Is it just み?

Freizeit

[Bild] Rohrbach Markt bei Nacht

by on Jul.24, 2011, under Photos

Das neue Stativ musste ausprobiert werden – außerdem wollte ich mal wieder ein animiertes GIF machen…

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Selbsportrait

by on Jul.12, 2011, under Photos

Ich weiß, es ist schon ziemlich eitel ein Bild von sich selbst ins Netz zu stellen – das hier hat aber was, denke ich.

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Site-Stalking

by on May.09, 2011, under Freizeit

Schon einmal in einer fremden Stadt gewesen? Ohne Stadtplan, MobileWeb, Wikitravel, Vorbereitung? Für manche Menschen ist das angeblich ein Albtraum – so ganz alleine in einer neuen Umgebung mit Dingen die man noch nicht kennt. Für alle die, die nicht in der Lage sind einfach drauf los zu rennen und von selbst etwas zu finden gibt es nun Site-Stalking! Der Name ist zugegebenermaßen noch nicht etabliert, was daran liegen könnte, dass ich ihn mir ausgedacht habe, aber das kommt sicher noch – vielleicht schaffe ich es ja sogar irgendwann einen Wikipedia-Eintrag zu fälschen. 😉

Die Basis-Theorie: Interessante Menschen gehen an interessanten Orten vorbei.

Die Thesen:

  • Menschen gehen täglich durch ihre Stadt und haben dafür normalerweise einen Weg, den sie immer wieder wählen.
  • In den meisten Städten gibt es viele Unterschiedliche Wege, von A nach B die sich bezüglich Distanz und Dauer nur marginal unterscheiden.
  • Menschen wählen im Zweifelsfall auch regelmäßig einen kleinen Umweg, wenn er sie an interessanten Orten vorbei führt.
  • Man kann von der Optik eines Menschen auf dessen Persönlichkeit schließen.

Diese vier Thesen sind Vorurteile und keine wissenschaftlichen Thesen, aber rein statistisch scheinen sie zuzutreffen. Das ist übrigens ein ganz zentraler Punkt des Konzepts – man erhöht die Wahrscheinlichkeit einen interessanten Ort zu sehen, nicht mehr.

Was man nun also tut, ist sich jemanden aus der Menschenmenge herauszusuchen, der interessant aussieht – als wir unser Konzept zum ersten Mal getestet haben, war dies ein relativ junges Paar in Mannheim; er sah aus wie ein Metalhead und sie wie eine Mischung aus Punk und Goth. Unsere Erwartungshaltung war es, dass sie uns vielleicht an einem alternativen Musikladen vorbeiführen. Das hat zwar nicht geklappt, aber der Comic- und Rollenspiel-Laden an dem wir nach 5 Minuten ankamen war noch besser.

Der zweite Test war in NYC, dort gab es zwar auch so alle 50m genug zu sehen wenn man einfach nur geradeaus ging, aber an diesem Morgen waren wir planlos. Irgendwo kam ein Mädel mit blauen Haaren und einem undefinierbaren T-Shirt mit einer Comicigur (keine Ahnung was das war) an uns vorbei – nach 15 Minuten Verfolgung betrat sie einen japanischen Laden. Dieser Laden war riesig. Ich bin wirklich kein Freund von diesem ganzen Manga- und Anime-Unfug, aber der riesige Plüsch-Totoro und die Monster-USB-Sticks waren mir dann doch sympathisch. Auf drei Etagen gab es dort wirklich fast alles von der anderen Seite des Globus – mit echter NTT-Docomo-Filiale im Keller.

Site-Stalking ist seitdem ein fester Bestandteil unserer Ausflüge, man sollte allerdings ein paar Regeln beachten:

  1. Niemals länger als 20 Minuten die selbe Person verfolgen.
    Erstens wird es irgendwann langweilig und zweitens will man die Leute ja auch nicht belästigen.
  2. Wenn die Person einen skeptisch anschaut oder so aussieht als würde sie sich verfolgt vorkommen – Abbrechen.
    Wir wollen ja nicht wirklich stalken. Die Person ist Mittel zum Zweck und wir nehmen uns quasi eine Dienstleistung von ihr ohne, dass sie es weiß – das mindeste was man da tun kann ist zu versuchen den- oder diejenige nicht zu nerven.
  3. Nicht auf “etwas besseres” warten.
    Wenn man einen Ort sieht der interessant ist : Verfolgung abbrechen, Ort genießen. Die Erwartungshaltung, dass eine Person bestimmt an einem noch interessanteren Ort vorbeikommt macht die Stimmung au Dauer kaputt.
  4. Such auch Leute aus, die anders sind als Du.
    Es ist unglaublich wie viel Überschneidungen es mit Menschen gibt, die Aussehen als würdest du Sie nach 5 Minuten Gespräch hassen. Zwar ist es nicht sonderlich wahrscheinlich, dass dich ein hochgestyltes Mode-Püppchen an einem nerdigen Elektroladen vorbeiführt, aber es ist weder ausgeschlossen, noch sicher, dass sie nicht an etwas vorbeigeht, dass aus ganz anderen Gründen interessant für Dich ist.
  5. Site-Stalking nur tagsüber bzw. in viel besuchten Orten.
    Je weniger Menschen in der Umgebung, desto eher fällt man auf und desto eher kommt sich der Verfolgte verfolgt vor.

Ich hoffe es klappt beim potentiellen Leser dieses Artikels genauso gut wie bei uns. Ich übernehme keinerlei Haftung für blutige Nasen wenn man irgendwem zu lange und zu auffällig folgt. 😉

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Geek Ostereier

by on Apr.25, 2011, under Freizeit

Update: Zwei hatte ich vergessen – Enton und Hermes Diese Jahr war meine kleine Schwester Anja (hier ist ihr Blog) zu Besuch und da mussten wir das nun vorhandene künstlerische Talent nutzen.

Valerie und Anja haben einige Eier bemalt, während ich mich eher ums leibliche Wohl und die mediale Unterhaltung gekümmert habe. Mein Künstlerisches Talent reichte dann leider nur für das Oreo-Monster.

Und dabei herausgekommen sind folgende Meisterwerke:

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Und weg…

by on Sep.01, 2010, under Freizeit

Ab geht es nach New York – ich glaube nicht, dass ich dort dazu kommen werde das Blog zu aktualisieren, aber ich werde bestimmt viele Photos machen…

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Photographie

by on Aug.24, 2010, under Photos

Ich photographiere ja schon recht lange (mit Pausen), ich habe mit 11 Jahren meine erste analoge SLR (eine Seagull – Minolta-Nachbau, funktioniert noch heute) bekommen, mir von meinem ersten Gehalt neben dem Studium eine Canon Powershot gekauft und vor etwa zwei Jahren nun eine Canon 450D.

Beim Versuch Neues zu lernen und von anderer Leute Erfahrung zu profitieren, bin ich zum drf und dard (natürlich die Newsgroups, nicht deren FAQs) Fan geworden und habe gelernt dass man in der Fotocommunity hilfreiche Tipps nur sehr selten findet und die Zielsetzung dort eine ganz andere zu sein scheint.

Ich habe vor kurzem folgende Grafik im Netz gefunden und hoffe dass sie realistisch ist. Auch wenn ich aus irgend einem Grund [;-)] nicht das Gefühl hatte in ein HDR-Loch zu fallen, bin ich wohl gerade an der Stelle wo ich mich wieder heraus kämpfe und dafür auf meine analogen Erfahrungen, die in der Grafik erst weiter hinten kommen, zurückgreife. Gut sind meine Bilder aber lange noch immer nicht – jedenfalls nicht ohne eine Portion Zufall.

Die Entwicklung des Photographen

Jedenfalls hat mich das ganze Gerede über Qualität in Verbindung mit, meiner Meinung nach, absolut grauenvollen Bildern von irgendwelchen Kitsch-Gegenständen, die dann aber besonders gut ausgeleuchtet waren, an den Punkt gebracht, dass ich mich zum ersten mal gefragt habe was ich eigentlich mit und in meinem Hobby erreichen will.

Drei Stunden an Lampen herumzuschrauben um dann einen Gartenzwerg zu photographieren mag zwar eine Möglichkeit sein zu zeigen, dass man das mit dem Licht drauf hat, aber definitiv nichts, was mir auch nur Ansatzweise Spaß machen würde. Durch Zoos und botanische Gärten streifen um die fünfhundertste Biene auf der fünftausendsten Blüte einzufangen oder den Pinguinen bei der Paarung zuzusehen ist nichts wofür ich einen Nachmittag verplanen würde. [Wenn ich allerdings eh schon mal da bin… ;-)]

Ich will meiner Erinnerungen festhalten und dokumentieren – vor allem für mich selbst, das wird wohl selten zu künstlerisch hochwertigen Bildern führen. Meine (subjektiv) besten Bilder halten Personen in besonderen Situationen fest, wie z.B. auf Larp oder beim Spiel. Menschen sind die besten Motive, aber ich mag es nicht sonderlich, wenn die Bilder gestellt wirken (vielleicht auch weil ich weder die nötige Erfahrung, noch die nötige Ausrüstung habe um perfekt ausgeleuchtete Model-Shoots zu machen) und gehe deshalb lieber bei Veranstaltungen auf die Suche nach guten menschlichen Motiven.

