Is it just み?

Archive for July, 2010

Biometrisches Passbild mit The Gimp

by on Jul.14, 2010, under Photos

Ich wollte mal wieder Geld sparen und meine Passbilder selbst machen (nagut, vor allem vermeide ich nur mal wieder das Lernen für meine Prüfungen). Die müssen ja jetzt biometrisch sein. Die Bundesdruckerei sagt wie ein biometrisches Passbild auszusehen hat. Damit ich das nicht am Bild selber ausmessen, sondern nur anpassen muss habe ich mir eine “Schablone” in The Gimp gebastelt (nachdem ich online nichts passendes gefunden habe).

Die Schablone ist folgendermaßen aufgebaut: es gibt 7 Ebenen, von denen in die unterste das Foto eingepasst werden muss. Von den 6 Ebenen darüber sind 4 von vorne herein eingeblendet (schwarz mit 30% Deckkraft, so dass man das Bild darunter erkennen kann).

Diese 4 Ebenen sind von oben nach unten:

  1. Kopfende
  2. Kinnlinie
  3. Augenbereich
  4. Nasenlinie

Die anderen beiden sind nur zur Orientierung, sind ausgeblendet und stellen die maximale und minimale Kopfhöhe dar, damit kann man hinterher noch einmal kurz überprüfen ob es passt.

Auf der Untersten Ebene (“Photo”) fügt man nun sein selbst gemachtes Bild ein und vergrößert oder verkleinert es so, dass es passt. Die Maße der Schablone sind 35mm x 45mm bei 1200 dpi – es wird also ein recht großes Bild und die Auflösung ist besser als es die meisten Fotodrucker unterstützen. Man kann die Schablone aber einfach vorher in der Auflösung halbieren, wenn der Rechner z.B. zu wenig Arbeitsspeicher hat.

Am Ende sollte man jedenfalls ein Bild mit grauen Balken darüber erhalten, die sehen ungefähr so aus:

und wenn man ein Gesicht rein gepackt hat sieht es dann ungefähr so aus, nur mit weniger Geschrei:

Jetzt muss man nur noch die nicht-Photo-Ebenen löschen und fertig ist das biometrische Passbild. Und wenn man das ganze dann ausdrucken ( z.B. an einer dieser Foto-Druck-Station) oder online bestellen will, dann macht man sich einfach noch ein neues Bild mit 90mm × 130mm oder 100mm × 150mm (hier kann man erst ab 10×15 direkt ausdrucken) und packt das fertige Foto mehrfach hinein.

Die meisten Bildautomaten (z.B. die von Fuji im lokalen Mediamarkt) bieten selbst eine Passbildfunktion mit ähnlicher Schablone an, das hat aber zwei Nachteile: 1. Man kann zwar den Ausschnitt wählen, aber nicht nach bearbeiten und 2. man kann nur 6 Bilder auf einem 10×15-Ausdruck unterbringen, wenn man es selber macht, passen 8 drauf.

Hier noch einmal der Link zur Schablone. Hoffentlich hilft das jemandem, der das dann nicht selbst bauen muss.

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Windows 7 ist dumm

by on Jul.08, 2010, under Argh!, Computer

Ich benutze Windows nun wirklich nur noch selten, und selbst das wird hoffentlich bald noch seltener werden, wenn Steam unter Linux läuft. Dennoch schaffe ich es in lustige Fallen zu tappen, die wie in diesem Fall mit einem Mausklick das System zumindest temporär unbrauchbar machen können.

Niemals sollte man auf die Idee kommen, die Optionen zu nutzen, die Windows einem bietet. Ich z.B. bin auf die Idee gekommen den Festplattenplatz doch ein wenig effizienter zu nutzen und meine Systempartition zu komprimieren. Die Theorie dahinter: Mein Prozessor ist deutlich unterbelastet, meine Festplatte ist der Flaschenhals – warum also nicht durch Komprimierung die Last ein wenig in Richtung Prozessor verlagern?

Gesagt, getan: C: komprimieren, “für Unterordner übernehmen”, warten, neustarten, “BOOTMGR is compressed“. No shit, Sherlock. Du hast das gerade selbst komprimiert. Wie dem auch sei, die Lösung ist einfach: Die Datei BOOTMGR einfach nicht komprimieren.

Wer den gleichen Fehler hat findet hier eine Erläuterung mit 4 verschiedenen Wegen das Problem zu lösen: http://www.cybervaldez.com/how-to-fix-bootmgr-is-compressed-error/2009/

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Tools für Webentwickler und -designer

by on Jul.06, 2010, under Programmierung

Ich habe drei nette online Tools gefunden die einem das Leben als Web-Entwickler/-Designer leichter machen.

Kunde hat Anzeigeprobleme mit der Webseite?

Schicke ihn nach http://www.supportdetails.com/. SupportDetails ist eine Seite die nichts anderes tut als Daten über den Besucher zu sammeln – also ungefähr das gleiche was auch Google Analytics und Co machen, nur eben nicht um Statistiken zu erzeugen, sondern um den individuellen Besucher zu analysieren. Genau diese Daten benötigt man oft um Kundenprobleme nach zu stellen – wenn der Kunde das nächste mal so etwas sagt wie “bei mir funktioniert die Navigation nicht”, dann schickt ihn auf SupportDetailsund lasst euch die Daten per Email zusenden, dazu muss der Kunde dann einfach das Formular ausfüllen.
Datenschutzbedenken? Hört sich böse an? Nein, ja, vielleicht. 😉 Was gesammelt werden könnte wären Informationen über meinen durchschnittlichen Kunden und, dass ich in diesem Bereich arbeite – sehe ich beides nicht als kritisch an.

Du willst schnell ein Photo online stellen, aber dir fehlt gerade die Bildbearbeitung?

Dann mach es halt auf http://mugtug.com/darkroom/. Man könnte sich zwar auch schnell The Gimp Portable herunterladen, aber manchmal geht es ja doch nur um eine schnelle Helligkeitskorrektur oder den Weißabgleich, da wäre das Overkill. Darkroom ist quasi Lightroom Light – für schnelle Änderungen die sich auf das komplette Foto beziehen eine sinnvolle Sache, wer noch Stellen am Bild korrigieren muss, der nimmt dann doch lieber The Gimp oder PS.

Du willst jemanden einstellen, weißt aber nicht ob er coden kann?

Mache eine einfache Interview-Seite auf http://i.seemikecode.com/. Hier bekommst du zwei Links: 1. Die Interviewer-Seite 2. Die Eingabe-Seite. Einen Link zu Letzterer schickst du deinem Bewerber zusammen mit einem Code-Problem, dass er lösen soll und kannst ihm fast in Echtzeit dabei zusehen wie er das Problem löst. So erkennt man die Copy&Paste-Genies schnell.
Die offensichtliche Alternative ist natürlich eine Online-Konferenz mit Bildschirmfreigabe, aber dafür braucht man Tools auf beiden Seiten, hier benötigt man nur einen Browser.

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