Is it just み?

[Review] Science Fiction Schlümpfe in 3D

by on Jan.08, 2010, under Filme

Angekündigt wurde mir der neue Film von Titanic-Versenker James Cameron als grandioses optisches Spektakel ohne nennenswerte Story aber dennoch sehenswert; also ab ins Kino, obwohl ich als Plot- und Charakter-Nazi ja grundsätzlich eher unbegeistert bin von Filmen in denen es nur um Effekte geht. Los geht’s: Längenzuschlag zahlen, Logenzuschlag zahlen (mitte hinten heißt jetzt wohl “Loge” [Update: wurde aufgeklärt, das ist wohl in vielen Kinos schon lange so – hab ich bisher ignoriert]), 3D-Zuschlag zahlen, Brillenzuschlag zahlen, Werbung angucken, sich als Raubkopierer beschimpfen lassen – ja ich weiß wieso ich Kino liebe. Haltet bloß die 3D-Technik für Heimkino-Projektoren möglichst lang zurück, damit ich wenigstens noch alle 5-8 Monate ins Kino gehe – abgesehen von Avatar waren meine letzten 4 Kinobesuche in den letzten 2 Jahren sozial motiviert und nicht wegen des Films. Ich schweife ab. Zurück zum Film.

Ich ging also in der Erwartung in diesen Film ein optisches Spektakel mit kunterbunt gerenderten fremden Planeten, atemberaubenden 3D-Sequenzen, flachen Witzen und noch flacheren Charakteren zu sehen, das alles aufgezogen auf einer oberflächlichen Geschichte, der man von weitem ansehen kann, dass sie in einem Satz hinreichend erklärt werden kann.

Erst einmal hatte ich den gesamten Film über Probleme mit dem 3D-Effekt. Nicht dass der nicht ziemlich klasse aussah, allerdings immer nur dann wenn man selbst genau auf die Stelle fokussiert, die auch scharf aufgezeichnet/gerendert wurde. Augenscheinlich gehöre ich zu den Kino-Besuchern die als erstes immer genau auf die falsche Stelle gucken, denn ich musste meistens den scharf gestellten Punkt im Bild erst einmal suchen – das geht bei 2D eben deutlich schneller – bei schnellen Schnitten hat das bei mir dazu geführt, dass ich das Gefühl hatte alles relativ unscharf zu sehen. Vielleicht ist es ja nicht normal, aber wenn auf zwei Drittel des Bildschirms ein gerendertes Gesicht gezeigt wird, dann schweift mein Blick eben gerne ab, um zu sehen was im Hintergrund geschieht – wichtige Veränderungen des Gesichts sehe ich so “aus den Augenwinkeln”. Das ist bei 2D auch einfacher. Wie dem auch sei: das 3D-Erlebnis war schon lohnenswert, wenn auch jetzt nicht mehr das ultimative Killer-Argument für mich.

Vielleicht schreibe ich mal einen Artikel über 3D-Kino allgemein, wenn ich mehrere Filme und evtl. auch mehrere Verfahren in 3D kennen gelernt habe.

Los geht es also mit den unglaublich flachen Charakteren in der unglaublich flachen Story…

Vorsicht Spoiler!

Der Hintergrund ist wirklich schnell erzählt: Die Menschheit benötigt um ihren Lebensstandard hoch zu halten ein auf der Erde nicht anzutreffendes Metall, dass pro Kilo ein paar Millionen $ kostet (Nagut, es ist die Zukunft, wer weiß schon was die Inflation so alles angerichtet hat, aber es heisst doch tatsächlich “Unobtainium” – grandios), das hat man in riesigen Mengen auf einem Planeten gefunden auf dem ein blaues, groß gewachsenes und intelligentes Naturvolk lebt, so eine Indianer-Schlumpf-Hulk-Mischung. Die ganze Abbauoperation liegt in privater Hand, inklusive des dazu gehörenden Militärs und der Forschungseinrichtung, was quasi den Chef des Unternehmens die Führerrolle einnehmen lässt, die sonst in Hollywood klassischerweise vom amerikanischen Präsidenten belegt ist. Logischerweise sind die “Eingeborenen” nicht vollständig mit dem Abbau der Rohstoffe und der damit einhergehenden Umweltzerstörung einverstanden, weshalb es immer wieder Reibereihen gibt – dafür auch das Militär als Wachhund.