Wie dem auch sei: ich habe jedenfalls eine kleine Photo-Suppe eingerichtet in die ich plane immer mal wieder neue Bilder zu stellen – mal sehen ob ich der grünen Linie folgen werde…

Meine Photo-Soup

Ich freue mich über jede Kritik.

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Biometrisches Passbild mit The Gimp

by on Jul.14, 2010, under Photos

Ich wollte mal wieder Geld sparen und meine Passbilder selbst machen (nagut, vor allem vermeide ich nur mal wieder das Lernen für meine Prüfungen). Die müssen ja jetzt biometrisch sein. Die Bundesdruckerei sagt wie ein biometrisches Passbild auszusehen hat. Damit ich das nicht am Bild selber ausmessen, sondern nur anpassen muss habe ich mir eine “Schablone” in The Gimp gebastelt (nachdem ich online nichts passendes gefunden habe).

Die Schablone ist folgendermaßen aufgebaut: es gibt 7 Ebenen, von denen in die unterste das Foto eingepasst werden muss. Von den 6 Ebenen darüber sind 4 von vorne herein eingeblendet (schwarz mit 30% Deckkraft, so dass man das Bild darunter erkennen kann).

Diese 4 Ebenen sind von oben nach unten:

  1. Kopfende
  2. Kinnlinie
  3. Augenbereich
  4. Nasenlinie

Die anderen beiden sind nur zur Orientierung, sind ausgeblendet und stellen die maximale und minimale Kopfhöhe dar, damit kann man hinterher noch einmal kurz überprüfen ob es passt.

Auf der Untersten Ebene (“Photo”) fügt man nun sein selbst gemachtes Bild ein und vergrößert oder verkleinert es so, dass es passt. Die Maße der Schablone sind 35mm x 45mm bei 1200 dpi – es wird also ein recht großes Bild und die Auflösung ist besser als es die meisten Fotodrucker unterstützen. Man kann die Schablone aber einfach vorher in der Auflösung halbieren, wenn der Rechner z.B. zu wenig Arbeitsspeicher hat.

Am Ende sollte man jedenfalls ein Bild mit grauen Balken darüber erhalten, die sehen ungefähr so aus:

und wenn man ein Gesicht rein gepackt hat sieht es dann ungefähr so aus, nur mit weniger Geschrei:

Jetzt muss man nur noch die nicht-Photo-Ebenen löschen und fertig ist das biometrische Passbild. Und wenn man das ganze dann ausdrucken ( z.B. an einer dieser Foto-Druck-Station) oder online bestellen will, dann macht man sich einfach noch ein neues Bild mit 90mm × 130mm oder 100mm × 150mm (hier kann man erst ab 10×15 direkt ausdrucken) und packt das fertige Foto mehrfach hinein.

Die meisten Bildautomaten (z.B. die von Fuji im lokalen Mediamarkt) bieten selbst eine Passbildfunktion mit ähnlicher Schablone an, das hat aber zwei Nachteile: 1. Man kann zwar den Ausschnitt wählen, aber nicht nach bearbeiten und 2. man kann nur 6 Bilder auf einem 10×15-Ausdruck unterbringen, wenn man es selber macht, passen 8 drauf.

Hier noch einmal der Link zur Schablone. Hoffentlich hilft das jemandem, der das dann nicht selbst bauen muss.

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[Review] Was für ein Mist

by on Apr.30, 2010, under Filme

Nach einer Empfehlung habe ich mir mal das 2007er Remake von “The Mist” angeschaut.

Der Film beginnt viel versprechend, trotz des Horror-Genres sind die Charaktere natürlich, zwar grundsätzlich klischeehaft und durchweg Archetypen, aber dennoch nicht so flach, wie man es von einem Horrorfilm erwartet. Die Dialoge sind nicht herausragend, aber glaubwürdig und nachvollziehbar. Im Gegensatz zu den meisten Horrorfilmen wird das Übel zwar angekündigt, allerdings relativ beiläufig und angenehm.

Die Story ist sehr schnell erzählt, es gibt einen Sturm der einiges verwüstet, danach müssen die Leute einkaufen und Reparaturen durchführen, ein Nebel zieht auf. Plötzlich rennt ein Typ aus dem Nebel auf den vollen Supermarkt zu und brüllt, dass etwas im Nebel sei. Man verschanzt sich und wartet auf das Unheil.

Es hätte ein richtig schöner Psycho-Thriller werden können, die richtigen Komponenten waren vorhanden: Ein Familienvater mit Sohn, eine fundamentalistische Christin, ein Quotenschwarzer, ein Rocker und die bunt gemischte Bevölkerung.
Leider wurde aber nichts daraus, denn…

Vorsicht Spoiler!

…da kommt es aus dem Nebel, das fiese Tentakel-Monster und verschlingt erst einmal einen unschuldigen Jungen. Doch nicht alle haben es gesehen und deshalb glauben Sie diese Geschichte nicht. Dann verlassen ein paar Zweifler den Supermarkt und es bleibt kein Zweifel mehr daran, dass da wirklich böse Viecher sind, die dann später auch angeflogen kommen, so dass man sie sehen kann ohne sich fressen zu lassen.

Während sich im Supermarkt zwei Lager bilden, nämlich die Christen-Fundis und die “Normalos”, scheinen sich außerhalb die Monster immer weiter zu vermehren und abwechslungsreicher zu werden. Zuerst war da nur irgendwas Großes im Nebel, dass dann später seine Tentakel zeigte – die lustigerweise, wenn abgeschnitten, nach einer gewissen Lagerzeit in Sekunden zu Schleim zerfallen – und natürlich gerne Menschen fraß. Dann kamen die insektenartigen Flugviecher, die auch gerne Menschen töten, aber ohne sie zu fressen. Danach gab es dann den größten Ekelfaktor – Riesen-Spinnen mit ätzenden Netzen die Menschen nutzen um in Ihnen ihre Eier abzulegen. Damit war dann der maximale Horrorfaktor erreicht und später kommt nur noch ein undefinierbares Vieh, dass einfach nur unglaublich groß ist.

Die gesamte Monster-Situation ist – typisch King – zwar unterhaltsam, aber man sollte eben doch nicht zu sehr über das Warum nachdenken, weder in den Details (was haben die Monster-Insekten davon Leute anzugreifen ohne sie zu fressen?) noch im großen und Ganzen (die Viecher sind auf Menschen spezialisierte Fleischfresser aus einer anderen Dimension? Der Nebel hat sich direkt mit den Viechern verbreitet, kein Vorsprung?), denn die Erklärung im Film ist quasi nicht vorhanden, bzw. so brüchig, dass alles vollkommen unlogisch erscheint. Das einzige was man erfährt ist: Das Militär hat ein Dimensionsportal geöffnet.

Vorsicht noch mehr Spoiler (verrät Ende)!

Es scheint modern zu werden Geschichten so enden zu lassen, dass der Hauptcharakter zum Schluss noch das falsche tut. Vielleicht dreht man erst einmal beides und kann sich so noch schnell entscheiden ob man am Ende ein Happy-End oder eine Tragödie in die Kinos bringt, je nachdem wie der Geldgeber es will. In letzter Zeit stehen die Entscheider wohl auf menschliche Abgründe und fatale Fehlentscheidungen, denn genau wie in einem schlechten Film, den ich vor ein paar Wochen gesehen habe, töten sich erst einmal munter die Hauptcharaktere gegenseitig zwei Sekunden bevor die Rettung ankommt.

Update: Leider muss ich eingestehen, dass die Filme von denen ich diese Art des Endes in Erinnerung habe oft erst nach “The Mist” gedreht wurden, ist also wohl erst später wirklich modern geworden. Daher bitte den folgenden Abschnitt mit Vorsicht genießen.

Als so ein Ende noch etwas besonderes war, hätte es für mich einen Film retten können – kein guter Film, aber zumindest ein mutiges Ende – doch mittlerweile wird das zur neuen Sportart, wer kann seinen Film innerhalb der kürzesten Schlußszene am tragischsten machen? “Oh, ich weiß, lassen wir den Vater sein Kind und seine Freunde töten kurz bevor Hilfe kommt!”, Ja, sehr schön. Billige Tricks retten nur dann irgendwas wenn sie noch niemand kennt.

