Is it just み?

Archive for November, 2009

Barcamp Mainz 09 – #bcmz – Mein Rückblick

by on Nov.29, 2009, under Computer

Mein Kollege hat mich nachdem er mir vom Heidelberger Barcamp erzählt hat auf das Mainzer Barcamp geschleppt – zumindest den Samstag konnten wir mitnehmen und an jeweils 6 Vorträgen teilnemhen. Es hat sich gelohnt.

Update: Hier gibt es eine Übersicht über einige der berichtenden Blogs direkt von der Barcamp Orga.

Update: Ralf von Carrot Business Solutions (Der vom Screencast-Vortrag) berichtet über seine Erfahrungen auf dem Barcamp.
Update: Noch ein Blogeintrag als Rückblick auf das Barcamp. Hier geht es vor allem um die Unterschiede zu anderen Barcamps.
Update: Noch ein geblogter Rückblick.
Update: Es gibt auch kritische Stimmen. Allerdings nur im Detail. Dieser Blogger bemängelt das Fehlen der Vorstellungsrunde. Dieser auch. Und eine Antwort darauf gibt es auch bereits.

Update: Hier noch ein netter Artikel der noch einmal erklärt was so ein BarCamp überhaupt ist und woher es kommt.

Ich habe mir nen Wolf getwittert, ein mögliches neues Thema für meine Magisterarbeit gefunden, ein cooles Projekt kennen gelernt, dass einem die Informationsflut filtert, gelernt wie Garbage Collection unter Java funktioniert (und funktionieren wird), Dinge über Schwärme gelernt, und was von JavaFX gehört. Aber der Reihe nach…

Wo war ich? Auf dem Barcamp in Mainz.
Was ist das? Eine Konferenz, bei der die Teilnehmer Themen vorbereiten, vorschlagen und dann abgestimmt wird was gehört wird.
Und sonst? Es gibt Kaffee, Frühstück, Mittagessen, Kuchen, Getränke, T-Shirts und Werbegeschenke.
Was kostet das? Nix.
Wie finanziert sich das ganze? Sponsoren geben viel Geld, damit Ihre Namen dort stehen und sie schicken selbst Teilnehmer mit Vorträgen.
Also nur Werbung? Nein, aber man sollte die Vorträge zu Sponsorenthemen schon kritisch hinterfragen. Die sind aber auch informativ.

Die Idee ist so simpel wie genial – hol Dir die Teilnehmer, lass Sie die Arbeit für die Themen machen und das Programm bestimmen – auf dich kommt ein Haufen Organisationsarbeit zu, aber niemand kann sich über schlechte Themen beschweren, hätte er ja selbst ändern können. Dementsprechend motiviert sind dann die einzelnen Teilnehmer auch: Es gab viele Themenvorschläge und 30 davon konnten angenommen werden (es standen jeweils 3 Vorlesungssähle und 2 Seminarräume bei 6 Vortragszeiten zur Verfügung). Die Sessions sind 45 Minuten lang, sollten aus 30 Minuten Vortrag und 15 Minuten Diskussion bestehen und nicht mehr als 5 Minuten überziehen.
Die Teilnehmer waren auch durchweg motiviert und man hatte keine Probleme einfach mal mit wildfremden Leuten ein Gespräch anzufangen – “Du” hießen sowieso alle.
Mein Programm am Samstag sah dann so aus:

05:00 Aufstehen, duschen.
05:45 Ralf anrufen, wo er bleibt, ihn dabei wecken…
06:00 An der Bushaltestelle warten, feststellen, dass weder Bus noch Bahn jetzt noch pünktlich am Hbf wären.
06:30 Doch das Auto nehmen.
08:00 Ankunft in Mainz. Schlecht geparkt – 20min Fußweg zum Camp, dabei verlaufen…
08:40 Endlich. Barcamp.
09:00 Kostenloses Frühstück.
09:30 Sessionauswahl (Vorstellung und Abstimmung).
11:00 Vortrag: Wie kann man Usability im Web (automatisch) messen?
12:00 Vortrag: Einführung in JavaFX
13:00 Mittagspause
14:00 Vortrag: Garbage Collection Algorithmen
15:00 Vortrag: Das Schwarm Projektmanagement
16:15 Vortrag: Der Kampf um Aufmerksamkeit – ein Vorschlag für persönlich relevante Nachrichten (relevanZer)
17:15 Vortrag: Rapid Prototyping mit jQuery
18:30 Ende. Party machen wir nicht mehr mit. Abfahrt nach Heidelberg.

