Is it just み?

Technik

Desktop-Fernbedienung für Dune HD Mediaplayer

by on Aug.12, 2012, under Programmierung, Technik

Ich besitze einen Dune BD Prime 3.0 Mediaplayer mit dem ich sehr zufrieden bin. Er befüttert den Fernseher zwischen den Arbeitsplätzen von meiner Freundin und mir – und jeder will die Fernbedienung haben. Glücklicherweise haben alle neueren Dune-HD-Geräte eine “IP-Steuerung“, also einen eingebauten Webserver mit einem per cgi zugänglichen Programm, dass Parameter auswertet wie Eingaben der normalen Infrarot-Fernbedienung.

Also musste eine Möglichkeit her den Player vom Rechner aus zu bedienen. Hier ist meine Implementierung in C++ mit Qt, sie erstellt drei System-Tray-Icons (nur eins unter Gnome/Unity, wer da Hilfe weiß, bitte Bescheid sagen), Play/Pause, Previous und Next und blendet auf Wunsch eine vollständige Fernbedienung ein. Konfigurieren kann man derzeitig nur die IP (bzw. den Hostname) des Players, mehr wird nicht benötigt. Zum Download gibt es derzeitig neben dem Quellcode eine 64Bit Linux-Version und eine 32Bit Windows Version. Sollte die Nachfrage da sein reiche ich weitere Versionen gerne nach.

http://dev.himmelrath.net/projects/miduneremote/

Für die Zukunft sind noch ein paar Features geplant, wie weitere Fernbedienungsmodelle, Tastaturbedienung und Playerstatusanzeige, aber als einfacher Fernbedienungsersatz läuft es schon mal.

Über Tester und Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.

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NAS – Fertig kaufen oder selber bauen?

by on Mar.15, 2012, under Computer, Technik

Ich wollte schon seit längerem ein NAS haben, bisher tat es ein preiswertes Festplattengehäuse (5-fach) an unserem Multimedia-Rechner, aber besonders Stromsparend war das nicht, daher sollte nun ein NAS her. Ich stand also vor der Wahl entweder ein fertiges NAS-gerät zu kaufen oder mir selbst ein NAS zu bauen – hier beschreibe ich jetzt meine Entscheidung und das Gerät, dass ich jetzt besitze.

Entscheidungskriterien

Ein Freund hatte mir sein kleines Synology-NAS gezeigt und die Weboberfläche hat mich wirklich beeindruckt – nur kam für mich kein Gerät mit gerade einmal 2 Festplatten in Frage, schließlich sollte es ja mein vorhandenes 5-Platten Raid ersetzen oder (noch besser) erweitern.

Die Alternative zu Synology sind die Geräte von Qnap – alle anderen Hersteller scheinen mir keine gute Bandbreite an Produkten zu liefern, WD liefert nur Mini-NAS, Buffalo und Netgear haben IMHO keine sinnvolle Mittelklasse. Abgesehen vom fertigen NAS kann man natürlich auch selbst eins zusammenbauen, hier meine Entscheidungsfindung:

Synology Mid Synology High Qnap Mid Qnap High Selbstgebaut
Preis 0 – – – + – – – 0
Erwerterbarkeit – – 0 – – + + + + +
Stromverbrauch + + – –
Größe + + + +
Bedienung + + + + + + + + + + 0
Software + + + + + + + + +
Aufwand + + + + + + + + + + – –

Die Synology-Geräte der Mittelklasse sind handlich und hübsch, die Qnap-Geräte sehen auf ähnlichem Preisniveau eher aus wie ich mir ein NAS vorstelle (mit Festplatten-Slots außen sichtbar), die Höheren Klassen (allerdings unter 2000€) sind bei beiden Herstellern recht robust, bieten allerdings bei Synology weniger Erweiterungsmöglichkeiten. Der Eigenbau kann natürlich theoretisch alles was ein normaler Rechner kann und darüber hinaus noch Port-Multiplier-Unterstützung auf allen (E)SATA-Ports – was den Betrieb meines alten RAID5 sicherstellen würde.

Nach bloßem zusammenrechnen gewinnt das Mittelklasse-Gerät von Synology auf Grund der wirklich guten Grafischen Oberfläche knapp vor dem Qnap-Gerät. Allerdings haben beide den Nachteil der schlechten (nicht vorhandenen) Erweiterbarkeit, die ich persönlich höher bewerte als die Bedienung – da ich davon ausgehe die grafische Oberfläche bei einem NAS-System im Optimalfall möglicht wenig benutzen zu müssen. Weiterhin ist mir der Aufwand der Einrichtung auch ziemlich egal, schließlich ist es mein Hobby und ich lerne etwas dabei.

Wenn ich also nun diese drei Faktoren als Gewichtung mit einbringe, gewinnt der Eigenbau deutlich gegenüber den Fertiglösungen.

Der Eigenbau

Nachdem ich mich nun also für den Eigenbau entschieden hatte, musste ich die Komponenten zusammensuchen:

Das Herz ist ein Asus E35M1-I DELUXE Mainboard, das ist komplett passiv gekühlt und bietet dennoch genügend Power um so ziemlich jede Software auf dem NAS laufen zu lassen. Wichtig sind mir natürlich die vielen SATA-Ports mit Port-Multiplier, schließlich will ich ja externe Festplattengehäuse mit mehreren Platten anschließen. Das Board hat zwar nur einen ESATA-Port, aber die anderen internen Ports führe ich (nicht ganz Standardkonform aber problemlos) über solche Kabel ganz einfach nach außen. Da das Board “nur” 6 SATA-ports hat, habe ich mir dazu noch die günstige Asus U3S6 Erweiterungskarte bestellt, die zwar kein Performancewunder ist, aber für meine zwecke günstig zwei vollwertige SATA-Ports hinzufügt und dazu noch zwei USB3-Ports hat (die brauche ich zwar nicht, aber schaden können die auch nicht). Dazu noch günstige 8GB Speicher, damit ich wirklich nie in Speichernöte gerate (Ich gebe zu, da hätten wohl 2GB auch gereicht, aber Speicher ist günstig und schadet nie). Das ganze packe ich in das kompakte Eolize SVD-NC11-4 mini ITX Gehäuse mit integriertem Netzteil und ich bin quasi fertig.

Nutzung

Zusätzlich zu den 4 Festplatteneinschüben (von denen ich im Moment nur einen nutze) konnte ich meine komplette alte externe SATA-Hardware weiter nutzen. An dem NAS hängen nun 5 Festplatten im Software-RAID5 in einem Lian Li EX-50 und dazu noch einmal 4 Festplatten in einem Fantec QB-35US2. Wenn man auf die 5. Festplatte verzichten kann würde ich das Fantec eher empfehlen, da es deutlich kompakter ist und generell für mich subjektiv stabiler wirkt – außerdem schaltet es sich automatisch ein und aus, wenn man es zusätzlich zum SATA per USB verbindet. Das Lian Li Gehäuse hatte dafür eine ESATA-Karte im Lieferumfang – als ich mir das Gehäuse gekauft habe unterstütze mein Onboard-Controller noch keinen Multiplier, daher hätte ich die Karte in jedem Fall benötigt. Die letzten beiden freien ESATA-Ports habe ich dann mit meinem Alten Sharkoon Quickport Duo2 verbunden – davon gibt es mittlerweile eine neue Version mit Port-Multiplier für 2 Platten und eine mit 4 Festplattenslots die nur einen ESATA-Port brauchen.

Als Betriebssystem benutze ich derzeitig ein Ubuntu Server 10.04 LTS das ich dann demnächst wohl auf die nächste LTS-Version aktualisieren werde. Das Betriebssystem startet derzeitig über einen USB-Stick, dafür wollte ich keine Festplatte “verschwenden”, da besteht aber noch Optimierungspotential.

Da ich jetzt eine kleine stromsparende Powerbox vor mir stehen habe, dachte ich mir, kann ich auch gleich mal meiner paranoia nachgehen und alle meine Festplatten und Raids verschlüsseln. Dafür benutze ich LUKS mit Schlüsseldateien statt Passwörtern, die dann wieder in einem (diesmal per Passwort) verschlüsseltem Image liegen. So muss ich nur ein Passwort eingeben und die Festplatten sind dennoch jeweils mit einem anderen Schlüssel versehen. Ich habe um das ganze zu automatisieren einen kleinen Server in C++ geschrieben, so dass man die ganzen Platten im LAN über eine Weboberfläche automatisch entschlüsseln und Mounten kann. Dazu aber in einem eigenen Artikel mehr (Der Artikel kommt noch).

Zusätzlich kann ich jetzt natürlich jede unter Ubuntu verfügbare Software auf meinem NAS einsetzen – sogar HD-Videos könnte das Ding ohne Probleme abspielen, das brauche ich zwar nicht, aber es ist gut zu Wissen, dass da noch Luft nach oben ist. Derzeitig laufen auf dem Gerät ein FTP-Server, ein Torrent-Client, ein NFS-Server, ein Samba-Server und ein Webserver – demnächst werde ich noch versuchen die eingebaute WiFi-Karte zu benutzen um einen weiteren Access-Point zu haben – ich werde berichten ob und wie das klappt. Für die Zukunft ist auch noch ein Backup-Server geplant, der sich aktiv per SSH auf den Client-Rechnern einloggt und vorher definierte Daten sichert – das wird mein nächstes Projekt.

Fazit

Ich bin rundum glücklich mit meiner Entscheidung selbst gebaut zu haben, nur um die schöne grafische Oberfläche beneide ich die Synology-Nutzer ein wenig – dem Nerd in mir ist das aber egal, schließlich hab ich einen root-Zugang per ssh auf mein NAS.