Insgesamt wurde hier eine dumme Geschichte, mit unglaublich interessanten Aspekten der menschlichen Interaktion in Bedrohungsszenarien und durchschnittlichen Effekten abgeliefert, deren interessantester Teil leider nicht das Hauptmotiv des Films ist und zu sehr ins Klischeehafte abdriftet. Popcorn-Unterhaltung für den ruhigen Filmabend zu zweit, aber bitte nicht zu sehr drüber nachdenken.

Bewertung:
Gesamtbewertung: 5/10
Kultfaktor: 1/10
Action: 3/10
Comedy: 1/10
Drama: 8/10
Horror: 4/10
Lovestory: 1/10
Anspruch: 2/10
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[Review] Lieber John…

by on Apr.28, 2010, under Filme

…hör auf Filme zu machen. Naja, eigentlich sollte Lasse es lassen. Und wenn mir ein noch schlechterer Wortwitz einfällt, dass ist der immer noch unterhaltsamer als dieses grauenvolle amerikanische Drama.

Der Hauptdarsteller war bei G.I. Joe definitiv besser  aufgehoben, da hat er ähnlich viele Emotionen gezeigt. Am Anfang dachte ich es sei eine interessante Darstellung eines leicht gestörten seltsamen jungen Mannes, aber es gibt im gesamten Film keinen Hinweis darauf, dass er in dieser Hinsicht etwas besonderes sein soll – wohl einfach ein unglaublich schlechter Schauspieler.

Sein weibliches Gegenstück ist nicht wirklich viel besser; weder den unglaublich flachen Charakter (soll wohl zumindest am Anfang die optimale Frau darstellen – sehe ich anders) mit Sätzen wie “Ich fluche auch – in meinem Kopf”, noch die unemotionale aber dafür an den Hauptdarsteller angepasste Darstellung können überzeugen.

Wenigstens im Einklang mit dem Rest ist die Geschichte: Absolut enttäuschend. Gutaussehender Special-Forces-Soldat trifft eine College-Studentin in den Frühlingsferien, sie verlieben sich innerhalb von zwei Wochen unsterblich und sehen sich dann ein ganzes Jahr nicht, er zieht in den Krieg nach Afghanistan um dort Gutes zu tun, sie trennt sich, er sieht sie nach Jahren wieder, the end. Dazu kommt sein Vater, der sich an der Grenze zum Autismus bewegt und eine reiche Familie auf der anderen Seite.

Zentrale Themen sind Liebe, Verpflichtung und Patriotismus – und die sind so unglaublich oberflächlich und plump in eine Geschichte gepackt, dass jede Minute dieses Films körperlich schmerzt.

Ich habe den Film nur deshalb überstehen können, weil ich mich dabei nach der ersten halben Stunde auf das hier konzentriert habe…

Bewertung:
Gesamtbewertung: 1/10
Kultfaktor: 0/10
Action: 0/10
Comedy: 0/10
Drama: 2/10
Horror: 0/10
Lovestory: 2/10
Anspruch: 0/10
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[Review] Mal nicht die Welt retten…

by on Jan.14, 2010, under Filme

Na, Doctor Who Fans unter den Lesern? Für diese (und wohl auch viele andere) sollte klar sein: Wer durch die Zeit reisen kann, der hat die Welt zu retten. Man könnte ja einiges machen: Im Lotto gewinnen und es spenden, Hitler töten, Bush den Irakkrieg ausreden, die Zeugung von Britney Spears verhindern…

Das ist ja normalerweise auch der Fall, wenn der Hauptcharakter eines Films durch die Zeit reist. Wieso auch nicht, ist ja sinnvoll. Große Pläne, wilde Verfolgungsjagden, ein Gegenspieler der das Gleiche kann, die Erkenntnis, dass einige Dinge nicht zu verändern sind – patsch – fertig ist der Zeitreise-Schinken wie wir ihn kennen und (zumindest ich) immer noch mögen. Twelve Monkeys zeigt wie man es gut, Doctor Who setzt es albern aber unterhaltsam um, Zurück in die Zukunft zeigt wie man es kultig  – und viele viele B-Movies zeigen wie man es lieber nicht macht.

Nun ist eine neuer Film in die Kinos gekommen, dessen Hauptcharakter die Fähigkeit hat durch die Zeit zu reisen: The Time Travellers Wife. Zumindest für mich ist dies der erste Zeitreise-Film der eine vollkommen andersartige Geschichte erzählt als alle mir bisher bekannten Werke dieser Art, nämlich eine reine Liebesgeschichte.
Ich bin nun wirklich nicht der Typ, der Abends mit Schokolade und Tee vor dem Fernseher hockt und sich die Tränendrüsen durchspült, daher war ich zunächst erst einmal enttäuscht davon, dass es in diesem Film anscheinend keine Action geben wird…

Vorsicht Spoiler!

Die Geschichte beginnt recht seltsam, und wenn man den Titel des Films nicht kennen würde, wäre die Wirkung der ersten Sequenz des Films wohl noch einmal deutlich intensiver: Ein kleiner Junge fährt mit seiner Mutter im Auto. Sie singt ein deutsches Lied (ist wohl Opernsängerin) und unterhält sich danach mit ihrem Sohn. Es ist Winter, die Straßen sind verschneit und auf der Gegenfahrbahn kommt ein LKW ins schleudern. Sie kann dem LKW fast ausweichen, trifft ihn jedoch an der Seite und der Wagen schleudert herum. Plötzlich beginnt der Junge sich langsam aufzulösen, dann wird das Auto von einem weiteren LKW frontal gerammt und explodiert.
Der Junge taucht am Straßenrand wieder auf und ein junger Mann kommt zu ihm um Ihm zu erzählen, dass er ein Zeitreisender sei – und zwar er selbst aus der Zukunft.

Soweit zum Aufhänger der Geschichte. Ich persönlich hatte jetzt einen Actionfilm erwartet in dem der Hauptcharakter die Welt rettet und sich vielleicht am Ende herausstellt, dass der böse Gegenspieler den Unfall verursacht hat, oder irgendsowas…
Stattdessen wird die Lebensgeschichte des Zeitreisenden erzählt, die Geschichte eines normalen Menschen, wenn da nicht dieses Zeitreiseproblem wäre.

Der Film fokussiert sich im Gegensatz zu den meisten Anderen des Zeitreise-Genres eben nicht auf sein Talent und dessen Entwicklung, sondern beschreibt die Geschichte eines beinahe normalen Mannes, der eben diese – von ihm nicht wirklich kontrollierbare – Fähigkeit besitzt, die für ihn eigentlich Hauptsächlich von Nachteil ist.

So richtet sich sein Leben an einer Konstante aus: Seiner späteren Frau. Diese lernt er als erwachsener Mann, sie als junges Mädchen zum ersten mal kennen und ihre Leben verlaufen nun mal nicht parallel, was logischerweise zu seltsamen, aber nicht allzu fremden, Problemen in ihrer Beziehung führt.

Zuviel will und kann ich nicht vorweg nehmen, denn einerseits bietet der Film im Grunde genommen nicht allzu viel Plot und andererseits würde ich vielleicht den Film zumindest teilweise verderben, wenn ich noch weitere wichtige Plotelemente ausplappere – so viele gibt es ja nicht.

Alles in allem ist es ein sehenswerter Film, einer der wenigen Liebesfilme die ich durchhalte ohne mich die Hälfte der Zeit über die Charaktere, die Geschichte und die Dialoge aufzuregen; quasi der erste Liebesfilm seit Eagle vs. Shark den ich mochte, auch wenn der Zeitreisende weder vergleichbar ist noch an das neuseeländische Meisterwerk  herankommt. Dennoch finde ich es bemerkenswert wie realistisch und klein man einen Zeitreisefilm halten kann, allein dafür meine Empfehlung.

Bewertung:
Gesamtbewertung: 6/10
Kultfaktor: 0/10
Action: 1/10
Comedy: 1/10
Drama: 6/10
Horror: 0/10
Lovestory: 8/10
Anspruch: 4/10
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[Review] Science Fiction Schlümpfe in 3D

by on Jan.08, 2010, under Filme

Angekündigt wurde mir der neue Film von Titanic-Versenker James Cameron als grandioses optisches Spektakel ohne nennenswerte Story aber dennoch sehenswert; also ab ins Kino, obwohl ich als Plot- und Charakter-Nazi ja grundsätzlich eher unbegeistert bin von Filmen in denen es nur um Effekte geht. Los geht’s: Längenzuschlag zahlen, Logenzuschlag zahlen (mitte hinten heißt jetzt wohl “Loge” [Update: wurde aufgeklärt, das ist wohl in vielen Kinos schon lange so – hab ich bisher ignoriert]), 3D-Zuschlag zahlen, Brillenzuschlag zahlen, Werbung angucken, sich als Raubkopierer beschimpfen lassen – ja ich weiß wieso ich Kino liebe. Haltet bloß die 3D-Technik für Heimkino-Projektoren möglichst lang zurück, damit ich wenigstens noch alle 5-8 Monate ins Kino gehe – abgesehen von Avatar waren meine letzten 4 Kinobesuche in den letzten 2 Jahren sozial motiviert und nicht wegen des Films. Ich schweife ab. Zurück zum Film.