Damit scheint dann der grundsätzliche Hintergrund ausreichend beleuchtet – die böse Industrie beutet mit Hilfe des bösen Militärs die armen (aber wehrhaften) Uhreinwohner aus, die Wissenschaftler sind natürlich die Guten die auf der “falschen” Seite spielen. Das passt auch grob – allerdings haben sich die Autoren glücklicherweise ein bisschen mehr um die Details gekümmert um das so stehen lassen zu können – dazu später mehr.

Der wichtige Kernpunkt, der die Geschichte überhaupt erst möglich macht, sind zwei Technologien, die es ermöglichen 1. einen Alien-Mensch Hybriden ohne eigenes Bewusstsein auf Basis individueller DNA im Labor zu züchten und 2. diesen dann mit einer direkten, kabellosen, reichweitenunabhängigen Gehirn-zu-Gehirn-Verbindung fernzusteuern.

Der Hauptcharakter ist ein Soldat im Rollstuhl, gespielt von Sam Worthington, den zumindest ich zum ersten Mal als modernen MacBeth gesehen habe, bevor er zum Terminator wurde. Richtig gehört – man kann Alien-Hybriden herstellen, aber der Soldat bleibt im Rollstuhl – so sieht das also aus, wenn man eine flache Story hat. Und genau an solchen Punkten zeigte sich, dass man bei Avatar zwar eine einfache Story gewählt hat, aber dennoch genügend Hirnschmalz in den Hintergrund geflossen ist: Später wird nämlich erklärt, dass man die Benutzbarkeit der Beine sehr wohl wiederherstellen kann, es aber alles eine Frage der Finanzen ist und Marines wohl keine allzu großzügige Krankenversicherung haben. Neben einem dezenten Hieb gegen das Gesundheitswesen ist hier also auch noch eine relativ zynische Weltsicht eingeflossen, was mir nach meinem “Aha, der Film fängt schon unlogisch an” sehr gut gefallen hat.

Jedenfalls muss dieser Soldat für seinen verstorbenen Zwillingsbruder einspringen, der im Gegensatz zu ihm ein hoch intelligenter Wissenschaftler war und einen der Alien-Hybriden steuerte. Wieso jetzt ein ungeschulter Soldat, der nicht einmal die Sprache der Eingeborenen versteht, in die wissenschaftliche Arbeit eingebunden wird statt einen neuen Wissenschaftler einzuarbeiten ist auch schnell erklärt: Die Avatare genannten Alien-Hybriden können nur von demjednigen ferngesteuert werden von dem ihr menschlicher Teil der DNA stammt, somit also nur vom DNA-Spender oder dessen eineiigen Zwilling. Dazu kommt, dass die Erstellung eines Ausgewachsenen Avatars wohl unglaublich teuer ist.

Das Avatar-Programm ist quasi der wissenschaftliche Versuch in Kontakt mit den Einwohnern des Planeten zu kommen und sie davon zu überzeugen, dass weitere Lagerstätten erschlossen werden dürfen ohne von Ihnen dafür angegriffen zu werden. Dafür nehmen Wissenschaftler also die Form der Aliens an und bringen Ihnen in eigens dafür erstellten Camps unter anderem die englische Sprache bei. Wieso man dafür unbedingt die Form eines Aliens annehmen muss ist meiner Meinung nach nicht ausreichend erklärt, gerade wo das doch so unglaublich teuer ist, aber andererseits wäre die gesamte Geschichte undenkbar, ich bin also bereit das hinzunehmen, ohne dass es mir den Film vermiest. Eine kleine Pseudo-Erklärung gibt es zwar – Menschen können in der Atmosphäre nicht überleben – aber Atemmasken udn Pressluft sind immernoch billiger als Avatare…