Was ich noch suche ist eine Möglichkeit meine langsame Betriebssystem-“Festplatte” zu beschleunigen, das System wird zwar dank des vielen Speichers schon jetzt automatisch sehr gut gepuffert, aber ich habe das Gefühl da geht noch was. Kennt vielleicht jemand eine Dateisystem-Lösung, die alles in den Hauptspeicher lädt und Änderungen im Hintergrund nach und nach auf die Festplatte schreibt? Sicherheit bzw. Fehleranfälligkeit (z.B. bei Stromausfall) wäre mir ziemlich egal, da kann ich jederzeit ein Backup des Systems einspielen.

 

 

 

 


  1. Glücklicherweise ein Software-RAID, ansonsten hätte ich mir die Idee das an ein NAS übernehmen zu können direkt abschminken können.
  2. Das Ding scheint es nicht mehr im Handel zu geben, da moderne SATA-Chips aber Multiplier unterstützen sehe ich keinen Nachteil im Nachfolgemodell. Der Multiplier macht es langsamer bei Parallelzugriff, aber wenn man den letzten Rest Geschwindigkeit rauskitzeln will nutzt man wahrscheinlich eh kein ESATA.

PS: Die Links zu Amazon sind Partner-Links, die habe ich mal testweise eingefügt – bei einem Kauf über diesen Link würde ich also eine Provision bekommen.

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[Linux] Verzeichnis mit Hard-Links kopieren

by on Nov.16, 2011, under Linux

Wieder einer dieser Einträge um es selbst nicht wieder zu vergessen…

Wenn man versucht ein Verzeichnis mit Hard-Links einfach so zu kopieren, erstellt man für jede Datei eine neue im Zielverzeichnis, auch wenn im Original zwei Dateien auf die gleichen Daten auf der Festplatte zeigen (hard link).

In meinem Fall hatte ich ein inkrementelles Backup gemacht, bei dem alle unveränderten Dateien nur “hart” mit der Datei aus dem letzten Backup verlinkt wurden, so habe ich jeweils einen Snapshot des so gesicherten Verzeichnisses ohne sehr viel Platz einzunehmen. Beim Versuch meine Backup-Platte auf eine Größere umzuziehen sagte er mir dann, dass mir ein paar TB an Platz fehlen.

Die Lösung ist einfach: Hard-Links mit kopieren. Das mache ich mit dem gleichen Tool mit dem ich das Backup auch erstellt habe, rsync:

rsync -a -H -v /altePlatte/backup /neuePlatte/backup

Die Optionen machen folgendes:

-a Ist eine zusammenfassung (fast) aller Optionen die man benötigt um ein Backup mit rsync zu machen
-H Der springende Punkt – sucht nach Hard-Links und stellt diese im Zielverzeichnis wieder her
-v Zeigt welche Datei gerade kopiert wird. Gibt mir ein besseres Gefühl, wenn ich nicht Stundenlang auf einen leeren Bildschirm gucke und einfach nur hoffe, dass im Hintergrund alles läuft.

Vorsicht: die “-H”-Option benötigt ziemlich viel Speicher, weil rsync sich für jede Datei merken muss, wo ihre Daten liegen.

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[Android] Das Problem mit Intents

by on Sep.30, 2011, under Programmierung

Bei Android dreht sich alles um Intents. Wenn man eine einfache Applikation in Eclipse entwickelt muss man sich damit nicht unbedingt auseinandersetzen, weil die korrekten Daten für einen eingetragen werden, aber spätestens wenn man einen Service implementiert oder auf externe Ereignisse reagieren will muss man sich mit Intents beschäftigen.

Da ich Probleme damit hatte das System zu verstehen, will ich hier einmal das was ich gelernt habe zusammenfassen, schon alleine weil ein Aufschreiben immer dabei hilft das eigene Wissen in geordnete Bahnen zu lenken und Lücken zu finden.

Was sind Intents

Intents sind erst einmal nur eines: Nachrichten.

Google hat in seinem Android-Betriebssystem quasi eine Architektur gebaut, in der alle möglichen Komponenten getrennt voneinander erstellt werden können und über diese Nachrichten miteinander kommunizieren, sich aufrufen und aufeinander reagieren können. Intents sind quasi IPC, Hooks, Systemintegration und Prozess-Aufrufe in einem.

Intents können für folgende Aufgaben genutzt werden:

  1. Eine Aktivity oder einen Service starten
  2. Das Programm im System verankern
  3. Auf ein Ereignis reagieren

Dafür gibt es zwei Arten von Intents (die im Quelltext beide ein “Intent” sind), die sich durch die enthaltene Information unterscheiden:

  • explizite Intents
  • implizite Intents

Explizite Intents enthalten einen absoluten Komponentennamen, z.B. den genauen Namen des Service der gestartet werden soll. Android kümmert sich darum, dass diese Intents genau bei dieser Komponente ankommen.

Implizite Intents enthalten quasi “nur” Informationen darüber was passiert – wer/was darauf reagiert hängt davon ab welche Applikationen sich im System mit einem passenden Intent-Filter registriert haben. Passt der Implizite Intent auf den registrierten Filter einer Applikation wird die Komponente zu der der Filter definiert wurde aufgerufen.

Eine Aktivity oder einen Service starten

Der einfachste und offensichtlichste Fall. Genau dafür gibt es folgende Methoden der Klasse Context: startActivity und startService – denen übergibt man einen Intent der den genauen Namen der Activity bzw. des Service (also ein expliziter Intent) enthält (man kann darüber hinaus nahezu beliebige zusätzliche Informationen in den Intent packen und diese dann beim Starten des Service oder der Activity abfragen). Das macht man im Code einer Activity dann z.B. so:

    startService(new Intent(this, MyService.class));

Hier wird ein neuer Intent erstellt, mit der aufrufenden Activity als Context und dem zu startenden Service als Komponentenname  direkt an die Methode startService der Activity übergeben wird. Es handelt sich hier um einen expliziten Intent, da die zu startende Komponente eindeutig spezifiziert ist (nämlich durch den Wert von MyService.class).

Das Programm im System verankern

Dieser Fall ist deutlich weniger intuitiv als der vorherige. Ich will das ganze mal an einem in wohl 95% aller Applikationen vorhandenem Beispiel veranschaulichen:

Um meine Applikation in der Liste der vorhandenen Applikationen aufzulisten muss ich diese im System registrieren – soweit alles wie üblich. Allerdings muss ich bei Android nicht die Applikation, sondern z.B. eine meiner Activities registrieren, und zwar für den Intent der für die Applikationsliste “gesendet” wird. Genauer: Im Manifest meiner Applikation muss stehen, dass meine Activity auf den Intent mit der Action “android.intent.action.MAIN” in der (Intent-)Category “android.intent.category.LAUNCHER” registriert ist.

Im Manifest sieht das dann z.B. so aus:

    <application android:icon="@drawable/icon" android:label="@string/app_name">
        <activity android:name=".MainActivity">
            <intent-filter>
                <action android:name="android.intent.action.MAIN"></action>
                <category android:name="android.intent.category.LAUNCHER"></category>
            </intent-filter>
        </activity>
    </application>

Eclipse erstellt diesen Intent-Filter sogar automatisch.

Auf ein Ereignis reagieren

Wenn ich es richtig verstehe ist dies eigentlich nur eine andere Form des vorherigen.

Wenn ich z.B. möchte, dass mein Service automatisch gestartet wird, sobald das Telefon startet, dann muss ich ihn für die Action “android.intent.action.BOOT_COMPLETED” registrieren und dann natürlich noch eine Möglichkeit zur Verfügung stellen darauf zu reagieren. Die Action wird vom System erzeugt, dann guckt das System nach was sich dafür registriert hat (genauer, welche Intent-Filter passen) und schickt dann diesen Intent an genau diese registrierten Applikationen – das nennt Android dann “Broadcast”.

Um einen Broadcast empfangen (“to receive”) zu können benötigt man einen – Überraschung! – BroadcastReceiver, darauf gehe ich in diesem Posting näher ein. Ein ganz einfacher Receiver sieht ungefähr so aus:

    public class MyBroadcastReceiver extends BroadcastReceiver {
        @Override
        public void onReceive(Context context, Intent intent) {
            // Do something based on the Intent received
        }
    }

Da wo jetzt der Kommentar steht würden wir natürlich überprüfen welche Action gesendet wurde und im Falle von “android.intent.action.BOOT_COMPLETED” eben den Service starten.

Jetzt muss ich diesen Receiver genau wie meine Activity im vorherigen Beispiel noch im Manifest eintragen und dort in Form eines Intent-Filters mitteilen wann das System denn nun den Receiver aufrufen soll. Das sieht dann in unserem Beispiel so aus:

    <receiver android:name="com.example.MyBroadcastReceiver">
        <intent-filter>
            <action android:name="android.intent.action.BOOT_COMPLETED"></action>
            <category android:name="android.intent.category.HOME"></category>
        </intent-filter>
    </receiver>

Dieser Abschnitt muss (genau wie das activity-Element oben) innerhalb des application-elements geschachtelt sein.

Hinweis

Hier endet mein “Wissen” über Intents, ich will schwer hoffen, dass sich das in nächster Zeit noch vertiefen wird, aber das kommt dann mit der weiteren Entwicklung.

Über Hinweise, Korrekturen und Kritik würde ich mich sehr freuen – ich hab schließlich noch einen langen Weg vor mir bis zum Android-Experten. 😉

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[Android] Zugriff auf UI durch einen Service

by on Sep.29, 2011, under Programmierung

Da ich mich gerade wieder mit Android beschäftige, möchte ich hier einmal einen einfachen Weg darstellen, wie man die UI (Activity) von einem Hintergrund-Dienst (Service) aus verändern kann.

Wenn man im Netz nach einer Lösung für dieses Problem sucht, wird man schnell in Richtung Handler geschickt – diese Lösung finde ich für Minimalaufgaben zu groß und zu aufwändig. Ich wollte einfach nur Nachrichten an die UI schicken, sofern diese überhaupt da ist – dafür benötigt man keinen extra Handler.