Ich ging also in der Erwartung in diesen Film ein optisches Spektakel mit kunterbunt gerenderten fremden Planeten, atemberaubenden 3D-Sequenzen, flachen Witzen und noch flacheren Charakteren zu sehen, das alles aufgezogen auf einer oberflächlichen Geschichte, der man von weitem ansehen kann, dass sie in einem Satz hinreichend erklärt werden kann.

Erst einmal hatte ich den gesamten Film über Probleme mit dem 3D-Effekt. Nicht dass der nicht ziemlich klasse aussah, allerdings immer nur dann wenn man selbst genau auf die Stelle fokussiert, die auch scharf aufgezeichnet/gerendert wurde. Augenscheinlich gehöre ich zu den Kino-Besuchern die als erstes immer genau auf die falsche Stelle gucken, denn ich musste meistens den scharf gestellten Punkt im Bild erst einmal suchen – das geht bei 2D eben deutlich schneller – bei schnellen Schnitten hat das bei mir dazu geführt, dass ich das Gefühl hatte alles relativ unscharf zu sehen. Vielleicht ist es ja nicht normal, aber wenn auf zwei Drittel des Bildschirms ein gerendertes Gesicht gezeigt wird, dann schweift mein Blick eben gerne ab, um zu sehen was im Hintergrund geschieht – wichtige Veränderungen des Gesichts sehe ich so “aus den Augenwinkeln”. Das ist bei 2D auch einfacher. Wie dem auch sei: das 3D-Erlebnis war schon lohnenswert, wenn auch jetzt nicht mehr das ultimative Killer-Argument für mich.

Vielleicht schreibe ich mal einen Artikel über 3D-Kino allgemein, wenn ich mehrere Filme und evtl. auch mehrere Verfahren in 3D kennen gelernt habe.

Los geht es also mit den unglaublich flachen Charakteren in der unglaublich flachen Story…

Vorsicht Spoiler!

Der Hintergrund ist wirklich schnell erzählt: Die Menschheit benötigt um ihren Lebensstandard hoch zu halten ein auf der Erde nicht anzutreffendes Metall, dass pro Kilo ein paar Millionen $ kostet (Nagut, es ist die Zukunft, wer weiß schon was die Inflation so alles angerichtet hat, aber es heisst doch tatsächlich “Unobtainium” – grandios), das hat man in riesigen Mengen auf einem Planeten gefunden auf dem ein blaues, groß gewachsenes und intelligentes Naturvolk lebt, so eine Indianer-Schlumpf-Hulk-Mischung. Die ganze Abbauoperation liegt in privater Hand, inklusive des dazu gehörenden Militärs und der Forschungseinrichtung, was quasi den Chef des Unternehmens die Führerrolle einnehmen lässt, die sonst in Hollywood klassischerweise vom amerikanischen Präsidenten belegt ist. Logischerweise sind die “Eingeborenen” nicht vollständig mit dem Abbau der Rohstoffe und der damit einhergehenden Umweltzerstörung einverstanden, weshalb es immer wieder Reibereihen gibt – dafür auch das Militär als Wachhund.

Damit scheint dann der grundsätzliche Hintergrund ausreichend beleuchtet – die böse Industrie beutet mit Hilfe des bösen Militärs die armen (aber wehrhaften) Uhreinwohner aus, die Wissenschaftler sind natürlich die Guten die auf der “falschen” Seite spielen. Das passt auch grob – allerdings haben sich die Autoren glücklicherweise ein bisschen mehr um die Details gekümmert um das so stehen lassen zu können – dazu später mehr.

Der wichtige Kernpunkt, der die Geschichte überhaupt erst möglich macht, sind zwei Technologien, die es ermöglichen 1. einen Alien-Mensch Hybriden ohne eigenes Bewusstsein auf Basis individueller DNA im Labor zu züchten und 2. diesen dann mit einer direkten, kabellosen, reichweitenunabhängigen Gehirn-zu-Gehirn-Verbindung fernzusteuern.

Der Hauptcharakter ist ein Soldat im Rollstuhl, gespielt von Sam Worthington, den zumindest ich zum ersten Mal als modernen MacBeth gesehen habe, bevor er zum Terminator wurde. Richtig gehört – man kann Alien-Hybriden herstellen, aber der Soldat bleibt im Rollstuhl – so sieht das also aus, wenn man eine flache Story hat. Und genau an solchen Punkten zeigte sich, dass man bei Avatar zwar eine einfache Story gewählt hat, aber dennoch genügend Hirnschmalz in den Hintergrund geflossen ist: Später wird nämlich erklärt, dass man die Benutzbarkeit der Beine sehr wohl wiederherstellen kann, es aber alles eine Frage der Finanzen ist und Marines wohl keine allzu großzügige Krankenversicherung haben. Neben einem dezenten Hieb gegen das Gesundheitswesen ist hier also auch noch eine relativ zynische Weltsicht eingeflossen, was mir nach meinem “Aha, der Film fängt schon unlogisch an” sehr gut gefallen hat.

Jedenfalls muss dieser Soldat für seinen verstorbenen Zwillingsbruder einspringen, der im Gegensatz zu ihm ein hoch intelligenter Wissenschaftler war und einen der Alien-Hybriden steuerte. Wieso jetzt ein ungeschulter Soldat, der nicht einmal die Sprache der Eingeborenen versteht, in die wissenschaftliche Arbeit eingebunden wird statt einen neuen Wissenschaftler einzuarbeiten ist auch schnell erklärt: Die Avatare genannten Alien-Hybriden können nur von demjednigen ferngesteuert werden von dem ihr menschlicher Teil der DNA stammt, somit also nur vom DNA-Spender oder dessen eineiigen Zwilling. Dazu kommt, dass die Erstellung eines Ausgewachsenen Avatars wohl unglaublich teuer ist.

Das Avatar-Programm ist quasi der wissenschaftliche Versuch in Kontakt mit den Einwohnern des Planeten zu kommen und sie davon zu überzeugen, dass weitere Lagerstätten erschlossen werden dürfen ohne von Ihnen dafür angegriffen zu werden. Dafür nehmen Wissenschaftler also die Form der Aliens an und bringen Ihnen in eigens dafür erstellten Camps unter anderem die englische Sprache bei. Wieso man dafür unbedingt die Form eines Aliens annehmen muss ist meiner Meinung nach nicht ausreichend erklärt, gerade wo das doch so unglaublich teuer ist, aber andererseits wäre die gesamte Geschichte undenkbar, ich bin also bereit das hinzunehmen, ohne dass es mir den Film vermiest. Eine kleine Pseudo-Erklärung gibt es zwar – Menschen können in der Atmosphäre nicht überleben – aber Atemmasken udn Pressluft sind immernoch billiger als Avatare…

Der nächste wichtige Charakter ist der Chef des Militärs – der Colonel (Endlich mal kein General an der Spitze, aber das liegt wohl daran, dass es kein staatlicher Feldzug ist) gespielt von Stephen Lang, der wunderbar stereotypisch als rauer, alter, muskelbepackter Sack dargestellt wird der kein Interesse an irgend etwas anderem als seinem militärischen Ziel hat. Man könnte es den Autoren durchaus ankreiden, dass sie hier sehr tief in die Klischee-Schublade gegriffen haben, andererseits finde ich die Darstellung des übertypischen Colonels, der sowohl die klassische Militärrolle als auch die perfekte tragische Vaterfigur darstellt, unglaublich stimmig, auch wenn sie es mit seinem Dialekt (ich kenne nur den Originalton, nicht die deutsche Synchronisation) und seinen kurzen monotonen Sätzen zu weit getrieben haben. Für jemanden der keine grundsätzliche Abneigung gegen die Organisationsstruktur und das Prinzip des Militärs hat, ist der Colonel am Anfang eigentlich gar nicht so unsympatisch; während der Rest der Soldaten eher als stumpfe egoistische Kämpfer dargestellt werden, ist er eine klassische Vaterfigur, der von den Autoren mit Bestimmtheit aber auch persönlichem Interesse an seinen Soldaten ausgestattet wurde. Quasi ein typischer harter Knochen mit einer Spur von Herz. Dieser sieht in seinem Mann bei den wissenschaftlichen Eierköppen als erste Chance mal etwas militärische Intelligenz unter die Eingeborenen zu bringen und somit seine Chance auf einen Spitzel in den Reihen der Aliens.

