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	<title>Is it just &#12415;? &#187; Realismus</title>
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	<description>ungeordneter Unfug</description>
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		<title>[Review] Mal nicht die Welt retten&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 20:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Liebesgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Realismus]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[The Time Travalers Wife]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Na, Doctor Who Fans unter den Lesern? Für diese (und wohl auch viele andere) sollte klar sein: Wer durch die Zeit reisen kann, der hat die Welt zu retten. Man könnte ja einiges machen: Im Lotto gewinnen und es spenden, Hitler töten, Bush den Irakkrieg ausreden, die Zeugung von Britney <a href="http://blog.himmelrath.net/rec/filme/mal-nicht-die-welt-retten/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, <a href="http://www.imdb.com/title/tt0436992/">Doctor Who</a> Fans unter den Lesern? Für diese (und wohl auch viele andere) sollte klar sein: Wer durch die Zeit reisen kann, der hat die Welt zu retten. Man könnte ja einiges machen: Im Lotto gewinnen und es spenden, Hitler töten, Bush den Irakkrieg ausreden, die Zeugung von Britney Spears verhindern&#8230;</p>
<p>Das ist ja normalerweise auch der Fall, wenn der Hauptcharakter eines Films durch die Zeit reist. Wieso auch nicht, ist ja sinnvoll. Große Pläne, wilde Verfolgungsjagden, ein Gegenspieler der das Gleiche kann, die Erkenntnis, dass einige Dinge nicht zu verändern sind &#8211; patsch &#8211; fertig ist der Zeitreise-Schinken wie wir ihn kennen und (zumindest ich) immer noch mögen. <a href="http://www.imdb.com/title/tt0114746/">Twelve Monkeys</a> zeigt wie man es gut, Doctor Who setzt es albern aber unterhaltsam um, <a href="http://www.imdb.com/title/tt0088763/">Zurück in die Zukunft</a> zeigt wie man es kultig  &#8211; und viele viele B-Movies zeigen wie man es lieber nicht macht.</p>
<p>Nun ist eine neuer Film in die Kinos gekommen, dessen Hauptcharakter die Fähigkeit hat durch die Zeit zu reisen: <a href="http://www.imdb.com/title/tt0452694/">The Time Travellers Wife</a>. Zumindest für mich ist dies der erste Zeitreise-Film der eine vollkommen andersartige Geschichte erzählt als alle mir bisher bekannten Werke dieser Art, nämlich eine reine Liebesgeschichte.<br />
Ich bin nun wirklich nicht der Typ, der Abends mit Schokolade und Tee vor dem Fernseher hockt und sich die Tränendrüsen durchspült, daher war ich zunächst erst einmal enttäuscht davon, dass es in diesem Film anscheinend keine Action geben wird&#8230;</p>
<div style="display: block; text-align: center; font-weight: bold; color: red; margin: 20px; border: 1px dashed red;">Vorsicht Spoiler!</div>
<p>Die Geschichte beginnt recht seltsam, und wenn man den Titel des Films nicht kennen würde, wäre die Wirkung der ersten Sequenz des Films wohl noch einmal deutlich intensiver: Ein kleiner Junge fährt mit seiner Mutter im Auto. Sie singt ein deutsches Lied (ist wohl Opernsängerin) und unterhält sich danach mit ihrem Sohn. Es ist Winter, die Straßen sind verschneit und auf der Gegenfahrbahn kommt ein LKW ins schleudern. Sie kann dem LKW fast ausweichen, trifft ihn jedoch an der Seite und der Wagen schleudert herum. Plötzlich beginnt der Junge sich langsam aufzulösen, dann wird das Auto von einem weiteren LKW frontal gerammt und explodiert.<br />
Der Junge taucht am Straßenrand wieder auf und ein junger Mann kommt zu ihm um Ihm zu erzählen, dass er ein Zeitreisender sei &#8211; und zwar er selbst aus der Zukunft.</p>
<p>Soweit zum Aufhänger der Geschichte. Ich persönlich hatte jetzt einen Actionfilm erwartet in dem der Hauptcharakter die Welt rettet und sich vielleicht am Ende herausstellt, dass der böse Gegenspieler den Unfall verursacht hat, oder irgendsowas&#8230;<br />
Stattdessen wird die Lebensgeschichte des Zeitreisenden erzählt, die Geschichte eines normalen Menschen, wenn da nicht dieses Zeitreiseproblem wäre.</p>
<p>Der Film fokussiert sich im Gegensatz zu den meisten Anderen des Zeitreise-Genres eben nicht auf sein Talent und dessen Entwicklung, sondern beschreibt die Geschichte eines beinahe normalen Mannes, der eben diese &#8211; von ihm nicht wirklich kontrollierbare &#8211; Fähigkeit besitzt, die für ihn eigentlich Hauptsächlich von Nachteil ist.</p>