Der nächste wichtige Charakter ist der Chef des Militärs – der Colonel (Endlich mal kein General an der Spitze, aber das liegt wohl daran, dass es kein staatlicher Feldzug ist) gespielt von Stephen Lang, der wunderbar stereotypisch als rauer, alter, muskelbepackter Sack dargestellt wird der kein Interesse an irgend etwas anderem als seinem militärischen Ziel hat. Man könnte es den Autoren durchaus ankreiden, dass sie hier sehr tief in die Klischee-Schublade gegriffen haben, andererseits finde ich die Darstellung des übertypischen Colonels, der sowohl die klassische Militärrolle als auch die perfekte tragische Vaterfigur darstellt, unglaublich stimmig, auch wenn sie es mit seinem Dialekt (ich kenne nur den Originalton, nicht die deutsche Synchronisation) und seinen kurzen monotonen Sätzen zu weit getrieben haben. Für jemanden der keine grundsätzliche Abneigung gegen die Organisationsstruktur und das Prinzip des Militärs hat, ist der Colonel am Anfang eigentlich gar nicht so unsympatisch; während der Rest der Soldaten eher als stumpfe egoistische Kämpfer dargestellt werden, ist er eine klassische Vaterfigur, der von den Autoren mit Bestimmtheit aber auch persönlichem Interesse an seinen Soldaten ausgestattet wurde. Quasi ein typischer harter Knochen mit einer Spur von Herz. Dieser sieht in seinem Mann bei den wissenschaftlichen Eierköppen als erste Chance mal etwas militärische Intelligenz unter die Eingeborenen zu bringen und somit seine Chance auf einen Spitzel in den Reihen der Aliens.

Ein weiterer Wichtiger Charakter auf den Seiten der Menschen ist der Chef der Firma, also der der ganz oben sagt wann es sich lohnt die Bewohner des Planeten zu töten, quasi der – vorsicht Wortzwitz – Chief-Executive-Officer. Und auch der wird nicht vollkommen stereotypisch als blutleerer Finanzhai dargestellt, sondern als (durchaus gewinnorientierter) Mensch; sehr gut gecastet für diese Rolle wurde der nicht gerade nach dem typischen BWLer aussehende Giovanni Ribisi, der den Meisten wohl als Phoebes Bruder aus Friends bekannt sein dürfte. Statt eines perfekt gebauten, aalglatten Schlipsträgers, den ich als Prototyp für den Chef eines multiplanetaren (hihi) Unternehmens erwartet hätte, stellt Ribisi – typisch für den Schauspieler, jedoch nicht für den Charakter – einen etwas verschrobenen und dadurch durchaus menschlichen Geschäftsmann dar, der zwar über Leichen geht, dem man es aber anmerkt wieso er sich entscheidet wie er sich entscheidet und dadurch viel realistischer wirkt. Da ich eh nicht vorhabe einen Spannungsbogen in diesem Review aufzubauen, kann ich das Ende vorweg nehmen um den Charakter näher zu beschreiben: Er entscheidet sich aus der Ferne für den Krieg gegen die Aliens, ist auch bereit den Steuerknüppel zu drücken während seine Mitarbeiter zögern, zeigt aber später dennoch Zweifel, die jedoch von seinem persönlichen Ziel, der Gewinnmaximierung, mit Hilfe von Pseudoargumenten aufgehoben werden. Als dann am Ende die Aliens gewinnen reiht er sich ganz unauffällig in den Strom seiner Untergebenen ein um ja nicht aufzufallen – sehr geschickte Charakterdarstellung mit einer nicht zu dick aufgetragenen Kritik an “den Schlipsträgern” da draußen.

Als nächstes hätten wir die Wissenschaftlerin, also die Chefin der Wissenschaftler, gut und nachvollziehbar aber nicht sonderlich herausragend gespielt von Sigourney Weaver, die nach den vier Alien-Filmen und Galaxy Quest endlich mal wieder was mit Außerirdischen zu tun hat. Über ihren Charakter gibt es nicht viel zu sagen, der wohl flachste Hauptcharakter des Films, eine Wissenschaftlerin die das Militär nicht mag (Duh!) und als Diplomatin die Schulen der Außerirdischen betreut und daher natürlich eine emotionale Bindung aufbaut. Daraus ergibt sich eigentlich auch schon alles weitere.