Ein weiterer Wichtiger Charakter auf den Seiten der Menschen ist der Chef der Firma, also der der ganz oben sagt wann es sich lohnt die Bewohner des Planeten zu töten, quasi der – vorsicht Wortzwitz – Chief-Executive-Officer. Und auch der wird nicht vollkommen stereotypisch als blutleerer Finanzhai dargestellt, sondern als (durchaus gewinnorientierter) Mensch; sehr gut gecastet für diese Rolle wurde der nicht gerade nach dem typischen BWLer aussehende Giovanni Ribisi, der den Meisten wohl als Phoebes Bruder aus Friends bekannt sein dürfte. Statt eines perfekt gebauten, aalglatten Schlipsträgers, den ich als Prototyp für den Chef eines multiplanetaren (hihi) Unternehmens erwartet hätte, stellt Ribisi – typisch für den Schauspieler, jedoch nicht für den Charakter – einen etwas verschrobenen und dadurch durchaus menschlichen Geschäftsmann dar, der zwar über Leichen geht, dem man es aber anmerkt wieso er sich entscheidet wie er sich entscheidet und dadurch viel realistischer wirkt. Da ich eh nicht vorhabe einen Spannungsbogen in diesem Review aufzubauen, kann ich das Ende vorweg nehmen um den Charakter näher zu beschreiben: Er entscheidet sich aus der Ferne für den Krieg gegen die Aliens, ist auch bereit den Steuerknüppel zu drücken während seine Mitarbeiter zögern, zeigt aber später dennoch Zweifel, die jedoch von seinem persönlichen Ziel, der Gewinnmaximierung, mit Hilfe von Pseudoargumenten aufgehoben werden. Als dann am Ende die Aliens gewinnen reiht er sich ganz unauffällig in den Strom seiner Untergebenen ein um ja nicht aufzufallen – sehr geschickte Charakterdarstellung mit einer nicht zu dick aufgetragenen Kritik an “den Schlipsträgern” da draußen.

Als nächstes hätten wir die Wissenschaftlerin, also die Chefin der Wissenschaftler, gut und nachvollziehbar aber nicht sonderlich herausragend gespielt von Sigourney Weaver, die nach den vier Alien-Filmen und Galaxy Quest endlich mal wieder was mit Außerirdischen zu tun hat. Über ihren Charakter gibt es nicht viel zu sagen, der wohl flachste Hauptcharakter des Films, eine Wissenschaftlerin die das Militär nicht mag (Duh!) und als Diplomatin die Schulen der Außerirdischen betreut und daher natürlich eine emotionale Bindung aufbaut. Daraus ergibt sich eigentlich auch schon alles weitere.

Ein weiterer sehr einfacher Charakter ist die rebellische Pilotin auf Seiten des Militärs, gespielt von der vor allem aus Lost bekannten Michelle Rodriguez. Wieder ein sehr einfacher, und meiner Meinung nach der unlogischste Charakter des Films: Die Pilotin ist diejenige aus den Reihen des Militärs, die später mit dem Hauptcharakter auf die Seite der Eingeborenen wechselt, das mag sich noch mit ihrem Gewissen erklären lassen und außerdem braucht man einen Piloten auf der anderen Seite für den Plot, aber dennoch ist das Wie äußerst unlogisch: Sie weigert sich einen Schußbefehl auszuführen – das bleibt vollkommen folgenlos – danach befreit Sie dann den inhaftierten Hauptcharakter und stiehlt mit ihm zusammen ein Fluggerät. Welches Militär lässt einen Soldaten nach einer Befehlsverweigerung frei und vollkommen unüberwacht herumlaufen? Danach kämpft sie mit eben diesem gestohlenen und lustig angemalten (wohl damit sowohl der Feind als auch der Zuschauer unterscheiden kann auf wen zu schießen ist…) Flug-Dings gegen den böse Colonel – und zwar ganz heroisch – erst schießt sie von hinten eine Salve quer über das mindestens 10 mal so große Kampfschiff des Gegners, dann stellt sie sich dem viel stärkeren und besser bewaffneten Schiff gegenüber und verliert natürlich im Feuergefecht, statt es, wie geplant, vorher kampfunfähig zu machen. Was soll uns das sagen? Ehrenvoller Kampf bringt nichts?

Zu guter Letzt, der zweite Hauptcharakter namens Neytiri auf Seiten der Aliens gespielt – oder mehr gerendert auf Basis – von Zoe Zaldana, die einigen als die neue Uhura bekannt sein dürfte. Ich zumindest habe keine so große Ähnlichkeit zwischen den Schauspielern und deren Na’vi-Derivaten (Die Alien-Rasse heisst so) feststellen können, aber ich bin auch ziemlich schlecht darin Gesichter wiederzuerkennen. Neytiri jedenfalls ist eine Jägerin und diejenige die den Hauptdarsteller in seiner Avatarform auffindet nachdem dieser von seiner Gruppe getrennt wurde und wegen eines “Zeichens” nicht umbringt. Sie ist vergleichsweise flach angelegt, auch wenn das kaum stört, da sie quasi die gesamte Alienrasse erklärt und zu viele individuelle Eigenschaften wahrscheinlich zu stark abgelenkt hätten. Einziger wirklicher Moment in dem der Charakter estwas Individualität bekommt ist der als ihr (ziemlich beeindruckend) klar wird was Krieg bedeutet; ein für den Plot relativ unwichtiger aber doch filmisch zwar klassisch, aber sehr beeindruckend umgesetzter Punkt im Leben des Charakters. Sie ist die Tochter des Stammesführers und wird damit beauftragt den “neuen” in Ihre Gebräuche einzuführen, muss wohl auch so sein, in solchen Geschichten ist es immer die erste Kontaktperson, die die wichtigste bleibt.

Nach den Charakteren nun der schnell erklärte Plot:

Soldat auf Planet, steuert seinen Avatar, wird nach einer Verfolgungsjagd durch ein Tier von seiner Gruppe getrennt, verläuft sich, Jägerin sieht ihn, will ihn töten, bekommt ein Zeichen, will ihn nicht mehr töten, nimmt ihn mit in den “großen Baum”.
Dort wird dann entschieden, dass er als einer der “Aliens” aus Sicht der Ureinwohner geschult und in Ihre Gesellschaft aufgenommen wird, was natürlich die Jägerin und Tochter des Stammenhäuptlings übernehmen soll. Dann kommt das typische ich-bring-dir-was-bei-du-raffst-es-nicht-dann-aber-doch Geplänkel und schließlich wird unser Held zum beinahe voll integrierten Alien-Spitzel. Nun entscheidet man bei den Menschen die Aliens anzugreifen, weil man an das Metall unterhalb Ihrer Wohnstätte will und die nicht umziehen wollen – was bei unserem Soldaten-Schlumpf, der sich natürlich in seine Lehrerin verliebt hat, dazu führt dass er die Seiten wechselt. Außerdem ist er dann der auserwählte der Aliens und es gibt einen großen Kampf. Am Ende siegen die Aliens.

Das alles ist keine große Geschichte, womit der Film punkten kann sind die Details: Die Sprache der Na’vi scheint ziemlich gut ausgearbeitet zu sein, der Hintergrund – wieso alles auf dem Planeten so funktioniert wie es funktioniert – ist ziemlich gut erklärt (wenn man die ganze Gaia-Geshichte auch längst in anderer Form kennt), die Charaktere sind zwar relativ flach, aber dafür größtenteils solide ausgearbeitet und tragen die Geschichte.
Dazu gesellt sich, dass auch der Humor im Film nicht zu kurz kommt; auch wenn der Film nicht als lustig angelegt ist sind die untergebrachten Witze sehr gut eingebunden und nicht vollkommen abgenutzt wie das normalerweise in Actionfilmen der Fall ist. Allein die Darstellung des Soldaten in Aliengestalt und wie verspielt und kindlich er auf berührungsempfindliche, leuchtende Pflanzen reagiert ist sehenswert. Genauso die eingebundene Slapstick-Sequenz als seine Lehrerin ihm zeigt wie man einen Sturz durch das Blätterdach des Urwaldes sanft abfängt und seine Darbietung natürlich das Gegenteil von “elegant” zeigt, hilft der Darstellung des Charakters, dessen Mensch- und Männlichkeit und ist gleichzeitig eine geschickt eingebundene Version des klassischen “comic relief” um den Spannungsbogen zu prägen.