<p>So richtet sich sein Leben an einer Konstante aus: Seiner späteren Frau. Diese lernt er als erwachsener Mann, sie als junges Mädchen zum ersten mal kennen und ihre Leben verlaufen nun mal nicht parallel, was logischerweise zu seltsamen, aber nicht allzu fremden, Problemen in ihrer Beziehung führt.</p>
<p>Zuviel will und kann ich nicht vorweg nehmen, denn einerseits bietet der Film im Grunde genommen nicht allzu viel Plot und andererseits würde ich vielleicht den Film zumindest teilweise verderben, wenn ich noch weitere wichtige Plotelemente ausplappere &#8211; so viele gibt es ja nicht.</p>
<p>Alles in allem ist es ein sehenswerter Film, einer der wenigen Liebesfilme die ich durchhalte ohne mich die Hälfte der Zeit über die Charaktere, die Geschichte und die Dialoge aufzuregen; quasi der erste Liebesfilm seit <a href="http://www.imdb.com/title/tt0494222/">Eagle vs. Shark</a> den ich mochte, auch wenn der Zeitreisende weder vergleichbar ist noch an das neuseeländische Meisterwerk  herankommt. Dennoch finde ich es bemerkenswert wie realistisch und klein man einen Zeitreisefilm halten kann, allein dafür meine Empfehlung.</p>
<table class="ratings">
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Bewertung:</th>
</tr>
<tr>
<th>Gesamtbewertung:</th>
<td>6/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Kultfaktor:</th>
<td>0/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Action:</th>
<td>1/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Comedy:</th>
<td>1/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Drama:</th>
<td>6/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Horror:</th>
<td>0/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Lovestory:</th>
<td>8/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Anspruch:</th>
<td>4/10</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Realismus ist Mittel zum Zweck (oder: Nachtrag)</title>
		<link>http://blog.himmelrath.net/rec/filme/realismus-ist-mittel-zum-zweck/</link>
		<comments>http://blog.himmelrath.net/rec/filme/realismus-ist-mittel-zum-zweck/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 18:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Aliens]]></category>
		<category><![CDATA[District 9]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Realismus]]></category>
		<category><![CDATA[Star Trek]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich letztens District 9 als realistisch bezeichnet habe wurde ich darauf hingewiesen, dass an diesem Film ja nun wirklich nichts realistisch sei; das Schwebende Raumschiff, die Waffen, das über 20 Jahre unauffindbare Kommandomodul, die Unterordnung der Aliens, die wirtschaftliche Struktur und so weiter und so fort...

Ich muss mich also <a href="http://blog.himmelrath.net/rec/filme/realismus-ist-mittel-zum-zweck/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich letztens <a href="http://www.imdb.com/title/tt1136608/">District 9</a> als realistisch bezeichnet habe wurde ich darauf hingewiesen, dass an diesem Film ja nun wirklich nichts realistisch sei; das Schwebende Raumschiff, die Waffen, das über 20 Jahre unauffindbare Kommandomodul, die Unterordnung der Aliens, die wirtschaftliche Struktur und so weiter und so fort&#8230;<span id="more-215"></span></p>
<p>Ich muss mich also korrigieren: District 9 ist nicht realistisch. Der Film nutzt Realismus als Mittel zum Zweck, nämlich dem ein zynisches Bild von der Menschheit zu vermitteln, was den äußerst wichtigen, satirischen Teil des Werkes ausmacht. Wenn ich also in diesem Fall von Realismus rede, so meine ich nicht eine durchweg logische, vollkommen durchgeplante und anders undenkbare Geschichte, sondern die Grundidee der Geschichte &#8211; nämlich die Antwort auf die Frage wie wir mit Fremden die unsere Hilfe benötigen umgehen: Wir überlassen sie sich selbst und kümmern uns um uns selbst.<sup>1</sup></p>
<p>Allgemein verstehe ich nicht wieso so viele Leute glauben, dass Realismus ein absolutes Kriterium für irgend etwas im Bereich der Unterhaltung sei. Filme müssen nicht realistisch sein sondern unterhaltsam (mal abgesehen von Reportagen - aber da zeigt ja <a href="http://www.stern.de/kultur/film/michael-moore-er-ist-ein-heuchler-588114.html" target="_blank">Michael Moore</a>, dass sich unterhaltsame Dinge besser verkaufen als neutrale).</p>
<p>Wenn ein Film dadurch dass er vollkommen unrealistisch ist dem Zuschauer den Spaß an der Geschichte verdirbt, dann ist das ein Grund mehr Realismus zu fordern, aber würde wirklich jemand auf die Idee kommen Science-Fiction-Geschichten wie Star Trek als grundsätzlich schlecht abzustempeln weil die verwendete Technologie den Grundregeln der Physik widerspricht?</p>