Die Vorträge haben mir einiges gebracht, allein den Stichworten die ich mir auf Karteikarten geschrieben habe hinterher zu googeln wird mich Wochen kosten – ganz zu schweigen davon das auch noch auszuprobieren.

Wie kann man Usability im Web (automatisch) messen?

Der Vortrag von einem Mainzer Informatiker wurde von ihm schon als akademisch angekündigt und obwohl es mich interessiert, habe ich mir nicht allzu viele Hoffungen auf einen wirklich interessanten Beitrag gemacht. Ich sollte überrascht werden – nicht nur war der Vortrag kurzweilig er enthielt vor allem das für mich als Sprachwissenschaftler äußerst interessante Thema automatische Textanalyse und stellte zudem noch ein paar einfache theoretische Möglichkeiten zur Verbesserung der Webseitenusability vor. Einer der beiden Vorträge bei dem ich mir wirklich viele Notizen gemacht habe. – tweet

Einführung in JavaFX

Wie der “Sunday” vor ein paar jahren in Aachen eini wirkliche Zeitverschwendung. Viele marketingfolien und ein paar Hello-World Codebeispiele. Dazu kam noch, dass mir das Konzept der auf Java aufgesetzten, pseudo-typfreihen Sprache mit eigener Syntax so gar nciht gefällt. Irgendwie scheint es Sun jedesmal zu schaffen mich mit seinen “Evangelists” davon zu überzeugen, dass sie die falsche Firma sind um ein so geniales Konzept wie Java zu tragen. Meinem Unmut habe ich dann per Twitter Luft gemacht.

Garbage Collection Algorithmen

Auch ein Java-Thema, aber mit deutlich interessanterem Vortrag. Diesmal auch nicht von einem Evangelist, sondern einem Mannheimer Informatikstudenten der mir und 4 weiteren Teilnehmern (und dem anwesenden Sun-Vertreter) die Arbeitsweise eines Garbage-Collectors erklärte und dabei auf die spezifische Implementierung in der JVM in derzeitigen und der kommenden 7er-Version einging. Der Sun-Mann der hier neben mir saß war, nebenbei bemerkt, nicht der JavaFX-Vortragende, sondern dessen Kollege. Er wirkte deutlich arroganter, dafür aber auch kompetenter – damit kann ich besser leben. Durch die geringe Teilnehmerzahl wurde diese Session quasi zu einer intensiven Frage-Stunde in der sowohl der Vortragende auf spezifische Rückfragen einging, als auch nähere Erläuterungen vom Herstellervertreter kamen. Bei dieser Session hatte ich gar keine Möglichkeit mitzuschreiben, dafür war es zu intensiv. Bisher hatte ich mich nicht damit auseinandergesetzt was der GC tatsächlich im Speicher anstellt, sondern ihn einfach benutzt (bzw. mich auf ihn verlassen) – jetzt habe ich immerhin ein besseres Gefühl dabei. – Nebenbei habe ich gelernt wofür der Name des ersten T-Mobile-Android Handys G1 steht – augenscheinlich für “Garbage First”. 😉 – tweet

Das Schwarm Projektmanagement

Nagut, ich habe nicht wirklich geglaubt, dass ich hier in 45 Minuten viel über Projektmanagement lerne, aber zumindest ein paar Hinweise worauf in großen Projekten zu achten ist oder ähnliches hätte ich nett gefunden. Leider wurde mir erst nach mehreren Minuten Vortrag klar, dass es sich beim Vortragenden um den Vertreter des Hauptsponsors (Samsung) handelte… Der erzählte dann munter drauf los von einem Pharao der eine Pyramide bauen ließ und dass das ja tolles Projektmanagement war, von den Problemen, Motivationsmöglichkeiten und zeigte uns so fast eine halbe Stunde lang Bildchen.  Danach kam er dann zu seiner Erzählung über das Samsung-Team, dass er als Projektleiter managed und damit zum eigentlichen Thema des Vortrags. Nur leider war das ganze dann eigentlich eher eine Erzählung darüber wie er als Zuschauer seinen vollkommen frei arbeitenden Mitarbeitern zuguckt und hin und wieder etwas twittert – wenn es hoch kommt also ein (closed) Community Manager Posten, aber leider nichts wirklich sinnvolles über Projektmanagement. Die zweifel waren dem Publikum anzumerken, die Aussagen des Vortragenden wurden attakiert und seine Position komplett in Frage gestellt. Was fehlte war die klare Aussage, dass ein Schwarm sich eben nicht wirklich managen lässt – für den kreativen Prozess im Team mag eine Schwarmstruktur ein grandioses Konzept sein, aber leider eigenen sich wohl 90% aller “real-world” Projekte nicht oder nur zu einem ganz kleinen Teil für eine solche Vorgehensweise. – tweet