Eine Sache ist mir jedoch aufgefallen, die ich seltsam fand:
Alle Lebewesen haben diese Kommunikations-Tentakel (was ja mal aus Sicht eines Technik-Nerds sowas von sau-cool ist – eine biologische Informations-Übertragungs-Schnittstelle) und dennoch werden sie von den Na’vi nicht untereinander zum effizienten Informationsaustausch, genutzt. Nagut – vielleicht ist das ja auch eine Form des Sex bei denen, aber schließlich macht man das ja auch mit den Tieren… was aber zu Philosophie der Na’vi passt dass alle Spezies des Planeten gleichberechtigt sind. Vielleicht hat man das ganze aber auch deshalb nicht beleuchtet, weil man egal mit welcher Deutungsart irgend einem Teil der Zuschauer auf den Schlips getreten hätte.
Update:
Nagut, dasmit dem Sex ist einfach verschwiegen worden – unsere Schlümpfe benutzen doch ihre Tentakel.

Neben dem einen Charakter-Fehlgriff gibt es für mich eigentlich nur einen weiteren harten Kritikpunkt am Film: Fast alles war vorhersehbar. Am Anfang wird ein kugelsicheres Tier vorgestellt und mir war beim Rückzug der Na’vi auf Grund der hohen Feuerkraft der Menschen sofort klar, da kommt noch was. Der große Vogel wurde nur einmal bewzungen? Bald wohl noch einmal. Und so ging es eben mit allem was vorgestellt wurde: Wird es dem Zuschauer in mehr als 10 Sekunden vorgestellt ist es noch wichtig für die Geschichte und man kann sich spätestens kurz vor der entsprechenden Szene denken wann es auftaucht.

Nun habe ich alles und nichts über den Film erzählt. Das ist hoffentlich hilfreich, falls der werte Leser den Film noch nicht gesehen hat (was ja bei den eingespielten Summen statistisch unwahrscheinlich ist) oder gerade ausreichend um meine Kritik am Film nachvollziehen zu können. Obwohl ich eigentlich selten einem der wirklich erfolgreichen Mainstream-Kino-Filme eine gute Note gebe (zuletzt hat mich glaube ich Matrix umgehauen, und das ist ausch schon wieder zehn Jahre her) ist es jetzt wohl mal wieder Zeit dafür. Vielleicht ändert sich meine Meinung auch wenn ich ihn noch ein oder zwei mal in Ruhe zu Hause gesehen habe, aber bis die DVD herauskommt ist ja noch etwas Zeit…

Update: Eine Kritik habe ich eben bei Wikipedia gelesen, die ich zitieren will: “Annalee Newitz of io9 concluded that Avatar is another film that has the recurring ‘fantasy about race’ where ‘some white guy’ becomes the ‘most awesome’ member of a non-white culture.” (aus When Will White People Stop Making Movies Like “Avatar”?)

Bewertung:
Gesamtbewertung: 8/10
Kultfaktor: 3/10
Action: 9/10
Comedy: 5/10
Drama: 8/10
Horror: 0/10
Lovestory: 6/10
Anspruch: 5/10
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[Review] Die Welt geht mal wieder unter…

by on Dec.06, 2009, under Filme

Heute habe ich mal den Weltuntergangsschinken 2012 gesehen. Und neben der hahnebüchenen Ploterklärung am Anfang bleibt Danny Glover einfach Murtaugh egal wie viele andere Rollen er noch spielt. Mein erster Gedanke war dass der Herr Präsident wohl gleich verkünden wird, dass er “zu alt für diese Scheiße” sei.

Ich mag John Cusack ja trotz allem noch immer für seine immer gleichen Rollen und Woody Harrelson ist auch immer für einen seltsamen Auftritt gut, aber selbst Chiwetel Ejiofor und Thandie Newton die ich bisher ausschließlich in guten Filmen gesehen habe (mag Zufall sein) können in diesem Fall nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei diesem Film nicht um eine Geschichte handelt, sondern um eine Aneinanderreihung von Spezialeffekten und billigen emotionalen Szenen.
Wenigstens die grauenvolle Rede des Präsidenten wurde unterbrochen um wieder Platz für schlechte aber dafür unglaublich teure Actionszenen zu schaffen.

Bisher zieht sich der Film unglaublich hin… die Actionszenen sind vollkommen überzogen und natürlich entkommt man immer in letzter Sekunde, manchmal sogar etwas später und die Dialoge sind nicht einmal ansatzweise erträglich. Unglaublich langatmiges Gesülze gemischt mit schlechten Sprüchen und billigsten Emotionspäckchen aus dem Genre der christlichen Groschenromane.

Vielleicht kommt ja noch was, aber viel Hoffung habe ich nicht mehr – der Film ist schon zu 3/4 vorbei und ich habe das Gefühl man hätte gut 2/3 herausschneiden können. Gerade fällt ein weiteres Phallussymbol in den teuer gerenderten Boden und beim Zerbrechen des Kirchendachs, wo sich der Riss natürlich genau zwischen Gottes und Adams berühmten Fingern entfaltet, wird vor lauter platter Symbolik schon beinahe schlecht – gut dass ich überteuertes Popcorn habe und eine Nullcola zum runter spülen.
Zum Ende hin wird das ganze dann noch zu einer Poseidon/Titanic Klon was man auch sehr schön an den wechselnden Bildfarben und der Kameraführung erkennen kann…

Ich würde mir diesen Film jedenfalls kein zweites mal angucken wollen, denn die Special Effects sind dann leider doch nicht gut genug um über den ganzen restlichen Unfug den man hier produziert hat hinweg zu helfen. Immerhin habe ich bis zum Ende durchgehalten, aber das habe ich zuletzt selbst bei G.I. Joe und der war noch schlimmer, aber dafür wenigstens unfreiwillig komisch.
Wer auf storyfreie Actionunterhaltung mit wenig sinnvollen Dialogen steht und auch gerne einfach mal einer Mordswelle beim Zivisilationen wegspülen zuguckt, der kann sich diesen Film allerdings schon antun. Manuela hat den Film (mit Spoiler-Hinweis – haha) etwas wohlwollender begutachtet und wer ein Wort wie “Obamaized” benutzt sollte sowieso gelesen werden.

Bewertung:
Gesamtbewertung: 3/10
Kultfaktor: 0/10
Action: 6/10
Comedy: 0/10
Drama: 2/10
Horror: 0/10
Lovestory: 1/10
Anspruch: 0/10
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Realismus ist Mittel zum Zweck (oder: Nachtrag)

by on Nov.05, 2009, under Filme

Nachdem ich letztens District 9 als realistisch bezeichnet habe wurde ich darauf hingewiesen, dass an diesem Film ja nun wirklich nichts realistisch sei; das Schwebende Raumschiff, die Waffen, das über 20 Jahre unauffindbare Kommandomodul, die Unterordnung der Aliens, die wirtschaftliche Struktur und so weiter und so fort… (continue reading…)

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[Review] Realismus und Aliens

by on Oct.29, 2009, under Filme

Was würde passieren wenn die Menschheit mit Aliens in Kontakt kommt?

  • a) Die Aliens napfen sich an dein Gesicht und legen Eier in deinen Körper
  • b) Die Aliens züchten im Geheimen Alien-Mensch Hybriden und starten Verschwörungskampagnen mit amerikanischen und russischen Geheimdiensten
  • c) Die Aliens entführen Wissenschaftler und fliegen mit Ihnen zurück nach Metaluna
  • d) Alles bleibt wie es ist, nur dass man jetzt eine weitere Form von Rassismus hat

District 9 geht jetzt den realistischen Weg. Der Film beginnt mit einem Zusammenschnitt aus “Nachrichten” die über das Erscheinen eines UFOs über Johannesburg berichten. Die Ereignisse werden kurz und prägnant im The-Office-Stil zusammengefasst: Nachrichten-Szenen, Interviews mit Mitarbeitern und Analysten, Szenen aus der Stadt.

Relativ schnell schießt sich das “Kamerateam” auf eine Person ein. Ein ziemlich weichlich aussehender Typ, könnte wohl rein optisch als Standard-Beamter zusammengefasst werden, der von seiner Familie erzählt und irgendwo am Schreibtisch einer Behörde arbeitet die sich mit den Aliens befasst. Er wird der Hauptcharakter der geschichte werden, auch wenn man in der ersten Hälfte des Films nicht viel von “Geschichte” mitbekommt, da im Pseudoreportage-Stil erst einmal alles erklärt wird: Die Aliens kamen her, niemand weiß wieso, sie konnten Ihr Schiff nicht verlassen, die Menschen haben die Hülle des UFOs (das immer noch über der Stadt schwebt) geöffnet und fanden vollkommen verwahrloste Lebewesen vor. Diese wurden dann natürlich prompt in eine Art Ghetto gepackt und die angrenzende Stadt mit Kein-Zutritt-Für-Aliens-Schildern gepflastert. Nach ca. 20 Jahren hat sich das ganze eingependelt, die Aliens leben in ihrem Slum und sind natürlich der Grund allen Übels für die menschliche Bevölkerung. Man beschließt nun also um den unzufriedenen menschlichen Anwohnern entgegenzukommen die Aliens umzulagern.