Ein weiterer sehr einfacher Charakter ist die rebellische Pilotin auf Seiten des Militärs, gespielt von der vor allem aus Lost bekannten Michelle Rodriguez. Wieder ein sehr einfacher, und meiner Meinung nach der unlogischste Charakter des Films: Die Pilotin ist diejenige aus den Reihen des Militärs, die später mit dem Hauptcharakter auf die Seite der Eingeborenen wechselt, das mag sich noch mit ihrem Gewissen erklären lassen und außerdem braucht man einen Piloten auf der anderen Seite für den Plot, aber dennoch ist das Wie äußerst unlogisch: Sie weigert sich einen Schußbefehl auszuführen – das bleibt vollkommen folgenlos – danach befreit Sie dann den inhaftierten Hauptcharakter und stiehlt mit ihm zusammen ein Fluggerät. Welches Militär lässt einen Soldaten nach einer Befehlsverweigerung frei und vollkommen unüberwacht herumlaufen? Danach kämpft sie mit eben diesem gestohlenen und lustig angemalten (wohl damit sowohl der Feind als auch der Zuschauer unterscheiden kann auf wen zu schießen ist…) Flug-Dings gegen den böse Colonel – und zwar ganz heroisch – erst schießt sie von hinten eine Salve quer über das mindestens 10 mal so große Kampfschiff des Gegners, dann stellt sie sich dem viel stärkeren und besser bewaffneten Schiff gegenüber und verliert natürlich im Feuergefecht, statt es, wie geplant, vorher kampfunfähig zu machen. Was soll uns das sagen? Ehrenvoller Kampf bringt nichts?

Zu guter Letzt, der zweite Hauptcharakter namens Neytiri auf Seiten der Aliens gespielt – oder mehr gerendert auf Basis – von Zoe Zaldana, die einigen als die neue Uhura bekannt sein dürfte. Ich zumindest habe keine so große Ähnlichkeit zwischen den Schauspielern und deren Na’vi-Derivaten (Die Alien-Rasse heisst so) feststellen können, aber ich bin auch ziemlich schlecht darin Gesichter wiederzuerkennen. Neytiri jedenfalls ist eine Jägerin und diejenige die den Hauptdarsteller in seiner Avatarform auffindet nachdem dieser von seiner Gruppe getrennt wurde und wegen eines “Zeichens” nicht umbringt. Sie ist vergleichsweise flach angelegt, auch wenn das kaum stört, da sie quasi die gesamte Alienrasse erklärt und zu viele individuelle Eigenschaften wahrscheinlich zu stark abgelenkt hätten. Einziger wirklicher Moment in dem der Charakter estwas Individualität bekommt ist der als ihr (ziemlich beeindruckend) klar wird was Krieg bedeutet; ein für den Plot relativ unwichtiger aber doch filmisch zwar klassisch, aber sehr beeindruckend umgesetzter Punkt im Leben des Charakters. Sie ist die Tochter des Stammesführers und wird damit beauftragt den “neuen” in Ihre Gebräuche einzuführen, muss wohl auch so sein, in solchen Geschichten ist es immer die erste Kontaktperson, die die wichtigste bleibt.

Nach den Charakteren nun der schnell erklärte Plot:

Soldat auf Planet, steuert seinen Avatar, wird nach einer Verfolgungsjagd durch ein Tier von seiner Gruppe getrennt, verläuft sich, Jägerin sieht ihn, will ihn töten, bekommt ein Zeichen, will ihn nicht mehr töten, nimmt ihn mit in den “großen Baum”.
Dort wird dann entschieden, dass er als einer der “Aliens” aus Sicht der Ureinwohner geschult und in Ihre Gesellschaft aufgenommen wird, was natürlich die Jägerin und Tochter des Stammenhäuptlings übernehmen soll. Dann kommt das typische ich-bring-dir-was-bei-du-raffst-es-nicht-dann-aber-doch Geplänkel und schließlich wird unser Held zum beinahe voll integrierten Alien-Spitzel. Nun entscheidet man bei den Menschen die Aliens anzugreifen, weil man an das Metall unterhalb Ihrer Wohnstätte will und die nicht umziehen wollen – was bei unserem Soldaten-Schlumpf, der sich natürlich in seine Lehrerin verliebt hat, dazu führt dass er die Seiten wechselt. Außerdem ist er dann der auserwählte der Aliens und es gibt einen großen Kampf. Am Ende siegen die Aliens.

