Is it just み?

Tag: Bildbearbeitung

Gradients für’s Web in the Gimp

by on Aug.25, 2010, under Sonstiges

Heute stand mal wieder so ein total einfaches Problem auf meiner Liste: Wie mache ich in the Gimp einen einfachen Verlauf (in diesem Fall: Ein Schatten – von schwarz zu transparent) so, dass ich ihn sowohl für horizontale Kanten als auch vertikale Kanten und Ecken benutzen kann.

Meine Idee: Mache einen Kreis mit dem Brush-Tool, zentriere ihn im Bild und zerschneide das Bild in 4 gleich große Teile.

So kann man vorgehen:

  1. Paint– oder Air-Brush Tool nehmen, einen Runden weichen Brush auswählen, so groß einstellen wie man es haben will und so lange auf dem gleichen Punkt malen, bis man einen Gradient hat der einem gefällt.
  2. Auf das ganze noch Filters->Blur->Gaussian Blur anwenden mit einer Pixelzahl so dass man hinterher mit dem Gradient zufrieden ist. (Wenn man einen transparenten Gradient machen will wie ich, sollte man sich noch eine weiße Ebene in den Hintergrund packen um zu sehen ob einem die Abstufungen reichen.)
  3. Mit Image->Autocrop Image das Bild zuschneiden lassen – nun ist der Kreisrunde Gradient automatisch zentriert.
  4. Sicherstellen, dass Guides angezeigt werden (View->Show Guides).
  5. Guides hinzufügen über Image->Guides->New Guide (by Percent)… und dort dann jeweils einen vertikalen und einen horizontalen Guide mit 50% erstellen.
  6. Nun muss man noch zwei weitere Guides hinzufügen, allerdings abhängig von der Bildgröße platzieren:
    • Wenn das Bild eine gerade Bildbreite und Höhe hat (sollten identisch sein):
      • Den horizontalen Guide um einen Pixel nach rechts verschieben.
      • Klick auf das vertikale Lineal, gedrückt halten und Maus auf das Blatt ziehen um einen neuen Guide zu erstellen, diesen zwei Pixel links vom anderen Guide platzieren.
      • Das Gleiche dann noch einmal vertikal (“rechts” durch “oben” und “links” durch “unten” ersetzen)
    • Wenn das Bild eine ungerade Bildbreite und Höhe hat (sollten identisch sein):
      • Herausfinden ob der aktuelle Guide sich einen Pixel rechts oder links von der Mitte befindet.
      • Klick auf das vertikale Lineal, gedrückt halten und Maus auf das Blatt ziehen um einen neuen Guide zu erstellen, diesen einen Pixel rechts oder links vom anderen Guide platzieren.
      • Das Gleiche dann noch einmal vertikal (“rechts” durch “oben” und “links” durch “unten” ersetzen)
  7. Nun kann man das Bild mit Hilde von Image->Transform->Guillotine in Einzelbilder zerteilen lassen (das Originalbild bleibt erhalten)
  8. Die Einzelbilder nun noch unter aussagekräftigen Namen speichern, dabei das mittlere Bild, welches nur aus einem oder 4 Pixeln besteht ignorieren.

Am Ende hat man dann eine Reihe von gut zusammenpassenden Gradients:

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Photographie

by on Aug.24, 2010, under Photos

Ich photographiere ja schon recht lange (mit Pausen), ich habe mit 11 Jahren meine erste analoge SLR (eine Seagull – Minolta-Nachbau, funktioniert noch heute) bekommen, mir von meinem ersten Gehalt neben dem Studium eine Canon Powershot gekauft und vor etwa zwei Jahren nun eine Canon 450D.

Beim Versuch Neues zu lernen und von anderer Leute Erfahrung zu profitieren, bin ich zum drf und dard (natürlich die Newsgroups, nicht deren FAQs) Fan geworden und habe gelernt dass man in der Fotocommunity hilfreiche Tipps nur sehr selten findet und die Zielsetzung dort eine ganz andere zu sein scheint.

Ich habe vor kurzem folgende Grafik im Netz gefunden und hoffe dass sie realistisch ist. Auch wenn ich aus irgend einem Grund [;-)] nicht das Gefühl hatte in ein HDR-Loch zu fallen, bin ich wohl gerade an der Stelle wo ich mich wieder heraus kämpfe und dafür auf meine analogen Erfahrungen, die in der Grafik erst weiter hinten kommen, zurückgreife. Gut sind meine Bilder aber lange noch immer nicht – jedenfalls nicht ohne eine Portion Zufall.

Die Entwicklung des Photographen

Jedenfalls hat mich das ganze Gerede über Qualität in Verbindung mit, meiner Meinung nach, absolut grauenvollen Bildern von irgendwelchen Kitsch-Gegenständen, die dann aber besonders gut ausgeleuchtet waren, an den Punkt gebracht, dass ich mich zum ersten mal gefragt habe was ich eigentlich mit und in meinem Hobby erreichen will.