Der Kampf um Aufmerksamkeit – ein Vorschlag für persönlich relevante Nachrichten

Den Vortragenden hatte ich bereits beim Frühstück getroffen und er hatte mir schon einmal grob das Konzept seiner Idee erklärt – mir war also vollkommen klar, dass dieser Vortrag nicht langweilig werden würde. Perfekt präsentiert mit Prezi und einem souveränen Vortragsstil (den Vortrag hat er bestimmt vor dem Spiegel geübt) wurde das Problem der Informationsüberflutung bei intensiver Nutzung von Social Networks und Twitter dargestellt und bisherige Lösungsansätze (Rating-Systeme) vorgestellt. Das Problem: Wenn man 300 RSS-Feeds abboniert hat und noch einmal 200 Leuten auf Twitter folgt, hat man nun einmal das Problem nicht alles lesen zu können und muss eine Vorauswahl treffen. Bisherige Systeme machen das über ein allgemeines Rating-System (z.B. je öfter ein Artikel in Twitter erwähnt wird, desto besser muss er wohl sein) bei dem man sich also quasi die Mainstream-Meinung zeigen lassen kann. Das nahm dann auch den ersten Teil des Vortrags ein. Das in diesem Vortrag vorgestellte neue System benutzt hingegen ein trainierbares Tagging-System, dass die RSS-Feeds und Twitter-Nachrichten des Benutzers automatisiert auswertet und über eine Textanalyse herausfindet, welche Beiträge den Benutzer am wahrscheinlichsten interessieren. Noch ist das System namens relevanZer (nein, hat nichts mit der Wikipedia-Debatte zu tun, auch wenn das von Teilnehmern vorgeschlagen wurde) im geschlossenen Betatest auf dem “Stromsparrechner” des Erfinders, er wird jedoch Zugänge an interessierte Teilnehmer verteilen. Ich hätte ja auch gerne einen, aber wahrscheinlich hätte ich in den nächsten Monaten nicht genügend Zeit um das System wirklich intensiv zu testen – aber ich werde es definitiv im Auge behalten, da ist Potential.

Rapid Prototyping mit jQuery

Zum Ende zeigte dann Paul Bakaus noch wie, warum und was man so alles schnell und beeindruckend mit jQuery machen kann und wieso es auch als Webentwickler nicht schadet herumzuspielen und neues auszuprobieren. Interessant fand ich vor allem seine Philosophie hinter dem prototyping nämlich, dass es überhaupt nicht darauf ankommt ob etwas funktioniert, sondern auf die Illusion; quasi die Anwedung der vollen psychologischen Trickkiste des Interface-Designs auf den Kunden. Zwar hagelte es nach seinem sehr lockeren und unterhaltsamen Vortrag mit dem “Greasemoneky” (sic) konstruktive Kritik aus dem Publikum, doch der Vortrag wurde – so mein Eindruck – durchweg positiv aufgenommen. Auch wenn er für meinen Geschmack das Wort “Millionenauftrag” deutlich zu oft verwendet hat. Man hatte zumindest das Gefühl, dass der Mann weiß wovon er spricht und nicht einfach nur leeres Marketinggeblubber aneinander reiht – außerdem haben sein Vortragsstil und die beeindruckenden Webkit/CSS3-Beispiele durchaus dazu beigetragen die Lust am experimentellen Designen wieder zu wecken. Bei diesem Vortrag habe ich mir eine meiner Notizseiten randvoll mit Stichworten geschriebenm die es nun alle zu googlen gilt. – tweet

Fazit

Das Barcamp war eine grandiose Erfahrung: Die Organisation war klasse, die Teilnehmer absolut motiviert und offen und die Themen waren äußerst interessant. Vor allem dafür, dass die Teilnahmekosten gerade einmal die Anreise umfassten war das eine unschlagbare Erfahrung für mich. Ich werde – sofern ich einen Platz bekomme -beim nächsten mal wieder dabei sein. Das Barcamp selbst ist natürlich auch mit einem Twitter-Account am Start, damit man keine Neuigkeit verpasst.