Das Problem ist folgendes: Der Service läuft im Hintergrund und losgelöst von der UI – er arbeitet also in einem eigenen Thread. Die UI kann nur aus ihrem eigenen Thread verändert werden. Sobald ich also versuche aus dem Service direkt eine Methode in der UI-Activity aufzurufen um eben diese zu verändern, hagelt es Exceptions. Um das zu umgehen muss ich also irgendwie dem UI-Thread sagen “mach das für mich” – hier ist die einfachste Methode, die ich gefunden habe:

Man gibt dem UI-Thread Runnable-Objekte in seine Queue von abzuarbeitenden Aufgaben mit Hilfe der post()-Methode der View.

Und nun die Details:

Erst einmal muss ich den Service starten, so dass er unabhängig von der UI im Hintergrund läuft – das ist ein anderes Thema, dazu gibt es aber genügend Tutorials im Netz.

Wenn der Service einmal läuft muss er natürlich wissen ob eine Activity vorhanden ist und falls ja, wie er sie erreichen kann. Und hier kommt die schnelle Lösung ins Spiel, die mir zwar theoretisch ein wenig Kopfschmerzen macht, aber praktisch wunderbar funktioniert (sollte dies ein erfahrener Android-Entwickler lesen: Ich freue mich sehr über Verbesserungsvorschläge): Da der Service nur einmal im Hintergrund läuft, geben wir ihm einfach eine statische Singleton-Methode, die von der Activity abgefragt werden kann.

Jetzt müssen wir dem Service nur noch mitteilen, dass die Activity vorhanden ist (quasi wie einen Listener hinzufügen) und schon kann der Service jederzeit mit der Activity kommunizieren. Dafür erstellen wir eine Activity-Variable im Service und eine setActivity()-Methode. (Und falls wir mehrere Activities benachrichtigen wollen machen wir daraus eben eine List<Activity> und eine addActivity()-Methode.)

Jetzt kann der Service jederzeit Methoden auf der Activity aufrufen (so lange diese vorhanden ist).

Wir gehen also folgendermaßen vor:

  1. Activity wird gestartet.
  2. Activity erstellt einen Intent zum Starten des Service (da der Service nur einmal gestartet wird, wird dieser also ignoriert wenn der Service schon läuft).
  3. Die Activity erstellt einen Thread, der nichts anderes macht als die Singleton-Methode des Services aufzurufen – und zwar so lange bis ein valides Service-objekt zurückgegeben wird (das sollte im Normalfall sehr schnell gehen) und diesem nun die Activity mitteilt.
  4. Der Service überprüft wenn er etwas mitteilen soll ob die Activity vorhanden ist – und falls ja, teilt der Activity mit welche Methode ausgeführt werden soll.

Punkt vier ist der interessant Punkt, denn hier passiert die Übergabe von einem Thread in den anderen. In meinem Beispiel will ich der Activity einfach nur einen Text hinzufügen, dafür benutze ich folgenden Code in dem ich das Layout der Activity direkt manipuliere:

    public void showMessage(String message) {
        TextView tv = new TextView(this);
        tv.setText(message);
        layout.addView(tv);        
    }

Vorher habe ich das Layout (hier ein LinearLayout) und die View (hier Scrollview) in der onCreate()-Methode der Activity mit folgendem Code in den Membervariablen layout und view abgespeichert, so dass ich nun darauf zugreifen kann:

        view = new ScrollView(this);
        layout = new LinearLayout(this);
        layout.setOrientation(LinearLayout.VERTICAL);
        view.addView(layout);        

        setContentView(view);

Die Methode showMessage() funktioniert so aber nur, wenn sie im UI-Thread aufgerufen wird. Um das ganze aus dem Thread des Service ausführen zu können, verändere ich den Code folgendermaßen: (“MainActivity” muss durch den Namen der Activity-Klasse ersetzt werden.)

    public void showMessage(final String message) {
        view.post(new Runnable() {
            @Override
            public void run() {
                TextView tv = new TextView(MainActivity.this);
                tv.setText(message);
                layout.addView(tv);        
            }
        });
    }

Man beachte das “final” vor dem Parameter – dies ist notwendig um den Wert der Variablen im anderen Thread nutzen zu können. Nun muss ich showMessage() nur noch mit meiner Nachricht als Parameter aufrufen und es wird automatisch im UI-Thread ausgeführt.

 

Damit alles läuft und der Service auch startet: Nicht vergessen den Service in die AndroidManifest.xml einzutragen.


(continue reading…)

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[Ubuntu] Verschlüsselte Partition nimmt Passwort nicht mehr an

by on Dec.23, 2010, under Linux

Falls jemand von euch auch mal auf das Problem stößt:

Nach der Neuinstallation sagte mir mein Ubuntu plötzlich, dass meine Passwörter falsch seien – egal wie oft ich versuchte.

Lösung: “sudo apt-get install cryptsetup”
Das kleine Programm cryptsetup war nicht installiert und so liefen meine Passwörter ins Leere – Ubuntu sagte mir aber “Falsches Passwort”. Jetzt läuft alles wieder.

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Developers Shame Day 2010

by on Nov.03, 2010, under PHP, Programmierung

Danach habe ich gesucht – ein Vorwand der mir wieder Lust macht was in mein Blog zu schreiben.

Auf zum…

Auch bei mir finden sich ziemliche Klöpse aus meiner PHP-Anfangszeit und daher möchte ich doch gerne meine Unfähigkeit in der Vergangenheit  protokollieren. und das obwohl PHP nicht meine erste Programmiersprache war – ich glaube ich werde in meine Pascal und Delphi Quelltexte aus Schulzeiten lieber erst gar nicht mehr reingucken… Man möge mir einfach glauben, dass ich dazugelernt habe. Wirklich!!!1!

Das folgende Beispiel ist schon ein wenig gekürzt, sollte aber die vielen Probleme und Dämlichkeiten deutlich zeigen. Ich glaube das war so von 2002 oder so.

In der “secure.php” wurde bloß das übertragene Passwort überprüft. Und ob dem Benutzer der vorher in der globalen Variable $permstring gesetzte String zugeordnet ist – ‘SA’ stand, glaube ich, für “Server Admin”. Man achte auch auf das hardgecodete (jedoch hier durch XXX ersetzte) $_POST[‘password’]. m(

Der Rest des Codes schreibt Befehle in eine Datei, die dann alle 5 Minuten mit root-Rechten (!) von eimen Cronjob als Bash-Script abgearbeitet wird. Übelst.


<?php


session_start
();

$permstring 'SA';
include(
'secure.php');
$myself basename($_SERVER['PHP_SELF']);

function 
writeCommand($command)
{
  
$cronfile '/srv/www/htdocs/XXX/html/XXXcron';

  
$fp fopen($cronfile,'a');
  
fputs($fp,$command."\n");
  
fclose($fp);
}

$jobs = array(
  
//array( Gruppe, Bezeichner, Befehl, Beschreibung)
  
array('Sonstiges''timesync''/root/timesync > /dev/null''Zeitsynchronisation'),
  array(
'Apache''apache2_restart''/etc/init.d/apache2 restart > /dev/null''Apache2 Restart'),
  array(
'Lokales Backup''local_backup_mysql''/root/local_mysqlbackup > /dev/null''Lokales MySQL-Backup (FullDump)'),
  array(
'Lokales Backup''local_backup_webs''/root/local_websbackup > /dev/null''Lokales Webspace-Backup (Alle Webs)'),
  array(
'Backup''backup_webs'    '/root/websbackup > /dev/null''Webspace-Backup (Alle Webs)'),
  array(
'Backup''backup_srvbackup''/root/srvbackup > /dev/null''/srv-Backup (Alle Webs)')
);

sort($jobs);

if(
$_POST['password'] == 'XXX' && !empty($_POST['which']))
{
  echo 
"
    <center>
    <div style='width: 350px; border: 2px #AA0000 dashed; text-align: left; vertical-align: middle; padding: 20px;'>
    <br/>
    <center style='color: #FF0000; font-weight: bold;'>
        Folgende Änderungen wurden geschrieben:
    </center>
    <br/>"
;

  
$which $_POST['which'];
  echo 
"
    <ol>"
;

  for(
$x=0;$x<count($which);$x++)
  {
    for(
$y=0;$y<count($jobs);$y++)
    {
      if(
$which[$x] == $jobs[$y][1])
      {
        echo 
"<li>";
        
writeCommand($jobs[$y][2]);
        echo 
$jobs[$y][3];
        echo 
"</li>";
      }
    }
  }

  echo 
"
    </ol>"
;
  echo 
"
    <br/>
    <div style='color: #FF0000; font-weight: normal; font-size: 10px;'>
    Die Abarbeitung der Aufgaben wird innerhalb der nächsten 5 Minuten beginnen.<br/>
    <i>Eventuelle Fehlermeldungen werden an root geschickt.</i><br/>
    </div>
    <br/>
    </div>
    </center>"
;
}
else
{
  echo 
"<form action='$myself' method='POST'>";
  for(
$x=0$x<count($jobs); $x++)
  {
    if(
$gruppe !=  $jobs[$x][0])
      echo 
'<b>'ucfirst($jobs[$x][0]) .':</b><br/>';
    if(@
in_array($jobs[$x][1], $_POST['which'])) $checked 'checked=checked ';
      echo 
"<input type='checkbox' name='which[]' value='"$jobs[$x][1] ."' $checked/>"$jobs[$x][3] ."<br/>";
    
$checked '';
    
$gruppe $jobs[$x][0];
  }
echo 
"
  <br/>
  Autorisation: <input type='password' name='password' /><br/>
  <input type='submit' value='Starten...'/>
  </form>"
;
}

Es tut schon ein wenig weh, diesen alten Code, den ich aus meinem ältesten Festplatten-Backup geholt habe zu veröffentlichen, irgendwie habe ich jetzt das verlangen duschen zu gehen…

Ab Morgen kann ich ja wieder so tun als würde ich keine Fehler machen. 😉

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Windows 7 ist dumm

by on Jul.08, 2010, under Argh!, Computer

Ich benutze Windows nun wirklich nur noch selten, und selbst das wird hoffentlich bald noch seltener werden, wenn Steam unter Linux läuft. Dennoch schaffe ich es in lustige Fallen zu tappen, die wie in diesem Fall mit einem Mausklick das System zumindest temporär unbrauchbar machen können.