Drei Stunden an Lampen herumzuschrauben um dann einen Gartenzwerg zu photographieren mag zwar eine Möglichkeit sein zu zeigen, dass man das mit dem Licht drauf hat, aber definitiv nichts, was mir auch nur Ansatzweise Spaß machen würde. Durch Zoos und botanische Gärten streifen um die fünfhundertste Biene auf der fünftausendsten Blüte einzufangen oder den Pinguinen bei der Paarung zuzusehen ist nichts wofür ich einen Nachmittag verplanen würde. [Wenn ich allerdings eh schon mal da bin… ;-)]

Ich will meiner Erinnerungen festhalten und dokumentieren – vor allem für mich selbst, das wird wohl selten zu künstlerisch hochwertigen Bildern führen. Meine (subjektiv) besten Bilder halten Personen in besonderen Situationen fest, wie z.B. auf Larp oder beim Spiel. Menschen sind die besten Motive, aber ich mag es nicht sonderlich, wenn die Bilder gestellt wirken (vielleicht auch weil ich weder die nötige Erfahrung, noch die nötige Ausrüstung habe um perfekt ausgeleuchtete Model-Shoots zu machen) und gehe deshalb lieber bei Veranstaltungen auf die Suche nach guten menschlichen Motiven.

Wie dem auch sei: ich habe jedenfalls eine kleine Photo-Suppe eingerichtet in die ich plane immer mal wieder neue Bilder zu stellen – mal sehen ob ich der grünen Linie folgen werde…

Meine Photo-Soup

Ich freue mich über jede Kritik.

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Tools für Webentwickler und -designer

by on Jul.06, 2010, under Programmierung

Ich habe drei nette online Tools gefunden die einem das Leben als Web-Entwickler/-Designer leichter machen.

Kunde hat Anzeigeprobleme mit der Webseite?

Schicke ihn nach http://www.supportdetails.com/. SupportDetails ist eine Seite die nichts anderes tut als Daten über den Besucher zu sammeln – also ungefähr das gleiche was auch Google Analytics und Co machen, nur eben nicht um Statistiken zu erzeugen, sondern um den individuellen Besucher zu analysieren. Genau diese Daten benötigt man oft um Kundenprobleme nach zu stellen – wenn der Kunde das nächste mal so etwas sagt wie “bei mir funktioniert die Navigation nicht”, dann schickt ihn auf SupportDetailsund lasst euch die Daten per Email zusenden, dazu muss der Kunde dann einfach das Formular ausfüllen.
Datenschutzbedenken? Hört sich böse an? Nein, ja, vielleicht. 😉 Was gesammelt werden könnte wären Informationen über meinen durchschnittlichen Kunden und, dass ich in diesem Bereich arbeite – sehe ich beides nicht als kritisch an.

Du willst schnell ein Photo online stellen, aber dir fehlt gerade die Bildbearbeitung?

Dann mach es halt auf http://mugtug.com/darkroom/. Man könnte sich zwar auch schnell The Gimp Portable herunterladen, aber manchmal geht es ja doch nur um eine schnelle Helligkeitskorrektur oder den Weißabgleich, da wäre das Overkill. Darkroom ist quasi Lightroom Light – für schnelle Änderungen die sich auf das komplette Foto beziehen eine sinnvolle Sache, wer noch Stellen am Bild korrigieren muss, der nimmt dann doch lieber The Gimp oder PS.

Du willst jemanden einstellen, weißt aber nicht ob er coden kann?

Mache eine einfache Interview-Seite auf http://i.seemikecode.com/. Hier bekommst du zwei Links: 1. Die Interviewer-Seite 2. Die Eingabe-Seite. Einen Link zu Letzterer schickst du deinem Bewerber zusammen mit einem Code-Problem, dass er lösen soll und kannst ihm fast in Echtzeit dabei zusehen wie er das Problem löst. So erkennt man die Copy&Paste-Genies schnell.
Die offensichtliche Alternative ist natürlich eine Online-Konferenz mit Bildschirmfreigabe, aber dafür braucht man Tools auf beiden Seiten, hier benötigt man nur einen Browser.

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Horror Photography

by on Oct.15, 2009, under Photos

Für alle Freunde des gepflegten Horrors habe ich heute wieder einen Linktip: Joshua Hoffines Horror Photography
Dieser Photograph scheint nicht sonderlich auf Schnappschüsse und Spontanphotos zu stehen, dafür ist er aber ein Horror-Fan und lichtet so in aufwendigen Sets auch mal seine Verwandtschaft ab; und das in nicht gerade familienfreundlichen Szenen. Ein Blick durch seine Bilder und in sein Blog lohnt sich, dort erklärt er dann mit zusätzlichen Bildern wie die Motive zustande gekommen sind und man kann erahnen wie viel Vorbereitung in jedem einzelnen Foto steckt.