Ich wünsche allen Teilnehmern die auch am Sonntag dabei sein können einen Tag der dem heutigen in nichts nachsteht.

(Da es schon spät ist, werde ich jetzt nicht noch einmal drüber lesen – wer Fehler findet darf sie behalten – ich bessere die dann vielleicht morgen aus… gute Nacht.)

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Simple backups with windows 1

by on Nov.26, 2009, under Computer, Programmierung

Ich werde mal versuchen einige meiner Einträge auf Englisch zu verfassen – um in der Übung zu bleiben.

At my current workplace, working with Linux (or anything other than windows) seems to be something no one would even bother to think about.  So I had to dig into the world of Windows Batch Scripting in order to create those little tools that make my life  just a bit easier when using linux.

The first thing I had to do was creating a script that simply backups folders. I have a folder which contains other folders that should be archived – I usually zip (or 7zip) them and move them to the backup space later, which is a fairly easy task using a bash-script and nautilus actions.

Under windows it’s not that much harder to accomplish. (In the following example I used WinRAR to compress the files because that’s what we use at work.)

The first thing I needed was of course the batch-file that does the actual work. Here it is:

@echo off

rem ===================== Begin Configuration =====================
rem !!! Do not use quotes for the values of the following variables !!!

rem Path to the WinRAR executable file
set winrarPath=%PROGRAMFILES%\WinRAR\WinRAR.exe

rem ====================== End Configuration ======================

rem Please only edit after this line if you know exactly what you are doing.

set curVer=0.1 [2009-11-26]

rem ======================== Begin Script ========================

rem Tell the user which version of the tool they use
echo.
echo                     Mi ArchiveSubfolders version %curVer%
echo.
echo.

if not exist "%winrarPath%" (
    echo Cannot find WinRAR exe file: %winrarPath%
    goto eof
)

set dir=%*
if not exist "%dir%" (
    echo The directory "%dir%" cannot be found
    goto eof
)

set dateString=%DATE:~-4,4%-%DATE:~-7,2%-%DATE:~0,2%_%TIME:~0,2%-%TIME:~3,2%-%TIME:~6,2%

cd "%dir%"
for /D %%a in (*) do (
    rem Creating the archive
    echo Archiving "%%~na"...
    "%winrarPath%" M -afzip -ibck -inul -m5 "%dateString%-%%~na.zip" "%%a"
)

echo.
echo Archiving done

:eof

Now that is a nice, simple script, but what should I do with it? I wanted it to be useable directly in the explorer context-menu, so I made a small registry-entry. This is the exported .reg-file:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_CLASSES_ROOT\Folder\shell\archiveSubfolders]
@="Mi: Archive Subfolders (ZIP)"

[HKEY_CLASSES_ROOT\Folder\shell\archiveSubfolders\Command]
@="cmd /c \"\"%%ProgramFiles%%\\MiTools\\archiveSubfolders\\archiveSubfolders.bat\"\" %1"

Now I wanted a simple installation-script, for really lazy people like me:

@echo off

set installDir=%PROGRAMFILES%\MiTools\archiveSubfolders

if not exist "%installDir%" (
    mkdir "%installDir%"
)

copy archiveSubfolders.bat "%installDir%"
copy "ArchiveSubfolders Context Menu Entry.reg" "%installDir%"

regedit /S "ArchiveSubfolders Context Menu Entry.reg"

echo Installation complete.

:eof
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WordPress: Highlight PHP Code

by on Nov.22, 2009, under PHP, Programmierung, Technik

Ich werde mal versuchen einige meiner Einträge auf Englisch zu verfassen – um in der Übung zu bleiben.

I like to write about programming, and since I am using WordPress and writing plugins for it, PHP is the language of choice when it comes to blog-related development.