Niemals sollte man auf die Idee kommen, die Optionen zu nutzen, die Windows einem bietet. Ich z.B. bin auf die Idee gekommen den Festplattenplatz doch ein wenig effizienter zu nutzen und meine Systempartition zu komprimieren. Die Theorie dahinter: Mein Prozessor ist deutlich unterbelastet, meine Festplatte ist der Flaschenhals – warum also nicht durch Komprimierung die Last ein wenig in Richtung Prozessor verlagern?

Gesagt, getan: C: komprimieren, “für Unterordner übernehmen”, warten, neustarten, “BOOTMGR is compressed“. No shit, Sherlock. Du hast das gerade selbst komprimiert. Wie dem auch sei, die Lösung ist einfach: Die Datei BOOTMGR einfach nicht komprimieren.

Wer den gleichen Fehler hat findet hier eine Erläuterung mit 4 verschiedenen Wegen das Problem zu lösen: http://www.cybervaldez.com/how-to-fix-bootmgr-is-compressed-error/2009/

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Tools für Webentwickler und -designer

by on Jul.06, 2010, under Programmierung

Ich habe drei nette online Tools gefunden die einem das Leben als Web-Entwickler/-Designer leichter machen.

Kunde hat Anzeigeprobleme mit der Webseite?

Schicke ihn nach http://www.supportdetails.com/. SupportDetails ist eine Seite die nichts anderes tut als Daten über den Besucher zu sammeln – also ungefähr das gleiche was auch Google Analytics und Co machen, nur eben nicht um Statistiken zu erzeugen, sondern um den individuellen Besucher zu analysieren. Genau diese Daten benötigt man oft um Kundenprobleme nach zu stellen – wenn der Kunde das nächste mal so etwas sagt wie “bei mir funktioniert die Navigation nicht”, dann schickt ihn auf SupportDetailsund lasst euch die Daten per Email zusenden, dazu muss der Kunde dann einfach das Formular ausfüllen.
Datenschutzbedenken? Hört sich böse an? Nein, ja, vielleicht. 😉 Was gesammelt werden könnte wären Informationen über meinen durchschnittlichen Kunden und, dass ich in diesem Bereich arbeite – sehe ich beides nicht als kritisch an.

Du willst schnell ein Photo online stellen, aber dir fehlt gerade die Bildbearbeitung?

Dann mach es halt auf http://mugtug.com/darkroom/. Man könnte sich zwar auch schnell The Gimp Portable herunterladen, aber manchmal geht es ja doch nur um eine schnelle Helligkeitskorrektur oder den Weißabgleich, da wäre das Overkill. Darkroom ist quasi Lightroom Light – für schnelle Änderungen die sich auf das komplette Foto beziehen eine sinnvolle Sache, wer noch Stellen am Bild korrigieren muss, der nimmt dann doch lieber The Gimp oder PS.

Du willst jemanden einstellen, weißt aber nicht ob er coden kann?

Mache eine einfache Interview-Seite auf http://i.seemikecode.com/. Hier bekommst du zwei Links: 1. Die Interviewer-Seite 2. Die Eingabe-Seite. Einen Link zu Letzterer schickst du deinem Bewerber zusammen mit einem Code-Problem, dass er lösen soll und kannst ihm fast in Echtzeit dabei zusehen wie er das Problem löst. So erkennt man die Copy&Paste-Genies schnell.
Die offensichtliche Alternative ist natürlich eine Online-Konferenz mit Bildschirmfreigabe, aber dafür braucht man Tools auf beiden Seiten, hier benötigt man nur einen Browser.

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[Linux] Festplatte sicher löschen

by on May.06, 2010, under Computer, Linux

Wenn man eine Festplatte wegwirft oder verkauft, will man ja normalerweise sicher gehen, dass keine persönlichen Daten mehr von dieser Platte ausgelesen werden können – einfaches “Löschen” reicht da nicht, weil “löschen” nur bedeutet, dass der Verweis im Dateisystem auf die Daten entfernt wird, jedoch die Daten selbst werden nicht überschrieben (das wäre nämlich ziemlich langsam). Um nun also sicher zu gehen, kann man die Festplatte mit Daten voll schreiben, das ist einfach und effektiv, denn aller Paranoia zum Trotz hat es bisher niemand geschafft einfach überschriebene Daten wiederherzustellen.

(Im folgenden muss man natürlich /dev/DEVICE noch durch das echte Festplatten-Gerät ersetzen, also sowas wie /dev/sdb oder /dev/sdc – aber bitte vorher sicher gehen, dass man nicht die falsche Platte platt macht z.B. indem man die Platte mountet und dann mit “df -h” oder “mount” überprüft welches Gerät wirklich an der Stelle hängt. Aber Vorsicht: Nicht im normalen System das Gerät raussuchen, dann mit Livesystem von CD starten und die Platte überschreiben, da könnte sich der Gerätenahme ändern.)

Die einfache Version schreibt die Festplatte mit Nullen voll:

dd if=/dev/zero of=/dev/DEVICE bs=1M

bzw. mit pseudo-zufälligen Daten:

dd if=/dev/urandom of=/dev/DEVICE bs=1M

Wichtig: /dev/urandom benutzen, sonst kann es ziemlich lange dauern, /dev/random wartet nämlich bis das System wirklich halbwegs zufällige Daten gesammelt hat und gibt diese dann aus, während /dev/urandom (u für “unlocked”) nicht wartet und dann weniger sichere Zufallszahlen liefert – was bei dieser Verwendung aber relativ Schnuppe ist.

Mit Hilfe des bs-Parameters kann man ein wenig an der Geschwindigkeit schrauben – einfach mal ein paar Werte ausprobieren und 20 Sekunden schreiben lassen, dann mit Strg-C abbrechen – dd zeigt dann an wie schnell geschrieben wurde in MB/sec.

Wenn man die Festplatte gleich noch testen will während man sie überschreibt, gibt es folgende Möglichkeit:

badblocks -w -t random /dev/DEVICE

Dieses Programm schreibt nämlich nicht nur alle Sektoren voll, sonder überprüft hinterher auch ob die Daten genau so wieder gelesen werden können. Also die perfekte Möglichkeit Daten zu vernichten, wenn man eine Festplatte verkaufen oder selbst weiter nutzen möchte. Diese Methode ist natürlich langsamer als die dd-Variante oben.

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Zen Coding

by on May.03, 2010, under Computer

Nur ganz kurz. Interessant für alle die HTML per Hand schreiben und nicht mit irgend einem WYSIWYMGIYAL-Editor arbeiten (What you see is what you might get if you are lucky): Zen Coding

Zen Coding ermöglicht es nach einer kurzen Einarbeitungszeit (sehr kurz, wenn man CSS kennt) unheimlich schnell HTML-Strukturen zu bauen. Das Demostrationsvideo auf dieser Seite hat mich erst einmal umgehauen.

Mal sehen wie es sich im täglichen Gebrauch schlägt.

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Simple backups with windows 2

by on Dec.03, 2009, under Programmierung, Technik

Ich werde mal versuchen einige meiner Einträge auf Englisch zu verfassen – um in der Übung zu bleiben.

Update: I made additional changes to the script which are a real improvement for my daily use. The current version is “0.3d [2010-01-08]”

Last week I wrote about a simple way to zip all subfolders of a specific folder which I use for my simple archiving strategy at work. Today I would like to show you a simple script I wrote which backups files listed in a configuration file using rar and puts them into a single archive named after the current date and time. I wrote it to be used as a scheduled task that runs every few hours on some windows machine that is always on.1

I will not show the complete code here, since it’s about 150 lines. You can download the whole script package as .zip-archive.

The archive contains four files:

INFO-README.TXT Some Information about the script
KPSBackupList.ini The file containing the list of files to backup. Can be changed in the KPSFileBackup.bat
startHidden.vbs Just a simple Script file to start the batch file without showing a console-window
FileBackupConfig.bat The batch config file. It contains the config-section where you can change the settings as explained below
KPSFileBackup.bat The actual batch file, you may run.

The following settings are available:

backupFilelist The file containing the list of all files that should be backed up
destinationDir Destination directory where all backup files are stored
prefix The prefix is put before the date in the name of the backup file
retryTime Number of seconds to wait before retrying if one of the files was open and could therefore not be put into the archive. This is an approximate value since I hadd to use a workaround to put the script to sleep.
maxRetries Number of times the script will retry if one of the files was open
backupsToKeep The number of old backups to keep
rarPath Path to the RAR2 executable file

1 The reason for using a batch script and a Windows machine is simple: They do not use linux here. Though I might get my own litte Debian VM in the future, for now Windows has to suffice.

2 The reason for using RAR is simple: It comes preinstalled on all machines here.

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Barcamp Mainz 09 – #bcmz – Mein Rückblick

by on Nov.29, 2009, under Computer

Mein Kollege hat mich nachdem er mir vom Heidelberger Barcamp erzählt hat auf das Mainzer Barcamp geschleppt – zumindest den Samstag konnten wir mitnehmen und an jeweils 6 Vorträgen teilnemhen. Es hat sich gelohnt.

Update: Hier gibt es eine Übersicht über einige der berichtenden Blogs direkt von der Barcamp Orga.