So beginnt dann eine actiongeladene Geschichte, die wirklich fast jeden Zuschauer bedienen sollte. Action gibt es genug, schließlich rückt man mit Militärverstärkung an um die Aliens über ihre bevorstehende Umsiedlung zu informieren, Ironie und Zynismus sind quasi der Unterton des Films, schließlich geht es hier darum wie wir mit “Anderen” umgehen, Drama gibt es dank einer persönlichen Wendung für den Hauptcharakter und Technik gibt es dank der Aliens auch ein wenig.

Wenn es diesen Film noch nicht gäbe hätte ich ihn drehen wollen. Vielleicht hätte ich mich noch mehr in dem Reportagen-Stil verrannt, doch die Story hier macht den Film auch für Leute die keine Stromberg-Freunde sind interessant.
Dieser Film wird auf jeden Fall den Sprung in meine DVD-Kollektion schaffen.

Bewertung:
Gesamtbewertung: 8/10
Kultfaktor: 7/10
Action: 8/10
Comedy: 2/10
Drama: 6/10
Horror: 2/10
Lovestory: 3/10
Anspruch: 7/10
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Best Independent Game Yet

by on Oct.17, 2009, under Games

Heute will ich mal über eins meiner Lieblingsspiele schreiben: World of Goo.

Der besondere Anlass: 2D Boy verkaufen ihr bisher bestes Werk zum selbst festzulegenden Preis – man kann das Spiel also ab einem Preis von 0.01$ erwerben. Der Preis wird automatisch in € umgerechnet. Normalerweise kostet das Spiel 20$, ich habe es nun für 10$ erstanden (7€), das ist ein mehr als nur fairer Preis, wie ich finde. Außerdem: Das Spiel ist vollständig Kopierschutzfrei – schon alleine das gehört meiner Meinung nach unterstützt.

Noch bis zum 19.10.2009 kann man das Spiel auf der 2D Boy Webseite äußerst günstig bekommen.

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Horror Photography

by on Oct.15, 2009, under Photos

Für alle Freunde des gepflegten Horrors habe ich heute wieder einen Linktip: Joshua Hoffines Horror Photography
Dieser Photograph scheint nicht sonderlich auf Schnappschüsse und Spontanphotos zu stehen, dafür ist er aber ein Horror-Fan und lichtet so in aufwendigen Sets auch mal seine Verwandtschaft ab; und das in nicht gerade familienfreundlichen Szenen. Ein Blick durch seine Bilder und in sein Blog lohnt sich, dort erklärt er dann mit zusätzlichen Bildern wie die Motive zustande gekommen sind und man kann erahnen wie viel Vorbereitung in jedem einzelnen Foto steckt.

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Nimmermeer 2.5

by on Oct.13, 2009, under Larp, Photos

Ich habe ja ein recht seltsames Hobby, das Larp. Letztes Wochenende war mal wieder ein solches in der Nähe von Bonn. Auch wenn es mir diesmal nicht sonderlich gefallen hat, so habe ich doch ein paar Fotos machen können:

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GPS Logger

by on Oct.09, 2009, under Computer, Java, Photos, Programmierung, Technik

Ich wollte nur bevor ich es vergesse über mein neues kleines Projekt schreiben: Der MiGPSLogger. Da ich dank myDealz der stolze Besitzer eines kostenlosen Nokia 5800 bin, habe ich mir direkt einmal einen einfachen GPS-Logger in Java ME geschrieben. Das Ding kann Strecken aufnehmen und Orte speichern und diese dann als GPX-Datei speichern, damit man sie in GPS-Programmen verwenden kann.

Man kann z.B. die mit dem Logger erstellten Daten dann in gpsvisualizer auf einer Karte anzeigen lassen oder damit Projekte wie openstreetmap unterstützen.
Ich werde das ganze z.B. verwenden um auf meinen Foto-Touren die Fotos automatisiert Koordinaten zuordnen zu können. Ist allerdings alles derzeitig noch im Beta-Stadium.

Vielleicht hilft es ja noch jemandem außer Uli (Geograph und Beta-Tester) und mir. Rückmeldungen und Anregungen sind immer willkommen.

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GRAND Flash Album Gallery Extras

by on Sep.13, 2009, under Photos, PHP, Programmierung

Heute mal auf Englisch, weil das Originalplugin auch in English zur Verfügung steht.

Update 2009-09-13: New version. Can now work around WP-Cache

GRAND Flash Album Gallery is a simple to use and professional looking way to present pictures on your website, it even has a nice looking full-screen-option.

There were two features that I really missed:

  • Ability to link to a specific gallery and picture
  • Removing the [Gallery not found]-tags from excerpts

For those two I wrote my own little plugin called “flash-album-gallery-extras“.
It is more of a quickhack than a real plugin because I had to change the central xml.php file that comes with the Flash Album Gallery Skins (which is used to output an ordered xml-list of the pictures grouped by galleries) and because I use two Session-variables to “communicate” with the xml.php. Changing the flash that requests the xml to using additional GET-Parameters would be a cleaner approach, but that would require the authors help.

Maybe he likes my approach and integrates my code (or my idea) into his original solution.

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WG Party

by on Sep.04, 2009, under Photos

Katha und ihre WG haben eine große Party geschmissen. Mitten in Aachen in einem gepflasterten und bebauten “Hinterhof” (aber viel schöner) und dem von der WG bewohnten Haus feierten so über 60 Leute. Ich hatte meine Kamera dabei und habe die Chance genutzt mal ein paar praxisnahe Photos mit dem eingebauten Blitz zu machen.

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Aussicht auf Heidelberg

by on Aug.30, 2009, under Heidelberg, Photos

Der Philosophenweg ist einer der klassischen Wanderwege in Heidelberg, er verläuft nördlich des Neckars am Heiligenberg entlang und bietet einen grandiosen Ausblick auf Heidelberg. Den Kurzausflug haben wir natürlich dazu genutzt schlechte Photos zu machen.

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[Review] Yet another typical horror flick…

by on Aug.22, 2009, under Filme

Als gäbe es nicht schon genügend durchschnittliche Horrorfilme, musste mit The Haunting in Connecticut mal wieder eine “vollkommen andere” Geschichte erzählt werden, beruhend auf wahren Gegebenheiten, selbstverständlich. Mal abgesehen davon, dass ich die Genauigkeit anzweifle mit der die Realität in diesem Fall aufgeschrieben und verfilmt wurde ist die Geschichte nun wirklich nichts neues.

Genau wie in The Amityville Horror (und 2005) zieht eine Familie in ein Haus mit zweifelhafter Hintergrundgeschichte ein. Der Hauptunterschied ist die zusätzliche Dramatik des krebskranken Sohns, der als erster die seltsamen Erscheinungen sieht. Die Basis des Plots im Gegensatz zu AH nicht, dass das Böse im Haus die Bewohner verändert, sondern sie Dinge sehen lässt, jedoch ist das Grundkonzept natürlich exakt gleich: Haus hat eine fiese Geschichte, Seelen/Geister haben noch eine Rechnung offen und lassen es an den armen unschuldigen neuen Bewohnern aus – wirklich nichts neues.

Ein positives hat der Film allerdings doch: Das Design. Die zombieartigen Geister sind optisch interessant, ein gutes wenn auch aufwendiges Vorbild für den nächsten Larp-Zombie, und die seltsam interessante Darstellung des Ektoplasmas kommt der Beschreibung seines ursprünglichen Entdeckers/Erfinders doch ziemlich nahe.

Wer einen Horrorfilm sehen will mag sich diesen ja gerne mal aus der B-Movie-Ecke günstig ausleihen, aber mehr als einmal will man diesen Film sicher nicht sehen.

Bewertung:
Gesamtbewertung: 3/10
Kultfaktor: 0/10
Action: 3/10
Comedy: 0/10
Drama: 2/10
Horror: 5/10
Lovestory: 0/10
Anspruch: 1/10
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[Review] Dangerous Person

by on Aug.21, 2009, under Filme

Angefressene Äpfel mit Drahtbeinen, Ameisen und Möven? Was zum Geier soll die Stop Motion? Was sind das für Menschen? Napoleon Dynamite die Zweite, nur mit ungewöhnlichem Dialekt.