I wanted to put my PHP-Code into my entries and I wanted it to look nice, which means mono-spaced font and syntax highlighting. The first one was fairly easy to archieve by just changing the CSS. Whenever I put code into my blog, I write it between <pre> and </pre>, so I just had to change the CSS for the pre-element:

 pre {
    height: auto; 
    overflow: auto;
    color: #EEE;
    padding: 5px;
    margin: 10px;
    scroll: auto;
    font-family: Courier New, monospace;
    font-weight: bold;
    white-space: pre;
    font-size: 9pt;
    line-height: 10pt;
}

The highlighting however must be done on the server side by PHP, so I had to write another (in fact two) filter-function:


<?php


function highlightCode($content) {
    if (
false === strpos($content'<pre>')) {
        return 
$content;
    }

    
$content preg_replace_callback(
        
'|\<pre\>(.*?)\</pre\>|is',
        
'highlightCodeCallback',
        
$content
    
);

    return 
$content;
}

function 
highlightCodeCallback($matches) {
    if (
false === strpos($matches[0], '<?php')) {
        return 
$matches[0];
    }
    
    
$code $matches[0];
    
$code preg_replace(
        
'|\<code\>\s*\</code\>|is'
        
'/*§§BR§§*/'$code
    
);
    
$code strip_tags($code);
    
// Wordpress adds the space when saving
    
$code str_replace('<?php''<?php'$code); 
    
$code highlight_string($codetrue);
    
$code str_replace('/*§§BR§§*/'"\n\n"$code);
    
$code htmlspecialchars_decode($code);
    
$code str_replace('<?php''<?php'$code);

    return 
'<pre>'$code .'</pre>';
}
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Die Polizei hat mir meinen Roller geklaut

by on Nov.22, 2009, under Argh!, Sonstiges

Mal vorweg, was habe ich mal wieder gelernt? Bevor man die Hilfe einer Behörde in Anspruch nimmt, lieber zweimal nachdenken und dann – nicht machen.

Zur Geschichte: Irgendwann verließ ich morgens das Haus und bemerkte, dass mein Roller nicht mehr dort stand wo ich Ihn am Vorabend abgestellt hatte. Nachdem ich den Hausmeister gefragt und die nähere Umgebung ums Haus herum abgesucht hatte war mir klar: Jemand hat das Ding gestohlen.

Also habe ich das gemacht was ich noch aus meiner Kindheit kenne: Wenn was geklaut wurde – Polizei einschalten. Gesagt, getan, ich mache also eine Online-Anzeige (ja, ich war zu faul zur 4km entfernten Polizei zu gehen) und denke mir, dass das Ding wohl weg ist. Ich hatte den Roller eigentlich schon geistig abgeschrieben, da sagte mir der Hausmeister ein paar Wochen später, dass da ein Roller im Gebüsch keine 300m vom Haus entfernt läge, habe er beim Rasen mähen gesehen. Es war tatsächlich mein Roller.

So habe ich das etwas verbeulte Ding mit ziemlich ramponierten Schlössern (das waren wohl Besoffene, denn so schwer sind diese billig-Schlösser nicht zu knacken) wieder zurück auf seinen alten Parkplatz gestellt, anspringen wollte er nicht mehr, aber ich hatte auch keine zeit ihn in die Werkstatt zu schieben, jedenfalls nicht an dem Tag. Also verschob ich den Besuch bei Polizei und Werkstatt auf den folgenden Samstag.

Am Freitag (oder Donnerstag, bin mir nicht mehr sicher), flatterte dann ein offizieller Brief der Polizei ins Haus, dass man den Roller bedauerlicherweise nicht gefunden habe und das Verfahren somit jetzt eingestellt sei. Toll, dachte ich, das spart mir den Weg zur Polizei.
Ich verzichtete dann auch auf den weg zur Werkstatt, denn ich wollte für 2 Monate weg und es ist ja wohl sinnvoller das Ding nach der Reparatur nicht erst einmal 2 Monate stehen zu lassen.

2 Monate später… Ich komme nach Hause und muss feststellen: Der Roller ist wieder weg.

Ich wühle mich erstmal durch den Berg an Post den ich bekommen habe: Ein Brief von der Polizei ist dabei – Mahnung, “Ihr Roller wurde von uns gefunden”, 66€ Einlagerungskosten, täglich erhöhend.
Wie jetzt? Ich dachte das Verfahren sei eingestellt? heißt das im Bürokratendeutsch etwa was ganz anderes als ich verstanden habe? Heißt das soviel wie “Wir suchen nicht mehr danach, aber wenn wir ihn direkt vor Ihrer Haustür sehen, dann nehmen wir ihn mit”?
Das ist also Polizeiarbeit: Wir haben die Perlenkette, die sie vor 2 Monaten gestohlen gemeldet haben, wieder gefunden – auf Ihrem Wohnzimmertisch – um Ihr Eigentum zu sichern haben wir die mal kostenpflichtig bei uns eingelagert.