Update: Ralf von Carrot Business Solutions (Der vom Screencast-Vortrag) berichtet über seine Erfahrungen auf dem Barcamp.
Update: Noch ein Blogeintrag als Rückblick auf das Barcamp. Hier geht es vor allem um die Unterschiede zu anderen Barcamps.
Update: Noch ein geblogter Rückblick.
Update: Es gibt auch kritische Stimmen. Allerdings nur im Detail. Dieser Blogger bemängelt das Fehlen der Vorstellungsrunde. Dieser auch. Und eine Antwort darauf gibt es auch bereits.

Update: Hier noch ein netter Artikel der noch einmal erklärt was so ein BarCamp überhaupt ist und woher es kommt.

Ich habe mir nen Wolf getwittert, ein mögliches neues Thema für meine Magisterarbeit gefunden, ein cooles Projekt kennen gelernt, dass einem die Informationsflut filtert, gelernt wie Garbage Collection unter Java funktioniert (und funktionieren wird), Dinge über Schwärme gelernt, und was von JavaFX gehört. Aber der Reihe nach…

Wo war ich? Auf dem Barcamp in Mainz.
Was ist das? Eine Konferenz, bei der die Teilnehmer Themen vorbereiten, vorschlagen und dann abgestimmt wird was gehört wird.
Und sonst? Es gibt Kaffee, Frühstück, Mittagessen, Kuchen, Getränke, T-Shirts und Werbegeschenke.
Was kostet das? Nix.
Wie finanziert sich das ganze? Sponsoren geben viel Geld, damit Ihre Namen dort stehen und sie schicken selbst Teilnehmer mit Vorträgen.
Also nur Werbung? Nein, aber man sollte die Vorträge zu Sponsorenthemen schon kritisch hinterfragen. Die sind aber auch informativ.

Die Idee ist so simpel wie genial – hol Dir die Teilnehmer, lass Sie die Arbeit für die Themen machen und das Programm bestimmen – auf dich kommt ein Haufen Organisationsarbeit zu, aber niemand kann sich über schlechte Themen beschweren, hätte er ja selbst ändern können. Dementsprechend motiviert sind dann die einzelnen Teilnehmer auch: Es gab viele Themenvorschläge und 30 davon konnten angenommen werden (es standen jeweils 3 Vorlesungssähle und 2 Seminarräume bei 6 Vortragszeiten zur Verfügung). Die Sessions sind 45 Minuten lang, sollten aus 30 Minuten Vortrag und 15 Minuten Diskussion bestehen und nicht mehr als 5 Minuten überziehen.
Die Teilnehmer waren auch durchweg motiviert und man hatte keine Probleme einfach mal mit wildfremden Leuten ein Gespräch anzufangen – “Du” hießen sowieso alle.
Mein Programm am Samstag sah dann so aus:

05:00 Aufstehen, duschen.
05:45 Ralf anrufen, wo er bleibt, ihn dabei wecken…
06:00 An der Bushaltestelle warten, feststellen, dass weder Bus noch Bahn jetzt noch pünktlich am Hbf wären.
06:30 Doch das Auto nehmen.
08:00 Ankunft in Mainz. Schlecht geparkt – 20min Fußweg zum Camp, dabei verlaufen…
08:40 Endlich. Barcamp.
09:00 Kostenloses Frühstück.
09:30 Sessionauswahl (Vorstellung und Abstimmung).
11:00 Vortrag: Wie kann man Usability im Web (automatisch) messen?
12:00 Vortrag: Einführung in JavaFX
13:00 Mittagspause
14:00 Vortrag: Garbage Collection Algorithmen
15:00 Vortrag: Das Schwarm Projektmanagement
16:15 Vortrag: Der Kampf um Aufmerksamkeit – ein Vorschlag für persönlich relevante Nachrichten (relevanZer)
17:15 Vortrag: Rapid Prototyping mit jQuery
18:30 Ende. Party machen wir nicht mehr mit. Abfahrt nach Heidelberg.

Die Vorträge haben mir einiges gebracht, allein den Stichworten die ich mir auf Karteikarten geschrieben habe hinterher zu googeln wird mich Wochen kosten – ganz zu schweigen davon das auch noch auszuprobieren.

Wie kann man Usability im Web (automatisch) messen?

Der Vortrag von einem Mainzer Informatiker wurde von ihm schon als akademisch angekündigt und obwohl es mich interessiert, habe ich mir nicht allzu viele Hoffungen auf einen wirklich interessanten Beitrag gemacht. Ich sollte überrascht werden – nicht nur war der Vortrag kurzweilig er enthielt vor allem das für mich als Sprachwissenschaftler äußerst interessante Thema automatische Textanalyse und stellte zudem noch ein paar einfache theoretische Möglichkeiten zur Verbesserung der Webseitenusability vor. Einer der beiden Vorträge bei dem ich mir wirklich viele Notizen gemacht habe. – tweet

Einführung in JavaFX

Wie der “Sunday” vor ein paar jahren in Aachen eini wirkliche Zeitverschwendung. Viele marketingfolien und ein paar Hello-World Codebeispiele. Dazu kam noch, dass mir das Konzept der auf Java aufgesetzten, pseudo-typfreihen Sprache mit eigener Syntax so gar nciht gefällt. Irgendwie scheint es Sun jedesmal zu schaffen mich mit seinen “Evangelists” davon zu überzeugen, dass sie die falsche Firma sind um ein so geniales Konzept wie Java zu tragen. Meinem Unmut habe ich dann per Twitter Luft gemacht.

Garbage Collection Algorithmen

Auch ein Java-Thema, aber mit deutlich interessanterem Vortrag. Diesmal auch nicht von einem Evangelist, sondern einem Mannheimer Informatikstudenten der mir und 4 weiteren Teilnehmern (und dem anwesenden Sun-Vertreter) die Arbeitsweise eines Garbage-Collectors erklärte und dabei auf die spezifische Implementierung in der JVM in derzeitigen und der kommenden 7er-Version einging. Der Sun-Mann der hier neben mir saß war, nebenbei bemerkt, nicht der JavaFX-Vortragende, sondern dessen Kollege. Er wirkte deutlich arroganter, dafür aber auch kompetenter – damit kann ich besser leben. Durch die geringe Teilnehmerzahl wurde diese Session quasi zu einer intensiven Frage-Stunde in der sowohl der Vortragende auf spezifische Rückfragen einging, als auch nähere Erläuterungen vom Herstellervertreter kamen. Bei dieser Session hatte ich gar keine Möglichkeit mitzuschreiben, dafür war es zu intensiv. Bisher hatte ich mich nicht damit auseinandergesetzt was der GC tatsächlich im Speicher anstellt, sondern ihn einfach benutzt (bzw. mich auf ihn verlassen) – jetzt habe ich immerhin ein besseres Gefühl dabei. – Nebenbei habe ich gelernt wofür der Name des ersten T-Mobile-Android Handys G1 steht – augenscheinlich für “Garbage First”. 😉 – tweet

Das Schwarm Projektmanagement

Nagut, ich habe nicht wirklich geglaubt, dass ich hier in 45 Minuten viel über Projektmanagement lerne, aber zumindest ein paar Hinweise worauf in großen Projekten zu achten ist oder ähnliches hätte ich nett gefunden. Leider wurde mir erst nach mehreren Minuten Vortrag klar, dass es sich beim Vortragenden um den Vertreter des Hauptsponsors (Samsung) handelte… Der erzählte dann munter drauf los von einem Pharao der eine Pyramide bauen ließ und dass das ja tolles Projektmanagement war, von den Problemen, Motivationsmöglichkeiten und zeigte uns so fast eine halbe Stunde lang Bildchen.  Danach kam er dann zu seiner Erzählung über das Samsung-Team, dass er als Projektleiter managed und damit zum eigentlichen Thema des Vortrags. Nur leider war das ganze dann eigentlich eher eine Erzählung darüber wie er als Zuschauer seinen vollkommen frei arbeitenden Mitarbeitern zuguckt und hin und wieder etwas twittert – wenn es hoch kommt also ein (closed) Community Manager Posten, aber leider nichts wirklich sinnvolles über Projektmanagement. Die zweifel waren dem Publikum anzumerken, die Aussagen des Vortragenden wurden attakiert und seine Position komplett in Frage gestellt. Was fehlte war die klare Aussage, dass ein Schwarm sich eben nicht wirklich managen lässt – für den kreativen Prozess im Team mag eine Schwarmstruktur ein grandioses Konzept sein, aber leider eigenen sich wohl 90% aller “real-world” Projekte nicht oder nur zu einem ganz kleinen Teil für eine solche Vorgehensweise. – tweet

Der Kampf um Aufmerksamkeit – ein Vorschlag für persönlich relevante Nachrichten

Den Vortragenden hatte ich bereits beim Frühstück getroffen und er hatte mir schon einmal grob das Konzept seiner Idee erklärt – mir war also vollkommen klar, dass dieser Vortrag nicht langweilig werden würde. Perfekt präsentiert mit Prezi und einem souveränen Vortragsstil (den Vortrag hat er bestimmt vor dem Spiegel geübt) wurde das Problem der Informationsüberflutung bei intensiver Nutzung von Social Networks und Twitter dargestellt und bisherige Lösungsansätze (Rating-Systeme) vorgestellt. Das Problem: Wenn man 300 RSS-Feeds abboniert hat und noch einmal 200 Leuten auf Twitter folgt, hat man nun einmal das Problem nicht alles lesen zu können und muss eine Vorauswahl treffen. Bisherige Systeme machen das über ein allgemeines Rating-System (z.B. je öfter ein Artikel in Twitter erwähnt wird, desto besser muss er wohl sein) bei dem man sich also quasi die Mainstream-Meinung zeigen lassen kann. Das nahm dann auch den ersten Teil des Vortrags ein. Das in diesem Vortrag vorgestellte neue System benutzt hingegen ein trainierbares Tagging-System, dass die RSS-Feeds und Twitter-Nachrichten des Benutzers automatisiert auswertet und über eine Textanalyse herausfindet, welche Beiträge den Benutzer am wahrscheinlichsten interessieren. Noch ist das System namens relevanZer (nein, hat nichts mit der Wikipedia-Debatte zu tun, auch wenn das von Teilnehmern vorgeschlagen wurde) im geschlossenen Betatest auf dem “Stromsparrechner” des Erfinders, er wird jedoch Zugänge an interessierte Teilnehmer verteilen. Ich hätte ja auch gerne einen, aber wahrscheinlich hätte ich in den nächsten Monaten nicht genügend Zeit um das System wirklich intensiv zu testen – aber ich werde es definitiv im Auge behalten, da ist Potential.