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Movie poster mashup

by on Sep.26, 2009, under Unfug

b3ta.com hat zu einem movie poster mashup thread aufgerufen und es sind ein paar wirklich geniale dabei. Folgende möchte ich nicht vorenthalten:

Vollkommen inkorrekt: Star Wars

Apostroph korrekt: Snake’s on a plane

Und noch ein paar andere Sehenswerte:
Dr. Strangelove,
The Dark Knight,
Star Wars nochmal,
Sin City,
Alien,
The Lord of the rings
Monsters vs. Aliens,
Dude, where’s my car,

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Augenaufschlag

by on Sep.07, 2009, under Computer, Unfug

Da ich mich sowieso gerade in die etwas erweiterten Funktionen von The Gimp einarbeite, kommt mir natürlich jeder Vorwand recht um ein wenige herumzuspielen und mich von den wichtigen Aufgaben abzulenken. So habe ich letztens einen speziellen Smiley für eine besondere Forumbenutzerin gemacht.

Ratet mal was sie für ein Talent hat – hier ist der Smiley: Augenaufschlag

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Multi-Desktop-Background-Creator…

by on Aug.27, 2009, under Linux, Programmierung, Sonstiges

Ich arbeite entweder mit zwei Rechnern nebeneinander die über Synergy verbunden sind oder an einem Rechner mit zwei Monitoren. Bei zwei Monitoren an einem Rechner sieht das Hintergrundbild immer schlecht aus. Deshalb habe ich ein Bash-Script geschrieben dem man beliebig viele Monitorauflösungen von links nach rechts übergibt und einen Ordner in dem die Bilder gesucht werden, dass dann zufällig aus den passenden Bildern ein großes passendes Bild zusammenstellt. Zusätzlich kann man konfigurieren ob nur passende Auflösungen verwendet werden sollen oder die Bilder nur verkleinert oder auch vergrößert werden sollen um auf den Monitor zu passen.

Hier die Beschreibung der Kommandozeilenoptionen:

        -----===== createMultiDesktopWallpaper =====-----

 "createMultiDesktopWallpaper --of=OUTFILE sf=SEARCHFOLDER  RES1 RES2 [RES3 [...]]"

Concatenates the images in the given order and writes the result to the file
specified by --of

Obligatory parameters:
 --of=         The out-file, meaning the file to write the concatenated image
               to. This file will be overwritten without notice.
 --sf=         The folder to search in for images.
 RES[1-x]      The resolution of the Desktops for which the background should
               be created from left to right. The RES-parameters must have the
               form of WIDTHxHEIGHT (e.g. '1280x1024'). There have to be at least
               two RES-parameters

Optional parameters:
 --mode=       The mode for choosing the images. Possible values:
                 exact  - For every resolution an image with exactly the given
                          size is used. No resizing of images.
                 exact2 - Like exact, but needs a preordered search-folder. Use the
                          orderImagesByResolution script to order it. (Faster)
                 down   - Uses images that are at least as big as the given size
                          and resizes bigger images. This might lead to images being
                          cropped because they have a differnt ratio.
                 any    - Resizes any picture to the given resolution. This might
                          look bad if you have for example a 24" monitor and some
                          640x480 images in the search-folder
               Default: exact
 --background= The color of the background if the pictures do not have the same
               size. (default: black)
 --same        Use the same image for all resolutions. Only works with mode 'down'
               or 'any'
 --align=      Vertical alignment of images that are smaller that the biggest
               image given
 --verbose     Output additional information

Example:
   "createMultiDesktopWallpaper --of=bg.png --sf=Pictures 1920x1200 1280x1024"

Um das Script zu benutzen benötigt man ImageMagick und die Scripte createMultiDesktopWallpaper und concatenateImage. Wenn man die Geschwindigkeit optimieren will, kann man das orderImagesByResolution Script benutzen um die Bilder vorher zu ordnen und dann den Modus “exact2” nutzen.

Das Ergebnis sieht dann bei 1920×1200 und 1280×1024 z.B. so aus: (Aus zwei Photos die ich gemacht habe)

Generated Wallpaper

Generiertes Wallpaper

Eine andere Sprache als bash wäre bezüglich Caching sicher sinnvoll gewesen, aber nicht bei meiner kleinen Auswahl an Wallpapern lohnt sich ein Caching Mechanismus noch nicht. Natürlich lässt sich ein Dateibasiertes Caching auch mit bash realisieren, aber besonders elegant geht das nunmal auch nicht.

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