Natürlich war an einem Samstag auch niemand bei der Polizei zu erreichen der mir weiterhelfen konnte – der Sachbearbeiter hat nun mal auch Wochenende. Ich frage mich nur ob ich denen jetzt wirklich über 100€ zahlen muss, weil sie das Drecksding eingelagert haben. Wozu habe ich eigentlich bei der Anzeige 2 Telefonnummern angeben müssen?

Ich bin mittlerweile felsenfest davon überzeugt, dass es im Morddezernat genauso zugeht. CSI my ass! Wahrscheinlich liegt die Dunkelziffer bei Morden nur deshalb so weit unten, weil man beschlossen hat, dass die Wahrheit nicht abschreckend genug ist – “Tu’s nicht, jeder zehnte Mörder wird erwischt” oder so. Aber wahrscheinlich nur, wenn er die Leiche vor seiner eigenen Haustür ablegt, woanders finden die die nie…

Update: Immerhin hat man mir einen Ratenvertrag angeboten 🙁

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WordPress: Filter certain categories on main page

by on Nov.20, 2009, under PHP, Programmierung

Ich werde mal versuchen einige meiner Einträge auf Englisch zu verfassen – um in der Übung zu bleiben.

I am using the Twitter Tools plugin to automatically create Tweets for my blog entries and vice versa to have some kind of tweet archive on my blog. That works flawlessly.

The only problem is: I tweet too much. I only want to show five entries on my front page, which basically means, that my last real blog entry is gone after one or two days, because of the twitter entries. The solution: Entries from the Tweets category should not be visible on the front page.

I had to extend my my-blog-exclusively-plugin with a function that filters the posts that appear on the front page, for this I added a filter to the hook “the_posts” which is called quite early in the loop before anything has been done to the posts. The posts that would be shown on the front page are given to the callback-function as first parameter in the form of an array. Here is the code:


<?php


/**/
// Filter post from the category Tweets on front page
add_filter(
    
'the_posts',
    
'filterTweets'
); /**/

function filterTweets($posts) {
    
// Filter only on the front page!
    
if (!is_front_page()) {
        return 
$posts;
    }

    
$tweetCategoryName 'Tweets';
    
$numVisiblePosts 5;

    
$postsToShow = array();
    
$filteredPosts = array();

    
$num 0;
    foreach (
$posts as $post) {
        
$cats in_category($tweetCategoryName, (int) $post->ID);
        if (!
$cats) {
            
$postsToShow[] = $post;
            
$num++;
        } else {
            
$filteredPosts[] = $post;
        }

        if (
$num >= $numVisiblePosts) {
            break;
        }
    }

    if (
$num $numVisiblePosts) {
        
// Too many twitter posts... what the hell... show some of them
        
$numTwitterPosts $numVisiblePosts $num;
        
$postsToShow array_merge(
            
$postsToShow
            
array_slice($filteredPosts0$numTwitterPosts)
        );
    }

    return 
$postsToShow;
}

Another thing I had to do was increase the number of posts shown on the front page, since my plugin now handles restricting the number of posts and I have to ensure that my function gets at least some posts that are not tweets. (But even if there are not enough, it fills up the front page with twitter posts.)

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Keyboard vs. Mouse

by on Nov.13, 2009, under Asides, Computer

Ich werde mal versuchen einige meiner Einträge auf Englisch zu verfassen – um in der Übung zu bleiben.

Do most people really never use the keyboard to work with desktop applications more quickly? There are so many cases of applications that are completely unusable with the keyboard – and I am not talking about image processing which cannot work without a mouse (though those programs are mostly optimized for keyboard use as much as possible, just take a look at photoshop).

But many programs (especially under windows) don’t allow even the simplest tasks to be done via keyboard. While I can automate most of the tasks I have to do again and again and again in Office1 via Shortcut, most all of the addins I have to use do not support keyboard use.

Linux is usually better, but far from perfect in this respect: Can anyone tell me how to search in Synaptic (the default gnome package manager) and change where to search in? How do i change from “name” to “name and description” only using the keyboard?

1 I have to admit, Microsoft really did a good job to make Office 2007 usable via keyboard.

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[Linux] CPU Taktung

by on Nov.10, 2009, under Linux

Dies ist einer der Einträge in meinem Blog, der wohl hauptsächlich deshalb da ist, weil ich es wohl selbst wieder vergessen und daher nachschlagen müssen werde.