<p>Wenn die <a href="http://memory-alpha.org/de/wiki/Borg">Borg</a> (oder der <a href="http://tardis.wikia.com/wiki/The_Master">Master</a>, oder wer auch immer) in die Vergangenheit reisen um dort etwas zu verändern und jemand (ob der nun <a href="http://memory-alpha.org/de/wiki/Jean-Luc_Picard">Captain</a> oder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Doctor_(Doctor_Who)">Doctor</a> heißt ist gleichgültig) reist hinterher um das Übel dort zu besiegen, dann kann daraus eine gut erzählte Geschichte werden - unabhängig davon ob der Aufhänger nun zu 100% realistisch ist oder nicht. Der wirklich realistische Verlauf der Geschichte würde wohl in den meisten Fällen die Geschichte vollständig verhindern oder unendlich langweilig machen.</p>
<p>Als Beispiel einmal die oben bereits angeschnittene Star Trek Geschichte: <a href="http://www.imdb.com/title/tt0117731/">First Contact</a></p>
<p>Die Borg greifen die Sternenflotte in der Nähe der Erde an, die Enterprise kommt zur Hilfe und zerstört Dank Picards Wissen über die Borg (wir können unsere Schilde modulieren, aber unsere Schiffe sind immer exakt gleich gebaut) den angreifenden <a href="http://memory-alpha.org/en/wiki/Borg_cube" target="_blank">Cube</a>. Bevor das Ding allerdings laut (<a href="http://www.cracked.com/photoshop_82_if-hollywood-taught-science-class_p19" target="_blank">ist ja im Weltraum</a>) explodiert wird allerdings noch ein kleines, rundes Raumschiff aus dem Cube heraus geschossen, dass sich Richtung Erde bewegt. Die Enterprise folgt dem kleinen Schiff und muss dann entsetzt feststellen, dass dieses in der Zeit rückwärts reist (das ist nämlich <a href="http://www.ex-astris-scientia.org/misc/artikel-zeitreisen.htm" target="_blank">möglich</a>, aber total verboten) und sieht aus Ihrer Zeitblase heraus, dass die Borg die Erde durch diese Zeitreise an sich gerissen haben. Deshalb folgt die Enterprise dem Schiff zum Zeitpunkt des ersten Kontakts (der Menschen mit Aliens, daher der Titel) und muss dort ein wenig aushelfen, weil das Borg-Schiff erst einmal munter auf den Startplatz des ersten Warp-Schiffs (oder war es <a href="http://www.scifi-forum.de/science-fiction/star-trek-serien-filme/tos-tas-tng-kinofilme/2243-unterschied-zwischen-warp-sol-antrieb.html" target="_blank">Sol</a>?) gefeuert hat und deshalb der ursprüngliche Zeitverlauf gestört wurde.</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass man sich darüber streiten kann ob es sich wirklich um einen guten Film handelt, kann man wohl kaum bestreiten, dass die Rahmengeschichte mehr als nur unrealistisch ist. Innerhalb dieser Rahmengeschichte wird dann jedoch etwas ganz anderes Erzählt, nämlich zwei parallele Geschichten: Der Wiederaufbau des Warp-Shiffs und der kampf gegen die Borg auf der Enterprise &#8211; quasi die klassischen Gegensatz-Geschichten Aufbau und Zertörung, hand-in-hand vs. hand-to-hand. Ohne die Rahmengeschichte wäre es nur schwer möglich gewesen die Geschichte des ersten menschlichen Flugs mit Überlichtgeschwindigkeit zu erzählen, welche im Star Trek Universum wohl zu einer der bekanntesten überhaupt gehört. Und falls doch hätte man diesen ruhigen und kaum actiongeladenen Teil wohl einzeln erzählen müssen und eine Verbindung mit feindlichen Außerirdischen wäre vollkommen undenkbar.</p>
<p>Was ich mit meinem ganzen Geschwafel sagen will: Realismus wird überbewertet.</p>
<p><sup>1 </sup>Selbst diese sehr zynische Weltsicht ist keine allgemeine Kritik am menschlichen Individuum, denn hier wird nicht kritisiert wie der einzelne mit einem ihm persönlich bekannten Fremden (seltsame Formulierung) umgeht, sondern wie mit einer anonymen Masse von Fremden umgegangen wird, wenn man keinen persönlichen Kontakt hat.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>[Review] Realismus und Aliens</title>
		<link>http://blog.himmelrath.net/rec/filme/realismus-und-aliens/</link>
		<comments>http://blog.himmelrath.net/rec/filme/realismus-und-aliens/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 17:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
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		<category><![CDATA[Review]]></category>

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		<description><![CDATA[Was würde passieren wenn die Menschheit mit Aliens in Kontakt kommt?