Das alles ist keine große Geschichte, womit der Film punkten kann sind die Details: Die Sprache der Na’vi scheint ziemlich gut ausgearbeitet zu sein, der Hintergrund – wieso alles auf dem Planeten so funktioniert wie es funktioniert – ist ziemlich gut erklärt (wenn man die ganze Gaia-Geshichte auch längst in anderer Form kennt), die Charaktere sind zwar relativ flach, aber dafür größtenteils solide ausgearbeitet und tragen die Geschichte.
Dazu gesellt sich, dass auch der Humor im Film nicht zu kurz kommt; auch wenn der Film nicht als lustig angelegt ist sind die untergebrachten Witze sehr gut eingebunden und nicht vollkommen abgenutzt wie das normalerweise in Actionfilmen der Fall ist. Allein die Darstellung des Soldaten in Aliengestalt und wie verspielt und kindlich er auf berührungsempfindliche, leuchtende Pflanzen reagiert ist sehenswert. Genauso die eingebundene Slapstick-Sequenz als seine Lehrerin ihm zeigt wie man einen Sturz durch das Blätterdach des Urwaldes sanft abfängt und seine Darbietung natürlich das Gegenteil von “elegant” zeigt, hilft der Darstellung des Charakters, dessen Mensch- und Männlichkeit und ist gleichzeitig eine geschickt eingebundene Version des klassischen “comic relief” um den Spannungsbogen zu prägen.

Eine Sache ist mir jedoch aufgefallen, die ich seltsam fand:
Alle Lebewesen haben diese Kommunikations-Tentakel (was ja mal aus Sicht eines Technik-Nerds sowas von sau-cool ist – eine biologische Informations-Übertragungs-Schnittstelle) und dennoch werden sie von den Na’vi nicht untereinander zum effizienten Informationsaustausch, genutzt. Nagut – vielleicht ist das ja auch eine Form des Sex bei denen, aber schließlich macht man das ja auch mit den Tieren… was aber zu Philosophie der Na’vi passt dass alle Spezies des Planeten gleichberechtigt sind. Vielleicht hat man das ganze aber auch deshalb nicht beleuchtet, weil man egal mit welcher Deutungsart irgend einem Teil der Zuschauer auf den Schlips getreten hätte.
Update:
Nagut, dasmit dem Sex ist einfach verschwiegen worden – unsere Schlümpfe benutzen doch ihre Tentakel.

Neben dem einen Charakter-Fehlgriff gibt es für mich eigentlich nur einen weiteren harten Kritikpunkt am Film: Fast alles war vorhersehbar. Am Anfang wird ein kugelsicheres Tier vorgestellt und mir war beim Rückzug der Na’vi auf Grund der hohen Feuerkraft der Menschen sofort klar, da kommt noch was. Der große Vogel wurde nur einmal bewzungen? Bald wohl noch einmal. Und so ging es eben mit allem was vorgestellt wurde: Wird es dem Zuschauer in mehr als 10 Sekunden vorgestellt ist es noch wichtig für die Geschichte und man kann sich spätestens kurz vor der entsprechenden Szene denken wann es auftaucht.

Nun habe ich alles und nichts über den Film erzählt. Das ist hoffentlich hilfreich, falls der werte Leser den Film noch nicht gesehen hat (was ja bei den eingespielten Summen statistisch unwahrscheinlich ist) oder gerade ausreichend um meine Kritik am Film nachvollziehen zu können. Obwohl ich eigentlich selten einem der wirklich erfolgreichen Mainstream-Kino-Filme eine gute Note gebe (zuletzt hat mich glaube ich Matrix umgehauen, und das ist ausch schon wieder zehn Jahre her) ist es jetzt wohl mal wieder Zeit dafür. Vielleicht ändert sich meine Meinung auch wenn ich ihn noch ein oder zwei mal in Ruhe zu Hause gesehen habe, aber bis die DVD herauskommt ist ja noch etwas Zeit…

Update: Eine Kritik habe ich eben bei Wikipedia gelesen, die ich zitieren will: “Annalee Newitz of io9 concluded that Avatar is another film that has the recurring ‘fantasy about race’ where ‘some white guy’ becomes the ‘most awesome’ member of a non-white culture.” (aus When Will White People Stop Making Movies Like “Avatar”?)

Bewertung:
Gesamtbewertung: 8/10
Kultfaktor: 3/10
Action: 9/10
Comedy: 5/10
Drama: 8/10
Horror: 0/10
Lovestory: 6/10
Anspruch: 5/10

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