Der eher unauffällige Film aus Neuseeland mit dem eher einen 70er-Jahre-Horrorfilm erwarten lassenden Namen Eagle vs. Shark überraschte mich doch sehr. Technik, Farben, Ton und Setting ließen mich eher auf einem Film aus den 80ern schließen und nicht auf einen Film von 2007. Es war gut, dass ich nichts über den Film wusste, denn schon das Cover verrät die Grundlegende Idee des Films – sicher kein Spoiler, aber meine Überraschung war ein positiver Faktor.

Ich war in Stimmung für sinnlosen Horror und erwartete also einen alten Mosterfilm ala Godzilla in dem ein überdimensionaler Adler gegen einen Mosterhai kämpft. Das lag wohl vor allem daran, dass ich vom gleichen Bekannten von dem ich diesen Film geliehen hatte vorher Story of Ricky bekam der es immerhin zusammen mit William Shatner in Star Trek zu eine der berühmten  “Worst Fight Scene” geschafft hat. Was ich dann allerdings zu sehen bekam war ein äußerst ungewöhnlicher Liebesfilm über äußerst ungewöhnliche Menschen. Man kann den gesammten Film in einem Wort zusammenfassen: Awkward

Die Charaktere, ihr Hintergrund, die Geschichte, alles ist irgendiwe seltsam und peinlich und vielleicht gerade deshalb auf einem sehr abstrakten Level zusammen mit viel “fremdschämen” absolut nachvollziehbar.

Eine definitive Empfehlung für alle Freunde des Seltsamen.

Bewertung:
Gesamtbewertung: 7/10
Kultfaktor: 6/10
Action: 1/10
Comedy: 6/10
Drama: 6/10
Horror: 0/10
Lovestory: 7/10
Anspruch: 4/10
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London via Leuven

by on Jun.10, 2009, under Photos

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[Review] Seen this?

by on Apr.28, 2009, under Filme

Nicht schon wieder so ein künstlerisch anspruchsvoller Film. Nicht schon wieder so eine hoch emotionale Beleuchtung eines Einzelschicksals mit viel Schmalz und Tränen. Das war das erste was ich dachte als der Film begann. Weiße Schlieren und Namen die nur aus einem Wort bestehen sind nicht unbedingt Qualitätszeichen zu Zeiten des iPods.Der erste Eindruck täuscht eben manchmal doch gewaltig.
Julianne Moore ist zwar kein Garant für gute Filme, aber zumindest scheint sie Drehbücher lesen und verstehen zu können, denn kann ich mich an keinen Film erinnern in dem sie eine wichtige Rolle spielte, der nicht entweder mindestens erträglich oder zumindest hochwertig und somit sehenswert war. Die anderen Schauspieler in Blindness sind zumindest mir unbekannt oder nie zuvor besonders aufgefallen.

Blindness fällt schon zu Beginn der Geschichte durch unauffällig auffällige Charactere auf, gleichzeitig natürlich und nachvollziehbar und andererseits relativ unpassend für Hollywood-Verhältnisse. Aber genau diese interessante Darstellung von Charakteren ist es die den Rest des Films möglich macht, nämlich eine tragische, realistische Darstellung von menschen in einer Extremsituation. Natürlich ist nicht alles an diesem Film realistisch, dennoch war der Film überzeugend genug um über die teilweise stark überzeichneten Details hinwegzusehen und sie als Teil der Geschichte wahrzunehmen.

Insgesamt hat mich dieser Film überzeugt, auch wenn das Ende einerseits ein wenig enttäuschend, jedoch andererseits eins von nur zwei möglichen – und davon das bessere – ist. Das einzig wirklich störende Element für mich war die inkonsequente Benutzung eines pseudo-Erzählers an bestimmten Stellen der Geschichte, aber das mag eine persönliche Abneigung sein.
Auch wenn dieser Film nicht gerade gemacht für Kinomatmosphäre ist, so lohnt es sich doch Ihn nicht einfach nur nebenbei zu sehen, sondern sich auf die Charaktere einzulassen – allerdings wirklich nichts für einen Comedy-Abend.

Bewertung:
Gesamtbewertung: 7/10
Kultfaktor: 1/10
Action: 2/10
Comedy: 0/10
Drama: 8/10
Horror: 1/10
Lovestory: 2/10
Anspruch: 6/10
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[Review] Remake Asia. Heute: Korea

by on Apr.26, 2009, under Filme

Na ich wusste doch, dass ich das Setting und die Geschichte bereits kannte. Tale of two sisters heisst nun The Uninvited und ist so wunderbar amerikanisch geraten wie man es sich nur vorstellen kann. Vielleicht liegt es am mir doch sehr fremden Korea, dass der Originalfilm durch seine Verstörenden Sequenzen einen deutlich stärkeren Effekt erziehlte.
Nun wird wie vorher schon bei The Grudge und The Ring die gleiche Geschichte einfach noch einmal erzählt, nur eben mit westlicheren Gesichtern und westlicherem Verhalten. Besser werden die Filme dadurch üblicherweise nur was die technik betrifft und genauso ist es auch bei diesem.

Wer das Original nicht kennt sollte sich vorher überlegen ob sie sich eher mit asiatischer Exotik oder klassischem amerikanischen Landleben anfreunden kann, es ändert nichts so viel am generell interessanten Plot.
Am Ende gibt es natürlich eine Überraschung und somit ist dieser Film oder das Original auf jeden Fall einen Blick Wert. Das Original werde ich mir bestimmt noch einmal ansehen, auch wenn ich mir nicht sicher bin ob es daran liegt, dass der Film besser ist, oder bloß daran, dass ich auf Grund des koreanischen Settings mehr ungewöhnliche Dinge gesehen habe.

Bewertung:
Gesamtbewertung: 4/10
Kultfaktor: 1/10
Action: 1/10
Comedy: 0/10
Drama: 4/10
Horror: 6/10
Lovestory: 1/10
Anspruch: 3/10
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[Review] Not really man…

by on Apr.26, 2009, under Filme

Jim Carrey ist ja mittlerweile auch durchaus für andere Qualitäten als seine Grimassen bekannt. Spätestens seit Eternal Sunshine of the Spotless Mind weiß man, dass das Talent was er in Truman Show andeutete tatsächlich vorhanden ist.

Aber auch jeder gute Schauspieler kann hin und wieder unter Beweis stellen, dass er nicht in der Lage ist Scripts zu lesen bzw. es korrekt zu bewerten. Oder er brauchte wieder einmal Geld.

Die Idee hinter der Geschichte klingt ziemlich ausgelutscht: Ein Typ der in seinem Job feststeckt eine gescheiterte Beziehung hinter sich hat und seine Freunde im Stich lässt, entscheidet sich dazu nie wieder zu lügen ab jetzt zu allem “Ja” zu sagen. Irgendwer hat sich da Lawyer, lawyer angeguckt und sich gedacht, “Hey das machen wir nochmal mit dem gleichen Hauptdarsteller und ohne Kinder”. Das hat insofern funktioniert, als dass sich Lawyer Lawyer 2 aka Yes Man der Grenze zum guten Film zumindest nähert. Die Geschichte ist vorhersehbar, die Romanze abgedroschen und die Witze zum großen Teil einfach nur alt. Der Hauptcharakter wir natürlich vom Nobody zum Supermann in kürzester Zeit, spricht nach ein paar Stunden perfekt Koreanisch, kann Flugzeuge steuern, ist fitter als trainierte Jogger und hat Freunde die immer zu ihm stehen… Märchenwelt in der Hollywoodkomödie. Kurz vor Schluss und zur Einleitung des obligatorischen “dramatischen” Höhepunktes wird noch der mittlerweile wirklich zu Tode gerittene pseudopolitische Terrorismus-Witz eingebaut “Do you hate America?” und dann muss unser Held natürlich alles wieder gut machen.
Nichts desto trotz bot das Zusammenspiel von Carrey und Deschanel deutlich mehr als ich es erwartet hätte und Carrey hat es doch tatsächlich geschafft seine schlimmen Grimassen auf eine Hand voll Szenen zu beschränken (was für eine seiner Komödien beinahe grandios ist).

Diese Seichte Nachmittagsunterhaltung wir sicherlich nicht den Weg in meine Filmsammlung finden und ich bezweifle, dass ich diesen Film noch ein weiteres Mal sehen werde.

Bewertung:
Gesamtbewertung: 4/10
Kultfaktor: 0/10
Action: 1/10
Comedy: 5/10
Drama: 2/10
Horror: 0/10
Lovestory: 4/10
Anspruch: 0/10
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Luisenpark Mannheim

by on Apr.12, 2009, under Photos

Ein paar Eindrücke aus dem Luisenpark in Mannheim. Wenn man Stativ und Teleobjektiv mit nimmt kann man dort sicherlich ein paar schöne Tierphotos machen, ansonsten ist das aber eher ein typisches Familienausflugsziel.

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