	a) Die Aliens napfen sich an dein Gesicht und legen Eier in deinen Körper
	b) Die Aliens züchten im Geheimen Alien-Mensch Hybriden und starten Verschwörungskampagnen mit amerikanischen und russischen Geheimdiensten
	c) Die Aliens entführen Wissenschaftler und fliegen mit Ihnen zurück nach Metaluna
	d) <a href="http://blog.himmelrath.net/rec/filme/realismus-und-aliens/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was würde passieren wenn die Menschheit mit Aliens in Kontakt kommt?</p>
<ul>
<li>a) Die Aliens napfen sich an dein Gesicht und legen Eier in deinen Körper</li>
<li>b) Die Aliens züchten im Geheimen Alien-Mensch Hybriden und starten Verschwörungskampagnen mit amerikanischen und russischen Geheimdiensten</li>
<li>c) Die Aliens entführen Wissenschaftler und fliegen mit Ihnen zurück nach Metaluna</li>
<li>d) Alles bleibt wie es ist, nur dass man jetzt eine weitere Form von Rassismus hat</li>
</ul>
<p><a href="http://www.imdb.com/title/tt1136608/">District 9</a> geht jetzt den realistischen Weg. Der Film beginnt mit einem Zusammenschnitt aus &#8220;Nachrichten&#8221; die über das Erscheinen eines UFOs über Johannesburg berichten. Die Ereignisse werden kurz und prägnant im <a href="http://www.imdb.com/title/tt0290978/">The-Office</a>-Stil zusammengefasst: Nachrichten-Szenen, Interviews mit Mitarbeitern und Analysten, Szenen aus der Stadt.</p>
<p>Relativ schnell schießt sich das &#8220;Kamerateam&#8221; auf eine Person ein. Ein ziemlich weichlich aussehender Typ, könnte wohl rein optisch als Standard-Beamter zusammengefasst werden, der von seiner Familie erzählt und irgendwo am Schreibtisch einer Behörde arbeitet die sich mit den Aliens befasst. Er wird der Hauptcharakter der geschichte werden, auch wenn man in der ersten Hälfte des Films nicht viel von &#8220;Geschichte&#8221; mitbekommt, da im Pseudoreportage-Stil erst einmal alles erklärt wird: Die Aliens kamen her, niemand weiß wieso, sie konnten Ihr Schiff nicht verlassen, die Menschen haben die Hülle des UFOs (das immer noch über der Stadt schwebt) geöffnet und fanden vollkommen verwahrloste Lebewesen vor. Diese wurden dann natürlich prompt in eine Art Ghetto gepackt und die angrenzende Stadt mit <a href="http://images.google.de/images?q=district%209%20signs">Kein-Zutritt-Für-Aliens-Schildern</a> gepflastert. Nach ca. 20 Jahren hat sich das ganze eingependelt, die Aliens leben in ihrem Slum und sind natürlich der Grund allen Übels für die menschliche Bevölkerung. Man beschließt nun also um den unzufriedenen menschlichen Anwohnern entgegenzukommen die Aliens umzulagern.</p>
<p>So beginnt dann eine actiongeladene Geschichte, die wirklich fast jeden Zuschauer bedienen sollte. Action gibt es genug, schließlich rückt man mit Militärverstärkung an um die Aliens über ihre bevorstehende Umsiedlung zu informieren, Ironie und Zynismus sind quasi der Unterton des Films, schließlich geht es hier darum wie wir mit &#8220;Anderen&#8221; umgehen, Drama gibt es dank einer persönlichen Wendung für den Hauptcharakter und Technik gibt es dank der Aliens auch ein wenig.</p>
<p>Wenn es diesen Film noch nicht gäbe hätte ich ihn drehen wollen. Vielleicht hätte ich mich noch mehr in dem Reportagen-Stil verrannt, doch die Story hier macht den Film auch für Leute die keine <a href="http://www.imdb.com/title/tt0428167/">Stromberg</a>-Freunde sind interessant.<br />
Dieser Film wird auf jeden Fall den Sprung in meine DVD-Kollektion schaffen.</p>
<table class="ratings">
<tbody>
<tr>
<th colspan="2">Bewertung:</th>
</tr>
<tr>
<th>Gesamtbewertung:</th>
<td>8/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Kultfaktor:</th>
<td>7/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Action:</th>
<td>8/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Comedy:</th>
<td>2/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Drama:</th>
<td>6/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Horror:</th>
<td>2/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Lovestory:</th>
<td>3/10</td>
</tr>
<tr>
<th>Anspruch:</th>
<td>7/10</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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