Rapid Prototyping mit jQuery

Zum Ende zeigte dann Paul Bakaus noch wie, warum und was man so alles schnell und beeindruckend mit jQuery machen kann und wieso es auch als Webentwickler nicht schadet herumzuspielen und neues auszuprobieren. Interessant fand ich vor allem seine Philosophie hinter dem prototyping nämlich, dass es überhaupt nicht darauf ankommt ob etwas funktioniert, sondern auf die Illusion; quasi die Anwedung der vollen psychologischen Trickkiste des Interface-Designs auf den Kunden. Zwar hagelte es nach seinem sehr lockeren und unterhaltsamen Vortrag mit dem “Greasemoneky” (sic) konstruktive Kritik aus dem Publikum, doch der Vortrag wurde – so mein Eindruck – durchweg positiv aufgenommen. Auch wenn er für meinen Geschmack das Wort “Millionenauftrag” deutlich zu oft verwendet hat. Man hatte zumindest das Gefühl, dass der Mann weiß wovon er spricht und nicht einfach nur leeres Marketinggeblubber aneinander reiht – außerdem haben sein Vortragsstil und die beeindruckenden Webkit/CSS3-Beispiele durchaus dazu beigetragen die Lust am experimentellen Designen wieder zu wecken. Bei diesem Vortrag habe ich mir eine meiner Notizseiten randvoll mit Stichworten geschriebenm die es nun alle zu googlen gilt. – tweet

Fazit

Das Barcamp war eine grandiose Erfahrung: Die Organisation war klasse, die Teilnehmer absolut motiviert und offen und die Themen waren äußerst interessant. Vor allem dafür, dass die Teilnahmekosten gerade einmal die Anreise umfassten war das eine unschlagbare Erfahrung für mich. Ich werde – sofern ich einen Platz bekomme -beim nächsten mal wieder dabei sein. Das Barcamp selbst ist natürlich auch mit einem Twitter-Account am Start, damit man keine Neuigkeit verpasst.

Ich wünsche allen Teilnehmern die auch am Sonntag dabei sein können einen Tag der dem heutigen in nichts nachsteht.

(Da es schon spät ist, werde ich jetzt nicht noch einmal drüber lesen – wer Fehler findet darf sie behalten – ich bessere die dann vielleicht morgen aus… gute Nacht.)

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Simple backups with windows 1

by on Nov.26, 2009, under Computer, Programmierung

Ich werde mal versuchen einige meiner Einträge auf Englisch zu verfassen – um in der Übung zu bleiben.

At my current workplace, working with Linux (or anything other than windows) seems to be something no one would even bother to think about.  So I had to dig into the world of Windows Batch Scripting in order to create those little tools that make my life  just a bit easier when using linux.

The first thing I had to do was creating a script that simply backups folders. I have a folder which contains other folders that should be archived – I usually zip (or 7zip) them and move them to the backup space later, which is a fairly easy task using a bash-script and nautilus actions.

Under windows it’s not that much harder to accomplish. (In the following example I used WinRAR to compress the files because that’s what we use at work.)

The first thing I needed was of course the batch-file that does the actual work. Here it is:

@echo off

rem ===================== Begin Configuration =====================
rem !!! Do not use quotes for the values of the following variables !!!

rem Path to the WinRAR executable file
set winrarPath=%PROGRAMFILES%\WinRAR\WinRAR.exe

rem ====================== End Configuration ======================

rem Please only edit after this line if you know exactly what you are doing.

set curVer=0.1 [2009-11-26]

rem ======================== Begin Script ========================

rem Tell the user which version of the tool they use
echo.
echo                     Mi ArchiveSubfolders version %curVer%
echo.
echo.

if not exist "%winrarPath%" (
    echo Cannot find WinRAR exe file: %winrarPath%
    goto eof
)

set dir=%*
if not exist "%dir%" (
    echo The directory "%dir%" cannot be found
    goto eof
)

set dateString=%DATE:~-4,4%-%DATE:~-7,2%-%DATE:~0,2%_%TIME:~0,2%-%TIME:~3,2%-%TIME:~6,2%

cd "%dir%"
for /D %%a in (*) do (
    rem Creating the archive
    echo Archiving "%%~na"...
    "%winrarPath%" M -afzip -ibck -inul -m5 "%dateString%-%%~na.zip" "%%a"
)

echo.
echo Archiving done

:eof

Now that is a nice, simple script, but what should I do with it? I wanted it to be useable directly in the explorer context-menu, so I made a small registry-entry. This is the exported .reg-file:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CLASSES_ROOT\Folder\shell\archiveSubfolders]
@="Mi: Archive Subfolders (ZIP)"

[HKEY_CLASSES_ROOT\Folder\shell\archiveSubfolders\Command]
@="cmd /c \"\"%%ProgramFiles%%\\MiTools\\archiveSubfolders\\archiveSubfolders.bat\"\" %1"

Now I wanted a simple installation-script, for really lazy people like me:

@echo off

set installDir=%PROGRAMFILES%\MiTools\archiveSubfolders

if not exist "%installDir%" (
    mkdir "%installDir%"
)

copy archiveSubfolders.bat "%installDir%"
copy "ArchiveSubfolders Context Menu Entry.reg" "%installDir%"

regedit /S "ArchiveSubfolders Context Menu Entry.reg"

echo Installation complete.

:eof
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WordPress: Highlight PHP Code

by on Nov.22, 2009, under PHP, Programmierung, Technik

Ich werde mal versuchen einige meiner Einträge auf Englisch zu verfassen – um in der Übung zu bleiben.

I like to write about programming, and since I am using WordPress and writing plugins for it, PHP is the language of choice when it comes to blog-related development.

I wanted to put my PHP-Code into my entries and I wanted it to look nice, which means mono-spaced font and syntax highlighting. The first one was fairly easy to archieve by just changing the CSS. Whenever I put code into my blog, I write it between <pre> and </pre>, so I just had to change the CSS for the pre-element:

 pre {
    height: auto; 
    overflow: auto;
    color: #EEE;
    padding: 5px;
    margin: 10px;
    scroll: auto;
    font-family: Courier New, monospace;
    font-weight: bold;
    white-space: pre;
    font-size: 9pt;
    line-height: 10pt;
}

The highlighting however must be done on the server side by PHP, so I had to write another (in fact two) filter-function:


<?php


function highlightCode($content) {
    if (
false === strpos($content'<pre>')) {
        return 
$content;
    }

    
$content preg_replace_callback(
        
'|\<pre\>(.*?)\</pre\>|is',
        
'highlightCodeCallback',
        
$content
    
);

    return 
$content;
}

function 
highlightCodeCallback($matches) {
    if (
false === strpos($matches[0], '<?php')) {
        return 
$matches[0];
    }
    
    
$code $matches[0];
    
$code preg_replace(
        
'|\<code\>\s*\</code\>|is'
        
'/*§§BR§§*/'$code
    
);
    
$code strip_tags($code);
    
// Wordpress adds the space when saving
    
$code str_replace('<?php''<?php'$code); 
    
$code highlight_string($codetrue);
    
$code str_replace('/*§§BR§§*/'"\n\n"$code);
    
$code htmlspecialchars_decode($code);
    
$code str_replace('<?php''<?php'$code);

    return 
'<pre>'$code .'</pre>';
}
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WordPress: Filter certain categories on main page

by on Nov.20, 2009, under PHP, Programmierung

Ich werde mal versuchen einige meiner Einträge auf Englisch zu verfassen – um in der Übung zu bleiben.

I am using the Twitter Tools plugin to automatically create Tweets for my blog entries and vice versa to have some kind of tweet archive on my blog. That works flawlessly.

The only problem is: I tweet too much. I only want to show five entries on my front page, which basically means, that my last real blog entry is gone after one or two days, because of the twitter entries. The solution: Entries from the Tweets category should not be visible on the front page.

I had to extend my my-blog-exclusively-plugin with a function that filters the posts that appear on the front page, for this I added a filter to the hook “the_posts” which is called quite early in the loop before anything has been done to the posts. The posts that would be shown on the front page are given to the callback-function as first parameter in the form of an array. Here is the code:


<?php


/**/
// Filter post from the category Tweets on front page
add_filter(
    
'the_posts',
    
'filterTweets'
); /**/

function filterTweets($posts) {
    
// Filter only on the front page!
    
if (!is_front_page()) {
        return 
$posts;
    }

    
$tweetCategoryName 'Tweets';
    
$numVisiblePosts 5;

    
$postsToShow = array();
    
$filteredPosts = array();

    
$num 0;
    foreach (
$posts as $post) {
        
$cats in_category($tweetCategoryName, (int) $post->ID);
        if (!
$cats) {
            
$postsToShow[] = $post;
            
$num++;
        } else {
            
$filteredPosts[] = $post;
        }

        if (
$num >= $numVisiblePosts) {
            break;
        }
    }

    if (
$num $numVisiblePosts) {
        
// Too many twitter posts... what the hell... show some of them
        
$numTwitterPosts $numVisiblePosts $num;
        
$postsToShow array_merge(
            
$postsToShow
            
array_slice($filteredPosts0$numTwitterPosts)
        );
    }

    return 
$postsToShow;
}

Another thing I had to do was increase the number of posts shown on the front page, since my plugin now handles restricting the number of posts and I have to ensure that my function gets at least some posts that are not tweets. (But even if there are not enough, it fills up the front page with twitter posts.)