Mit Hilfe des Befehls
cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_available_frequencies
kann man sich ausgeben lassen welche Taktfrequenzen von der CPU unterstützt werden. Da man ja nun mal keine unterschiedlichen CPUs auf dem Board hat, sollten die ausgegebenen Werte für alle CPUS des Systems gelten, auch wenn man nur “cpu0” (also die erste CPU) abgefragt hat.

Die Ausgabe kann dann z.B. so aussehen:
2000000 1800000 1000000

Dies sind die unterstützten (funktionierenden) Werte, die man dann z.B. dem Programm cpufreq-selector übergeben kann:
sudo cpufreq-selector -f 1000000

Obiger Befehl stellt meine CPU in den Stromsparmodus. (sudo davor nicht vergessen, denn an der CPU-Geschwindigkeit darf nur root herumspielen)

Natürlich geht das ganze auch deutlich einfacher indem man sich eines der unzähligen Programme wie den CPU Frequency Scaling Monitor (gehört zu Gnome) installiert und es bequem über den Desktop einstellt. Spätestens wenn man das mal per ssh auf einem entfernten Rechner einstellen will hilft dieser manuelle Weg jedoch sehr.

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Komprimierung mit 7z

by on Nov.09, 2009, under Computer, Linux

Dies ist einer der Einträge in meinem Blog, der wohl hauptsächlich deshalb da ist, weil ich es wohl selbst wieder vergessen und daher nachschlagen müssen werde.

Ich komprimiere meine Dateien fast immer mit 7z, nur wenn ich Quellcode weitergebe nutze ich das traditionelle tar.bz2. Vor allem habe ich mir angewöhnt alles was ich an CD und DVD Images besitze vor dem verschieben auf die Backupplatte noch einmal zu komprimieren – der Zugriff muss ja nicht schnell gehen, sondern im Optimalfall nicht einmal nötig sein.

Da ich in diesem Fall keine Rücksicht auf irgend wen nehmen muss, kann ich die Parameter so wählen, dass ein für meinen Rechner optimale Komprimierung herauskommt – auch wenn es sich deshalb auf Rechnern mit wenig Arbeitsspeicher nicht mehr entpacken lassen würde.

Mein Kommando zur Komprimierung lautet (Achtung, nicht auf Systemen nutzen die weniger als 4GB Hauptspeicher haben):
nice -n 10 7z a -mx=9 -mmt=16 -t7z -mfb=258 -md=384m -ms=8g "[ZIEL].7z" "[DATEN]"

Kurze Erklärung:

Kommandoteil Bedeutung
nice -n 10 Starte das folgende Kommando mit geringer Priorität. Das bedeutet, dass man nebenher noch relativ gut arbeiten kann, bzw. andere Prozesse weniger ausgebremst werden.
7z a Füge Daten zu einem Archiv hinzu (a steht für “add”).
-mx=9 Benutze die maximale Kompressionsstufe.
-mmt=16 Bestimmt die Anzahl der benutzten Threads. Alternativ kann man auch -mmt=on angeben, dann bestimmt 7z selbst die Anzahl der Threads. Bei meinen Tests war jedoch die Anzahl 16 (ich habe einen Dualcore Prozessor) seltsamerweise fast 10% schneller als die Angabe on.
-t7z Sagt 7z, dass es das 7z-Format benutzen soll. Eigentlich überflüssig wenn wir den Archivnamen auf .7z enden lassen. Da 7z aber auch so ziemlich alle anderen halbwegs frei verfügbaren Komprimierungsverfahren unterstützt, gehe ich hier noch einmal sicher, dass auch wirklich das effiziente 7z benutzt wird.
-mfb=258 Die Wortgröße wird hier festgelegt. Faustregel: Je höher die Wortgröße, desto besser die Kompression. Dies ist, soweit ich weiß, der derzeitig maximal zulässige Wert.
-md=384m Die Wörterbuchgröße. Auch heir gilt die gleiche Faustregel wie bei der Wortgröße, allerdings kann man hier noch deutlich größer werden. In diesem Fall ist die Wörterbuchgröße 384 MB – das bedeutet, dass man beim Entpacken schon mindestens 512 MB RAM haben muss und beim Komprimieren ungefähr das Zehnfache der Wörterbuchgröße. Ich habe 6 GB RAM und benutze daher diese Einstellung wenn ich über Nacht die Backups komprimiere. Sobald ich parallel noch Firefox, Thunderbird und Eclipse (um mal Speicherfresser zu nennen) benutzen will, setze ich den Wert auf unter 300m.
-ms=8g Die maximale Größe der soliden Blöcke – auch hier gilt die gleiche Faustregel, auch wenn der Einfluss mit steigender Größe immer geringer wird. Alternativ sollte ein -ms=on auch dafür Sorgen, dass ein ganzes DVD-Image als ein großer Block (“solid”) komprimiert wird.
“[ZIEL].7z” Das Zielarchiv. Es muss nicht auf .7z enden, aber das hat sich aus praktischen Gründen eingebürgert. Unter Windows sollte es natürlich auf jeden Fall so heißen, da Windows das Archiv nicht automatisch als solches erkennen kann.
“[DATEN]” Das ist dann die Datei, die Dateien oder das Verzeichnis das komprimiert werden soll. Die Anführungsstriche kommen allerdings nicht um mehrere Dateien oder Verzeichnisse, sondern jeweils um eins (damit es keine Probleme mit Leerzeichen gibt).