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Keyboard vs. Mouse

by on Nov.13, 2009, under Asides, Computer

Ich werde mal versuchen einige meiner Einträge auf Englisch zu verfassen – um in der Übung zu bleiben.

Do most people really never use the keyboard to work with desktop applications more quickly? There are so many cases of applications that are completely unusable with the keyboard – and I am not talking about image processing which cannot work without a mouse (though those programs are mostly optimized for keyboard use as much as possible, just take a look at photoshop).

But many programs (especially under windows) don’t allow even the simplest tasks to be done via keyboard. While I can automate most of the tasks I have to do again and again and again in Office1 via Shortcut, most all of the addins I have to use do not support keyboard use.

Linux is usually better, but far from perfect in this respect: Can anyone tell me how to search in Synaptic (the default gnome package manager) and change where to search in? How do i change from “name” to “name and description” only using the keyboard?

1 I have to admit, Microsoft really did a good job to make Office 2007 usable via keyboard.

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[Linux] CPU Taktung

by on Nov.10, 2009, under Linux

Dies ist einer der Einträge in meinem Blog, der wohl hauptsächlich deshalb da ist, weil ich es wohl selbst wieder vergessen und daher nachschlagen müssen werde.

Mit Hilfe des Befehls
cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies
kann man sich ausgeben lassen welche Taktfrequenzen von der CPU unterstützt werden. Da man ja nun mal keine unterschiedlichen CPUs auf dem Board hat, sollten die ausgegebenen Werte für alle CPUS des Systems gelten, auch wenn man nur “cpu0” (also die erste CPU) abgefragt hat.

Die Ausgabe kann dann z.B. so aussehen:
2000000 1800000 1000000

Dies sind die unterstützten (funktionierenden) Werte, die man dann z.B. dem Programm cpufreq-selector übergeben kann:
sudo cpufreq-selector -f 1000000

Obiger Befehl stellt meine CPU in den Stromsparmodus. (sudo davor nicht vergessen, denn an der CPU-Geschwindigkeit darf nur root herumspielen)

Natürlich geht das ganze auch deutlich einfacher indem man sich eines der unzähligen Programme wie den CPU Frequency Scaling Monitor (gehört zu Gnome) installiert und es bequem über den Desktop einstellt. Spätestens wenn man das mal per ssh auf einem entfernten Rechner einstellen will hilft dieser manuelle Weg jedoch sehr.

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Komprimierung mit 7z

by on Nov.09, 2009, under Computer, Linux

Dies ist einer der Einträge in meinem Blog, der wohl hauptsächlich deshalb da ist, weil ich es wohl selbst wieder vergessen und daher nachschlagen müssen werde.

Ich komprimiere meine Dateien fast immer mit 7z, nur wenn ich Quellcode weitergebe nutze ich das traditionelle tar.bz2. Vor allem habe ich mir angewöhnt alles was ich an CD und DVD Images besitze vor dem verschieben auf die Backupplatte noch einmal zu komprimieren – der Zugriff muss ja nicht schnell gehen, sondern im Optimalfall nicht einmal nötig sein.

Da ich in diesem Fall keine Rücksicht auf irgend wen nehmen muss, kann ich die Parameter so wählen, dass ein für meinen Rechner optimale Komprimierung herauskommt – auch wenn es sich deshalb auf Rechnern mit wenig Arbeitsspeicher nicht mehr entpacken lassen würde.

Mein Kommando zur Komprimierung lautet (Achtung, nicht auf Systemen nutzen die weniger als 4GB Hauptspeicher haben):
nice -n 10 7z a -mx=9 -mmt=16 -t7z -mfb=258 -md=384m -ms=8g "[ZIEL].7z" "[DATEN]"

Kurze Erklärung:

Kommandoteil Bedeutung
nice -n 10 Starte das folgende Kommando mit geringer Priorität. Das bedeutet, dass man nebenher noch relativ gut arbeiten kann, bzw. andere Prozesse weniger ausgebremst werden.
7z a Füge Daten zu einem Archiv hinzu (a steht für “add”).
-mx=9 Benutze die maximale Kompressionsstufe.
-mmt=16 Bestimmt die Anzahl der benutzten Threads. Alternativ kann man auch -mmt=on angeben, dann bestimmt 7z selbst die Anzahl der Threads. Bei meinen Tests war jedoch die Anzahl 16 (ich habe einen Dualcore Prozessor) seltsamerweise fast 10% schneller als die Angabe on.
-t7z Sagt 7z, dass es das 7z-Format benutzen soll. Eigentlich überflüssig wenn wir den Archivnamen auf .7z enden lassen. Da 7z aber auch so ziemlich alle anderen halbwegs frei verfügbaren Komprimierungsverfahren unterstützt, gehe ich hier noch einmal sicher, dass auch wirklich das effiziente 7z benutzt wird.
-mfb=258 Die Wortgröße wird hier festgelegt. Faustregel: Je höher die Wortgröße, desto besser die Kompression. Dies ist, soweit ich weiß, der derzeitig maximal zulässige Wert.
-md=384m Die Wörterbuchgröße. Auch heir gilt die gleiche Faustregel wie bei der Wortgröße, allerdings kann man hier noch deutlich größer werden. In diesem Fall ist die Wörterbuchgröße 384 MB – das bedeutet, dass man beim Entpacken schon mindestens 512 MB RAM haben muss und beim Komprimieren ungefähr das Zehnfache der Wörterbuchgröße. Ich habe 6 GB RAM und benutze daher diese Einstellung wenn ich über Nacht die Backups komprimiere. Sobald ich parallel noch Firefox, Thunderbird und Eclipse (um mal Speicherfresser zu nennen) benutzen will, setze ich den Wert auf unter 300m.
-ms=8g Die maximale Größe der soliden Blöcke – auch hier gilt die gleiche Faustregel, auch wenn der Einfluss mit steigender Größe immer geringer wird. Alternativ sollte ein -ms=on auch dafür Sorgen, dass ein ganzes DVD-Image als ein großer Block (“solid”) komprimiert wird.
“[ZIEL].7z” Das Zielarchiv. Es muss nicht auf .7z enden, aber das hat sich aus praktischen Gründen eingebürgert. Unter Windows sollte es natürlich auf jeden Fall so heißen, da Windows das Archiv nicht automatisch als solches erkennen kann.
“[DATEN]” Das ist dann die Datei, die Dateien oder das Verzeichnis das komprimiert werden soll. Die Anführungsstriche kommen allerdings nicht um mehrere Dateien oder Verzeichnisse, sondern jeweils um eins (damit es keine Probleme mit Leerzeichen gibt).

Um dann viele Images über Nacht zu komprimieren benutze ich folgendes Mini-Script:

#!/bin/bash
for i in *.iso; do
nice -n 10 7z a -mx=9 -mmt=16 -t7z -mfb=258 -md=384m -ms=8g "$i.7z" "$i"
if [[ $? -eq 0 && -f "$i.7z" ]]; then
rm "$i"
fi
done

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GPS Logger

by on Oct.09, 2009, under Computer, Java, Photos, Programmierung, Technik

Ich wollte nur bevor ich es vergesse über mein neues kleines Projekt schreiben: Der MiGPSLogger. Da ich dank myDealz der stolze Besitzer eines kostenlosen Nokia 5800 bin, habe ich mir direkt einmal einen einfachen GPS-Logger in Java ME geschrieben. Das Ding kann Strecken aufnehmen und Orte speichern und diese dann als GPX-Datei speichern, damit man sie in GPS-Programmen verwenden kann.

Man kann z.B. die mit dem Logger erstellten Daten dann in gpsvisualizer auf einer Karte anzeigen lassen oder damit Projekte wie openstreetmap unterstützen.
Ich werde das ganze z.B. verwenden um auf meinen Foto-Touren die Fotos automatisiert Koordinaten zuordnen zu können. Ist allerdings alles derzeitig noch im Beta-Stadium.

Vielleicht hilft es ja noch jemandem außer Uli (Geograph und Beta-Tester) und mir. Rückmeldungen und Anregungen sind immer willkommen.

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Privatisierung des Überwachungsstaats

by on Sep.17, 2009, under Technik

Zumindest in den Blogs ist spätestens seit der FSA09 und der Piratenpartei die Verhinderung des Überwachungsstaats ein großes Thema. Dumm nur, wenn die Überwachungsmittel gleichzeitig eine nützliche Technikspielerei sein, dann kommt der Durchschnittsnerd in die Bredouille.

Auf Telepolis wird über ein Stromversorgungsnetz in den Straßen berichtet, dass natürlich – erst einmal vollkommen unbedenklich – die umweltschonenden Elektroautos mit “Sprit” versorgen soll. Eine sowohl interessante als auch löbliche Idee, allerdings muss für die Abrechnung zwangsweise ein Konto belastet werden, wozu eine Identifikation direkt an Ort und Stelle notwendig wird. Mit diesen Induktionsschleifen wäre also ein absolut genaues Bewegungsprofil möglich.

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GRAND Flash Album Gallery Extras

by on Sep.13, 2009, under Photos, PHP, Programmierung

Heute mal auf Englisch, weil das Originalplugin auch in English zur Verfügung steht.

Update 2009-09-13: New version. Can now work around WP-Cache

GRAND Flash Album Gallery is a simple to use and professional looking way to present pictures on your website, it even has a nice looking full-screen-option.

There were two features that I really missed:

  • Ability to link to a specific gallery and picture
  • Removing the [Gallery not found]-tags from excerpts

For those two I wrote my own little plugin called “flash-album-gallery-extras“.
It is more of a quickhack than a real plugin because I had to change the central xml.php file that comes with the Flash Album Gallery Skins (which is used to output an ordered xml-list of the pictures grouped by galleries) and because I use two Session-variables to “communicate” with the xml.php. Changing the flash that requests the xml to using additional GET-Parameters would be a cleaner approach, but that would require the authors help.

Maybe he likes my approach and integrates my code (or my idea) into his original solution.

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Augenaufschlag

by on Sep.07, 2009, under Computer, Unfug

Da ich mich sowieso gerade in die etwas erweiterten Funktionen von The Gimp einarbeite, kommt mir natürlich jeder Vorwand recht um ein wenige herumzuspielen und mich von den wichtigen Aufgaben abzulenken. So habe ich letztens einen speziellen Smiley für eine besondere Forumbenutzerin gemacht.

Ratet mal was sie für ein Talent hat – hier ist der Smiley: Augenaufschlag

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Multi-Desktop-Background-Creator…

by on Aug.27, 2009, under Linux, Programmierung, Sonstiges

Ich arbeite entweder mit zwei Rechnern nebeneinander die über Synergy verbunden sind oder an einem Rechner mit zwei Monitoren. Bei zwei Monitoren an einem Rechner sieht das Hintergrundbild immer schlecht aus. Deshalb habe ich ein Bash-Script geschrieben dem man beliebig viele Monitorauflösungen von links nach rechts übergibt und einen Ordner in dem die Bilder gesucht werden, dass dann zufällig aus den passenden Bildern ein großes passendes Bild zusammenstellt. Zusätzlich kann man konfigurieren ob nur passende Auflösungen verwendet werden sollen oder die Bilder nur verkleinert oder auch vergrößert werden sollen um auf den Monitor zu passen.

Hier die Beschreibung der Kommandozeilenoptionen:

        -----===== createMultiDesktopWallpaper =====-----

 "createMultiDesktopWallpaper --of=OUTFILE sf=SEARCHFOLDER  RES1 RES2 [RES3 [...]]"

Concatenates the images in the given order and writes the result to the file
specified by --of

Obligatory parameters:
 --of=         The out-file, meaning the file to write the concatenated image
               to. This file will be overwritten without notice.
 --sf=         The folder to search in for images.
 RES[1-x]      The resolution of the Desktops for which the background should
               be created from left to right. The RES-parameters must have the
               form of WIDTHxHEIGHT (e.g. '1280x1024'). There have to be at least
               two RES-parameters

Optional parameters:
 --mode=       The mode for choosing the images. Possible values:
                 exact  - For every resolution an image with exactly the given
                          size is used. No resizing of images.
                 exact2 - Like exact, but needs a preordered search-folder. Use the
                          orderImagesByResolution script to order it. (Faster)
                 down   - Uses images that are at least as big as the given size
                          and resizes bigger images. This might lead to images being
                          cropped because they have a differnt ratio.
                 any    - Resizes any picture to the given resolution. This might
                          look bad if you have for example a 24" monitor and some
                          640x480 images in the search-folder
               Default: exact
 --background= The color of the background if the pictures do not have the same
               size. (default: black)
 --same        Use the same image for all resolutions. Only works with mode 'down'
               or 'any'
 --align=      Vertical alignment of images that are smaller that the biggest
               image given
 --verbose     Output additional information

Example:
   "createMultiDesktopWallpaper --of=bg.png --sf=Pictures 1920x1200 1280x1024"

Um das Script zu benutzen benötigt man ImageMagick und die Scripte createMultiDesktopWallpaper und concatenateImage. Wenn man die Geschwindigkeit optimieren will, kann man das orderImagesByResolution Script benutzen um die Bilder vorher zu ordnen und dann den Modus “exact2” nutzen.

Das Ergebnis sieht dann bei 1920×1200 und 1280×1024 z.B. so aus: (Aus zwei Photos die ich gemacht habe)

Generated Wallpaper

Generiertes Wallpaper

Eine andere Sprache als bash wäre bezüglich Caching sicher sinnvoll gewesen, aber nicht bei meiner kleinen Auswahl an Wallpapern lohnt sich ein Caching Mechanismus noch nicht. Natürlich lässt sich ein Dateibasiertes Caching auch mit bash realisieren, aber besonders elegant geht das nunmal auch nicht.

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Universelle Bashscript Vorlage

by on Aug.26, 2009, under Linux, Programmierung

Ich schreibe immer mal wieder kleine Bashscripte für Alltagsaufgaben wie Backups und kleinere Aufgaben für die sich einfach keine großen Programme lohnen. Was mir immer gefehlt hat ist eine grundsätzliche Vorgehensweise die ich auf etwas größere Scripte anwenden kann um Parameter zu verarbeiten und eine Hilfe auszugeben.

Heute habe ich mir mal die Mühe gemacht eines meiner größeren Scripte so umzuschreiben, dass es als allgemeine Vorlage genutzt werden kann. Vielleicht hilft es ja jemandem.

Das Bash Script Template kann man sich hier herunterladen.

Das “Besondere” an dieser Scriptvorlage ist dass für die Hilfe alle Texte am Anfang des Script als Variablen definiert werden und die Parameter mit der vorgegebenen Methode in beliebiger Reihenfolge an das Programm übergeben werden können.

Über Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge freue ich mich immer.

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Thunderbird portabel machen

by on Mar.09, 2009, under Computer

Man kann sich eine “portable Version” von Mozilla Thunderbird zum beispiel unter portableapps.com herunterladen. Nach der Installation auf einem USB-Stick sollte man allerdings noch ein paar Dinge beachten, damit beim Verlust des USB-Sticks nicht zu viele Probleme auftauchen.

Problem: Nicht jede portable Version verzichtet darauf Mails lokal zu speichern, das kann dazu führen, dass das Programm langsamer wird (weil es mehr Schreibzugriffe auf dem Stick gibt) und, dass ein potentieller Finder eines verlorenen USB-Sticks diese Emails lesen kann.

Teilweise Lösung: In den Account-Einstellungen bei jedem Account unter “Offline & Dis Space” den Haken bei “[…] do not download for offline use: [x] Messages larger than” machen und in das Feld dahinter eine 1 eintragen. Das verhindert zumindest, dass die meisten Emails offline gespeichert werden. Das eintragen einer 0 ist leider nicht möglich, die wird beim Speichern auf den Standardwert (50) zurückgesetzt.

Hinweis: Zumindest die aktuelle Version von portableapps.com speichert gar keine Nachrichten offline auf dem USB-Stick.

Problem: Man will auf dem USB-Stick normalerweise keine Passwörter speichern.

Lösung 1: Benutzung eines Masterpassworts. Dieses kann man in den Optionen konfigurieren und bietet eine halbwegs sichere Verschlüsselung der gespeicherten Passwörter wenn man ein langes Masterpasswort wählt. Grundsätzlich ist diese Methode aber nicht sicher.

Lösung 2: Passwörter erst gar nicht speichern. Auf dem USB-Stick einfach grundsätzlich keine Passwörter speichern. Damit der Haken zum speichern der Passwörter erst gar nicht angezeigt wird (um nicht aus versehen zu speichern) kann man im Konfigurationseditor folgenden Wert auf “false” setzen: signon.rememberSignons

Hinweis: Niemals vergessen, dass sobald man ein Passwort auf einem fremden Rechner eingibt, dieses von einem Tastaturlogger abgefangen un gespeichert werden kann. Solche Tastaturlogger können von jedem Benutzer mit Administratorrechten installiert werden oder durch einen Virus auf den Rechner gelangen. Man kann sich nicht grundsätzlich dagegen schützen, außer grundsätzlich keine Passwörter an fremden Rechnern einzugeben.

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Schnelles löschen von Spameinträgen in z.B. Gästebüchern

by on Jan.31, 2009, under SQL

Die meisten Spameinträge in Gästebüchern, Foren etc. werden gemacht um auf Seiten zu verlinken, die dann irgend etwas verkaufen (Pornographie, Viagra, Beruhigungsmittel, etc.). Um auf eine andere Seite zu verlinken muss man einem Link einen Protokollteil voranstellen – das ist meistens “http://”.
Normale Einträge enthalten selten mehr als einen, sehr selten mehr als zwei und fast nie mehr als drei Links zu externen Seiten (Natürlich gibt es Ausnahmen, gerade in Foren, aber für Gästebücher stimmt es in 99%)

Wenn der Eintrag mindestens 4 mal “http://” enthält ist es sicherlich Spam:
DELETE FROM
some_guestbook
WHERE (
(length(`text`) - length(REPLACE(`text`,'http://','')))
/ length('http://')
) > 3

Erklärung wieso http und nicht https:
Natürlich könnte es auch “http
s://” sein, das ist jedoch sehr selten, weil es weil Nachteile für die Spammer hätte: 1. Sie benötigten ein gültiges Zertifikat, damit der Besucher keine Warnmeldung erhält. 2. Der Rechenaufwand pro Zugriff auf dem Server der Spammer würde sich erhöhen und damit die Kosten.

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Bugs finden – das Patentrezept.

by on Dec.09, 2006, under Programmierung

Wenn das mal nicht die ultimative Lösung ist, wie man Bugs findet:

Another effective [debugging] technique is to explain your code to someone else. This will often cause you to explain the bug to yourself. Sometimes it takes no more than a few sentences, followed by an embarrassed “Never mind, I see what’s wrong. Sorry to bother you.” This works remarkably well; you can even use non-programmers as listeners. One university computer center kept a teddy bear near the help desk. Students with mysterious bugs were required to explain them to the bear before they could speak to a human counselor.
(B. Kernighan & D. Pike in “The Practice of Programming” pp. 123)

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