Um dann viele Images über Nacht zu komprimieren benutze ich folgendes Mini-Script:

#!/bin/bash
for i in *.iso; do
nice -n 10 7z a -mx=9 -mmt=16 -t7z -mfb=258 -md=384m -ms=8g "$i.7z" "$i"
if [[ $? -eq 0 && -f "$i.7z" ]]; then
rm "$i"
fi
done

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Proprietäre Software

by on Nov.06, 2009, under Argh!, Asides

Nun habe ich lange Zeit hauptsächlich mit freier Software arbeiten können – mal abgesehen davon, dass auf der Arbeit zu 80% Windows als Betriebssystem zu Einsatz kam und man an Powerpoint nicht vorbei kam, war die ansonsten genutzte Software fast vollständig frei.

Nun muss ich wieder ein unfreies Programm namens Articulate einsetzen und hatte unglaublich viele und nervtötende Probleme damit: Daten wurden unvollständig exportiert, Dialoge waren plötzlich leer, Dateizuordnungen verschwunden und tausend weitere kleinere Dinge…

Bei meinen Kollegen traten diese Probleme nicht auf. Ich habe mich also auf die Suche gemacht und bin dann erst viel später auf die eigentlich offensichtliche aber dank meiner Gewöhnung an gute Software verloren gegangene Lösung gekommen: Neu starten.

Articulate ist ein Powerpoint-Addin und ich hatte durchgehend ein Makrodokument im Hintergrund auf – dadurch wurde Articulate nie neu gestartet und drehte nach kurzer Zeit vollkommen ab. Die “Lösung” ist also: Nach jedem zweiten Arbeitsschritt alles schließen und wieder öffnen – ich erinnere mich wieder an Windows 95 Zeiten… 🙁

Wie schlecht muss eigentlich ein Addin geschrieben sein, dass beim Öffnen einen neuen Dokuments solche Probleme auftauchen? Es war ja nicht nur eine Kleinigkeit, sondern defekte Dialoge und sogar komplett fehlende Daten. Der Support ist übrigens nicht einmal auf die Neustart-Lösung gekommen. Vielleicht zu offensichtlich, der Standardnutzer schließt eh alle 5 Minuten alles…

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Realismus ist Mittel zum Zweck (oder: Nachtrag)

by on Nov.05, 2009, under Filme

Nachdem ich letztens District 9 als realistisch bezeichnet habe wurde ich darauf hingewiesen, dass an diesem Film ja nun wirklich nichts realistisch sei; das Schwebende Raumschiff, die Waffen, das über 20 Jahre unauffindbare Kommandomodul, die Unterordnung der Aliens, die wirtschaftliche Struktur und so weiter und so fort… (continue reading…)

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Jesus kategorisiert

by on Nov.01, 2009, under Unfug

Das einleuchtendste Diagramm seit langem. Und es erklärt gleichzeitig vieles.

Jesus Diagram

Die Originalquelle verrät gleichzeitig noch mehr: Jesus ist nämlich ein so genannter Gegenteil-Vampir (“reverse vampire”), schließlich will er, dass die Leute sein Blut trinken, und mag Leute die Kreuze um den Hals tragen. Was dann natürlich die Katholiken zu so etwas wie Vampiren macht, schließlich trinken sie ja sein Blut im Austausch gegen das Ewige Leben… Weitere Details, die Wahrheit über Christen und alles Sonstige (“The Father, the Son, and the holy BRRAAAAAIIIIINNNNNNNS….”) gibt es dort auch.

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